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Schwimmerin: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Schwimmerin » Mittwoch, 07.02.18, 15:29

Hi Lina :roll: und ja ich denke du hast recht, dass es medikamententechnisch eher nicht ein Serotoninsyndrom ist, das beruhigt mich schon sehr!
Und der Arzt zu dem ich könnte ist von der Praxis wo ich die beiden Medikamente verschrieben bekam - und ja; dort wurde meine Mirtadosis von 3.75 mg als NICHTS abgetan..ich denke, dass ich mir wenigstens heute ein Blutbild mit Entzündungswerten mache, mein Hirn fühlt sich einfach so brennend, drückend und rauschend an....aber ich weiss - ein gereiztes ZNS macht diese Symptome..
Ich mache mir einfach Sorgen was ist, wenn ich plötzlich nicht mehr da wäre....meine Kinder würden beim Exmann aufwachsen und diese Vorstellung ist schlimmer als alle Entzugssymptome zusammen! Deshalb bin ich einfach übervorsichtig und werde evl. noch zum Hausarzt gehen wegen EKG oder was könnte ich noch checken lassen?
Liebe Grüsse und DANKE! <3
Petra
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 07.02.18, 15:48

Liebe Petra :-)

ich würde wenigstens mal die Körpertemperatur messen und die Standard-Blutwerte inkl. Leber und Nierenwerte überprüfen lassen, das sollte man sowieso regelmäßig machen wenn man Medikamente nimmt. Du kannst ja deine Bedenken ansprechen, und schauen ob einer deiner Ärzte zu einem weitergehenden Test bereit ist.

:hug:

Liebe Grüße
Lina
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Anikke » Mittwoch, 07.02.18, 18:14

liebe Petra,
das freut mich ja, dass es ihr einen schönen Urlaub hattet und dass du die Zeit auch genießen konntest und nahezu symptomfrei warst!
mir geht es immer nach schönen Urlaubern etwas schlechter. ich finde es gerade nach einem richtig genussvillen Urlaub sehr hart, mich wieder in den Arbeitsalltag anzupassen.
jetzt im Entzug habe ich dann auch immer stärkere Symptome. z.b. eine übelst krasse geräuschempfindlichkeit.
vielleicht sind deine stärkeren Symptome auch ein Ausdruck der Umstellung von Entspannung auf alltagsstress?
auch wenn du nicht soviel arbeitest, gibt es vllt Probleme oder Belastungen, die du im Urlaub nicht hattest und jetzt wieder schultern musst.
ich wünsche dir einen guten Übergang, vllt kannst du zuhause das ein oder andere unternehmen, das dich an den Urlaub erinnert?
ich habe z.b. das Ritual, am 1. Arbeitstag, wenn ich frei habe, mich ins Café zu setzen, optimal wäre mit guter Freundin, aber zur mit auch allein, und dort ganz in Ruhe Kaffee zu trinken, Kuchen zu essen und urlaubsbilder zu gucken.
vllt kannst du etwas, das in dir schöne urlaubserinnerung weckt, in den Alltag einbauen?
liebe grüße Anikke
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Schwimmerin » Donnerstag, 08.02.18, 0:17

Hoi zusammen:)

es ist echt komisch mit den Symptomen..ich habe diese Woche ja eigentlich kinderfrei...also viiiieeeel Zeit und z.B. heute Abend musste ich arbeiten, sogar eine Arbeitskollegin einarbeiten und ich habe während der ganzen Zeit nicht an die Symptome gedacht, bzw. nichts bemerkt...kam vorhin nach Hause und dann fing es wieder an mit Rauschen.. :(

Habe noch mein Blutbild, Entzündungswert und Körpertemp. kontrolliert und es ist Gott sei Dank alles normal. Die Leber- und Nierenwerte habe ich letzten Herbst mal kontrollliert...

Danke für deinen Tipp Anikke, ich glaube wirklich, dass die psychische Belastung wegen meines Exmannes und den Kindern mir, bzw. meinem ZNS zu schaffen macht...in den Ferien waren sie ja bei mir und nun denke ich natürlich oft an sie...ich versuch jetzt einfach zu vertrauen und werde es mir richtig gut gehn lassen und wow diese Geräuschempfindlichkeit ist auch extrem bei mir....ganz besonders wenn mehrer Geräusche laufen....wie lange wird das wohl anhalten???? Habe nun schon mehrmals gelesen, dass es irgendwann wieder normal sein wird..darauf freu ich mich schon jetzt..einfach ein normales Leben und ich wäre der glücklichste Mensch auf der Welt <3
Irgendwann wird alles gut :group:
Herzliche Grüsse Petra
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Schwimmerin » Samstag, 10.02.18, 18:07

Hallo liebe Forumsleute :)

Ich wäre wieder mal dankbar für euren Rat:
Da ich dieses Kopfrauschen, welches bei mir so intensiv ist, mehrheitlich bei Leuten gelesen habe, welche Mirtazapin oder Remergil einnahmen, frage ich mich nun, ob ich immer noch Absetzsymptome habe oder ob mein gereiztes ZNS das Problem ist.....ja wahrscheinlich eher beides...doch was braucht mein Körper?

Es ist heute wieder fast nicht zum Aushalten...habe ja vor gut 2 Wochen 0.25 mg aufdosiert, aber was ist, wenn mein Körper mehr braucht? Wie merk ich das? Habe ja im November mit 3.75 mg aufgehört und ca. 4 Wochen später nur mit 1.8 mg eindosiert.....

Habe auch stark Muskelschmerzen, Nackenschmerzen, Erschöpfung, und vorallem der Kopf, der fast zerplatzt und stark rauscht..

Wie erkenne ich, ob ich noch mehr aufdosieren muss? Aber nach 3 Monaten wäre es glaub eh zu spät oder?

Versuche alles was triggert heraus zu finden, bzw. zu vermeiden....kein TV, keine Vitamine, Kaffee etc....

Mein Zustand ist nach eindosieren eigentlich nicht besser aber es gibt Fenster wie gestern, als ich mich fast normal fühlte und auch normal/entspannt aussah - ist mir direkt aufgefallen...

Komisch ist einfach, dass fast alle, die das Rauschen etc. haben/hatten eben auch Mirtazapin nahmen, dann sind es vielleicht doch Entzugssymptome von Mirta....

Soll ich daran denken, nochmals 0.25 mg hoch zu gehen?

Ich möchte nach diesem fatalen Fehler von mir im November nun alles richtig machen....

Danke für eure Meinung!

Ganz liebe Grüsse
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Schwimmerin » Samstag, 10.02.18, 18:32

Hallo ich nomal:)..... :)

also mein Gefühl sagt mir, dass mein ZNS sehr gereizt ist und nun Ruhe braucht..
anderseits fühl ich mich wellenförmig im Entzug und habe typische Entzugssymptome....
denke dass die Entzugssymptome das ZNS auch sehr reizen...

ergo ??????? Ich versuche logisch zu denken, doch das geht in dem Fall nicht, deshalb vertrau ich auf eure Erfahrungen...

also 1 Woche werde ich schon noch auf 2.25 mg bleiben, da Mirta bei mir erst nach 3 WOchen greift, bzw. umgekehrt.....

aber was dann....die Zeit läuft mir irgendwie weg und ich möchte nichts falsch machen...

DANKE nochmals :?
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Sunshine71 » Sonntag, 11.02.18, 17:25

Hallo Petra :)


Ich kann dir leider keinen Rat geben wegen aufdosieren das überlasse ich den erfahrenen hier <3


Das du Fenster hast, wenn auch nur wenige oder kleine, ist ein gutes Zeichen.

Bei mir hat die Wiederaufdosierung erst nach guten 8 Wochen gegriffen und es war eine Berg und Talfahrt. Das gehört leider dazu. Dein ZNS ist noch gereizt und brauch Zeit und die solltest du ihm geben auch wenn es schwer fällt.


Ich wünsche dir ganz schnelle gute Besserung :hug:

Liebe Grüße
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1990 Diagnose MS
2003 Mirtazapin wegen Depression durch Angst- und Panikstörung. Baclofen dazu wegen Spastik durch MS laut Arzt ich denke jetzt aber das kam vom Mirta.
2003 - 2011 Lorazepam und Diazepamabhängig
2011 Klinikentzug seitdem Benzodiazepinfrei Baclofen auch kalt weg. Mirta wurde "ausgeschlichen" innerhalb 1 Woche
Zu Hause Deckelung des Benzo Entzugs mit Mirtazapin
Juli 2011 Citalopram dazu (im Nachhinein denke ich das hat's nur schlimmer gemacht)
2016 Mirta von 30mg auf 15mg
Bis Mitte Januar 2017 Citalopram ausgeschlichen dann ganz weg (viel zu schnell)
Juni 2017 Mirta von 15mg auf 7,5mg
Entzugssymtome werden unerträglich
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21.9.2017 10 mg Mirtazapin
7.10. Runter auf 9 mg wegen zu starken NW
18.11. Es geht mir gut
16.12. 8,7 mg
24.1.18 besser
11.2.18 gut
21.2.18 8,5 mg
1.8. besser
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Schwimmerin » Sonntag, 11.02.18, 21:23

Liebe Sunshine, was für ein schöner Name <3

Danke dass du deine Erfahrung mit dem Aufdosieren mit mir teilst...interessant...

ich versuche wirklich auf mein Gefühl zu hören was das Beste wäre, doch es ist echt schwierig, das richtige herauszuspüren..ich denke schon, dass ich dem Ganzen noch mehr Zeit geben muss, deine Geschichte bestätigt, dass Geduld wohl das A und O von allem ist...

Ich lese in deiner Signatur auch von dem Surren in den Ohren, das ist DAS Symptom, welches mich sehr ängstigt...und es ist immer da, mal mehr oder weniger..
Was denkst du was das sein könnte? Bei mir ist eher das Hirn am Schwirren....und ich habe es bald 3 Monate...morgen habe ich einen Termin bei der Hausärztin, ich frage sie wegen Neuraxan, was vielen hier etwas gebracht hat und wegen Physio...

Hattest du es vorübergehend oder ist es bei dir auch immer?

Herzlich Petra :wink:
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Sunshine71 » Montag, 12.02.18, 15:17

Hallo liebe Petra :)

Ich hatte das surren in den Ohren/Kopf beim aufdosieren und auch beim letzten abdosieren.. Ist aber beim aufdosieren sowie beim abdosieren nach einiger Zeit verschwunden. Dauert halt leider immer ne Weile und ist unangenehm :cry:

Ich hatte auch beim aufdosieren ein sehr großes Problem damit zu unterscheiden was Entzugssymtome sind und was Nebenwirkungen. Ist aber auch echt schwierig.

Neurexan bekommst du rezeptfrei in der Apotheke. Aber mit ganz wenig antesten. Es kann Entzugssymtome triggern oder paradox wirken . War bei mir so aber einige vertragen es. Musst du schauen obs was bringt. Ich wünsch es dir <3

Ich bin auch sehr ungeduldig aber was bleibt uns anderes übrig :wink:

Weiterhin wünsche ich dir schnelle und gute Besserung :hug:

Liebe Grüße
Sunshine71
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Schwimmerin » Mittwoch, 14.02.18, 20:54

Hallo zusammen :)

Danke sunshine das wünsche ich dir auch :party2:

ein kurzes update von mir:es geht mir seit ca. 2 Tagen ganz gut, dass Rauschen ist immer da, ansonsten bin ich zufrieden..
habe folgendes geändert:
ich nehme nun seit 2 Tagen Neuraxan 3 x 1, eine Wirkung verspüre ich irgendwie nicht, aber schaden kanns ja ned : 8-)
trinke Kaffee nur nachmittags max. 1 :roll:
gehe sehr früh ins Bett, so dass ich 10 Std. schlafen kann (mit Redormin), so dass ich best case den Wecker nicht hören muss bzw. von selbst erwache, denn dieser triggert extrem!
ich mache oft Pause und höre Sachen über Kopfhörer, so dass ich entspannen kann, ohne nachdenken zu müssen :roll:
habe alle Sachen/Erledigungen abgesagt und mache nur das Nötigste
kein TV, wenig PC, auch nur das Nötigste über Handy
Ginko möchte ich etwa in 2 Wochen mal ausprobieren (beginne mit kleiner Dosis)
Da ich ein paar richtig fiese Knoten von der Nackenmuskulatur habe, habe ich mich für Physio angemeldet

Ich hoffe sehr dass das nun so weiter geht...das Rauschen macht mich ganz gaga wenn ich alleine bin und Stille herrscht...dabei liebe ich Stille und wünsche sie mir sehnlichst zurück!

Herzliche Grüsse Petra <3
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 15.02.18, 16:38

Hallo Petra,

auch schwere Nackenverspannungen kann Ohrgeräusche auslösen oder auch verschlimmern.
Von daher macht es sicher Sinn, das anzugehen.
Ich würde das beim Physiotherapeuten auf jeden Fall erwähnen und auch darum bitten, sehr behutsam vorzugehen, weil leider auch Physiotherapie triggern kann.
Schön, dass du Strategien entwickelt hast, mit deinen Symptomen umzugehen, das ist ungemein wichtig, ich finde man fühlt sich dann gleich nicht mehr so ausgeliefert.

LG Ute
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Schwimmerin » Sonntag, 18.02.18, 12:30

Hallo ihr Lieben :)

Obwohl ich aktuell keinen Stress habe, ist das Rauschen sehr intensiv und nicht zu ignorieren...und das jede Minute..
Merke auch dass ich extremst geräuschempfindlich bin, sehr schnell aufschrecke, innerlich unruhig und manchmal so ein innerliches frösteln..schlafen kann ich noch gut, dafür bin ich extrem dankbar...ich sehe völlig kaputt aus und bin ziemlich sicher, dass es Entzugssymptome sind und dann halt noch das gereizte ZNS.
Trotzdem weiss ich nicht, ob eine weitere Aufdosierung von 0.25 mg Sinn macht....ich bin mir sehr unsicher, doch so wie jetzt kann ich sehr schlecht funktionieren....ich habe immer weniger Nerven, weil mich das Rauschen voll stresst.....es ist so laut!
Das rauschen ist ja bei mir genau 3 WOchen nach Absetzen Mirta gekommen....vielleicht kann mein Hirn mit dieser extremen Dosisreduktion von 3.73 mg auf 2 mg nicht zurecht kommen und deshalb habe ich mich noch nicht stabilisiert?
Wäre sehr froh um eure Meinung, ich tendieren nun eher auf ja mit nochmals aufdosieren....
Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag <3 mit möglichst wenig dummen Symptomen :vomit:
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von padma » Dienstag, 20.02.18, 17:53

hallo Schwimmerin, :)

die Symptome sind bei dir ja in ihrer Intensität recht schwankend.
Das 1/4 Ginko könnte schon getriggert haben.

Da du für gestern ein Fenster notierst :D , würde ich erstmal bei der aktuellen Dosis bleiben. Es scheint ja was im Bewegung zu sein, daher würde ich noch abwarten.

liebe Grüsse,
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Schwimmerin » Dienstag, 27.02.18, 10:40

Hallo zusammen :)

Ja für das Fenster bin ich soooo... dankbar...und das sollte ich wohl als Fortschritt sehen. Ich versuche nun seit Tagen heruaszufinden, ob ich mich an das Rauschen/zischen/dröhnen/surren gewöhnt habe oder ob es besser geworden ist. Was auf alle Fälle stark zurück gegangen ist, ist der Kopfdruck, Kopfbrennen etc. das ist schon mal super, denn so konnte ich fast nicht funktionieren und das ist bei mir ganz wichtig, denn meine Kinder sollen wegen diesem Schlamassel nicht leiden!

Nur das Rauschen...ist anhaltend von morgens bis nachts...mal mehr, mal weniger, mal extrem nervig, da ich es nicht ausblenden kann und mich manchmal richtig davon terrorisiert fühle..die Neuraxan helfen glaube ich schon etwas..nach der Physio war es 1 Tag schlimm, nun wieder normal..

Bald gehen meine 2,25 mg Kapseln Mirtazapin zu Ende und ich habe vor, da ich keine starken Entzugssymptome habe, auf 2 mg zu wechseln...die 2.25 mg habe ich nun 6 Wochen lang genommen..

Ist das ein kluger Schritt? Wäre sehr dankbar für eure Meinung dazu..

Herzliche Grüsse :)
Petra
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Anikke » Dienstag, 27.02.18, 15:46

liebe Petra,
ich finde den plan für deinen nächsten schritt, von 2,25 auf 2,0 eigentlich ganz OK.. nur bin ich mir nicht sicher ob du schon konstant stabil genug dafür bist? und ob, nachdem du im.letzten Jahr soviel Wechsel und absetzsymptome hättest, vllt den schritt kleiner wählen solltest, zumal dieser unteredosisbereich besonders heftig beim absetzen sein kann?
du Schreibst dass das rauschen und geräuschempfindlichkeit dich weiterhin begleiten.. klar kann es sein dass das ein Dauerzustand bleibt und nicht mehr weggeht. aber es klingt für mich noch nicht so recht optimal, optimal wäre kein rauschen oder es rauscht zwar, aber du wirst davon gar nicht irritiert.
ich kenne es, dass rauschen und geräuschempfindlichkeit sehr belastend für mich sind. das sind meine entzugssymptome, und ich würde erst reduzieren, wenn es mir gar nicht mehr auffällt oder ich gar kein raus hen mehr habe..
ich finde man kann die Qualitäten des Rauschens unterscheiden, versteht du was ich meine?
du kannst übrigens bei mirta auch sehr gut die wasserlösemethode anwenden, dann bist du flexibler und kannst bei bedarf die Dosis leicht ändern und ggf auf Schwierigkeiten schnell reagieren..
was meinst du? du kennst dich selbst am besten :)
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Schwimmerin » Donnerstag, 01.03.18, 10:50

Liebe Anikke :)
Danke für deine Worte.. <3 ja du hast recht, ich bin ja schon im unteren Dosisbereich und sollte möglichst langsame Schritte wählen. Wenn ich wüsste, dass das Rauschen mit Stabilität der jetzigen Dosis besser würde, würde ich diese Dosis noch beibehalten. Doch das Stromgefühl ist so eklig und ständig da, dass ich es manchmal fast nicht aushalte. Ich habe nun den tread nochmals durchgelesen, was ein gereiztes ZNS bedeutet und dass nun wohl in meinem Hirn eine komplexe physiologische Remodellierung stattfindet.. ..und mein Gefühl sagt mir schon, dass ich dem Ganzen noch Zeit geben muss. Anderseits gibt es hier manche, die das Rauschen schon über 1 Jahr haben und es nicht besser wird...ich werde, wenn ich 5% reduziere, etwa 22 Monate dran sein mit reduzieren..und das Rauschen habe ich seit Ende November...
Ich kann wirklich Geduld aufbringen, wenn ich weiss, dass es das Richtige ist, doch das Stromgefühl ist einfach immer da....vielleicht sollte ich nochmals für 6 Wochen 2.25 mg bestellen....mein Verstand sagt mir schon, dass ich mein Hirn nicht noch mehr irritieren soll, wenn es dran ist Höchstleistung zu vollbringen..
Darf ich dich noch fragen, wann dein Rauschen besser/ausblendbar geworden ist? Gibt es Zeiten, wo es verschwunden ist?
Wenn ich dich richtig verstanden habe, würdest du warten, bis sich alles stabiler anfühlt und mein rauschen etwas ruhiger wird? Klingt vernünftig, danke :hug:
Nächste WOche kann ich zu einer Psychologin, die sich mit Vergangenheitsbewältigung gut auskennt..hoffe sehr dass sie mir sympathisch ist, denn sie wäre in der Nähe und ich habe offenbar noch ein Kindheitstrauma, dass ich nicht verarbeitet habe..bzw. wird mir nun nach und nach bewusst, was in meiner Familie nicht stimmte und warum ich gerade diesen Ehemann mit Persönlichkeitsstörung ausgesucht habe.....erstaunlich wie der Mensch so funktioniert...sucht sich einfach das was ihm vertraut vorkommt auch wenn es Hölle auf Erden ist :frust:
Naja irgendwann macht das alles Sinn glaube ich zumindest :)
Liebe Grüsse
Petra :)
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Schwimmerin » Donnerstag, 01.03.18, 17:33

Hallo nomal :)
rückblickend muss ich fest stellen, dass es kurzzeitig nach dem Aufdosieren von 2 mg auf 2.25 mg am besten gegangen ist...ich fuhr danach ja in die Ferien und diese Woche nach dem Aufdosieren war vom Zustand her am besten - jedoch zurück von den Ferien fing es wieder an...
ich frage mich nun soll ich a) möglichst stabil in der Dosierung bleiben oder b) aufdosieren um 0.25 mg ....reduzieren erscheint mir nun wieder eine blöde Idee zu sein...
habe einfach das Gefühl, dass in meinem Hirn etwas nicht stimmt, und da es schon so lange anhält, sollte ich doch mal etwas unternehmen oder was denkt ihr?
lieben Dank im voraus und liebe Grüsse
Petra :cry:
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padma
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von padma » Donnerstag, 01.03.18, 17:37

liebe Petra, :)

nur eine kurze Anmerkung zur Aufarbeitung deines Kindheitstraumas:
Solange man im Entzug ist, ist es nicht zu empfehlen aufdeckend zu arbeiten, das das natürlich Symptome massiv triggern kann.
Allerdings kann es auch, so wie bei dir, sein, dass während des Entzugs, vielleicht durch den Wegfall der Dämpfung, belastende Erinnerungen von selbst hoch kommen. Dann ist es natürlich gut, einen geschützen Rahmen zu haben, indem man behutsam damit umgehen kann. Zumeist ist es besser, den Schwerpunkt auch dann auf Stabilisierung zu legen und nicht so sehr auf Aufdecken.

Aber natürlich kann es individuell unterschiedlich sein, was am hilfreichsten ist.
Ich kann wirklich Geduld aufbringen, wenn ich weiss, dass es das Richtige ist, doch das Stromgefühl ist einfach immer da....vielleicht sollte ich nochmals für 6 Wochen 2.25 mg bestellen....mein Verstand sagt mir schon, dass ich mein Hirn nicht noch mehr irritieren soll, wenn es dran ist Höchstleistung zu vollbringen..
Sicher wissen kann man es leider nicht. Für mich hört es sich sinnvoll an, den 2,25 mg noch eine Chance zu geben. Wenn sich dann in 4 - 6 Wochen nichts bewegt hat, dann könnttest du dann langsam ausschleichen.

liebe Grüsse,
padma
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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Sunshine71
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Sunshine71 » Donnerstag, 01.03.18, 17:51

Hallo Petra :hug:

Hast du das mit dem Stromgefühl "nur" im Kopf und ist das durchgehend also non stop?

Wenn nicht durchgehend würde ich mal drauf achten ob es nachdem du was ißt stärker wird. Falls es so ist könnte es auch eine Histaminintoleranz sein die du durch den Entzug entwickelt hast.

Mirtazapin ist ein Histaminblocker und durchs absetzen reagieren viele bei einigen Lebensmitteln mit starken Symtomen. Bei mir ist das auch so. Ich muss leider auch auf vieles an Lebensmittel verzichten da ich es nicht vertrage. Aber ich merke daß sich der Verzicht lohnt da viele Symtome nicht auftreten und andere nicht so unerträglich sind. Wenn ich sündige sind die Kopfsymtome stark und irgendwie fühlt es sich an wie entzündet :roll:

Ich würde einfach mal drauf achten könnte ja sein :wink:

Liebe Grüße
Sunshine71
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padmaMurmelineSchwimmerin
Als Kind schon Angstzustände
1990 Diagnose MS
2003 Mirtazapin wegen Depression durch Angst- und Panikstörung. Baclofen dazu wegen Spastik durch MS laut Arzt ich denke jetzt aber das kam vom Mirta.
2003 - 2011 Lorazepam und Diazepamabhängig
2011 Klinikentzug seitdem Benzodiazepinfrei Baclofen auch kalt weg. Mirta wurde "ausgeschlichen" innerhalb 1 Woche
Zu Hause Deckelung des Benzo Entzugs mit Mirtazapin
Juli 2011 Citalopram dazu (im Nachhinein denke ich das hat's nur schlimmer gemacht)
2016 Mirta von 30mg auf 15mg
Bis Mitte Januar 2017 Citalopram ausgeschlichen dann ganz weg (viel zu schnell)
Juni 2017 Mirta von 15mg auf 7,5mg
Entzugssymtome werden unerträglich
21.9.2017 Anmeldung ADFD Forum :party2:
21.9.2017 10 mg Mirtazapin
7.10. Runter auf 9 mg wegen zu starken NW
18.11. Es geht mir gut
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24.1.18 besser
11.2.18 gut
21.2.18 8,5 mg
1.8. besser
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Schwimmerin
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Re: Mirtazapin abgesetzt+ Stromgefühl im Gehirn seit 8 Wochen

Beitrag von Schwimmerin » Samstag, 03.03.18, 11:28

Hoi zusammen :)
Ich bin heute ziemlich down - bin viel am überlegen..ich arbeite in einer Notfallpraxis und seit ich über die AD besser informiert bin, fallen mir natürlich einige Fälle auf, die Probleme beim Absetzen haben und bei uns Hilfe suchen, z.B. ein 12-jähriges Mädchen, das vom Vater getragen werden musste, weil sie so starken Schwindel hatte, seit Wochen nicht mehr zur Schule konnte und nichts essen konnte...bei ihr wurde das Zoloft! abgesetzt und niemand wusste, was mit ihr los war, das war letztes Jahr, als ich auch noch nichts von Absetzsymptomen wusste, ich hoffe sie kann nun wieder normal leben und zur Schule gehen....dann gestern noch jemand der Probleme mit Hirnzuckungen hatte...da ich ja keine Ärztin bin, nur Praxisassistentin, kann ich diesen Leuten ja nicht helfen und das macht mich irgendwie down..Tausende von Leben die durch die AD über Jahre oder lebenslang zerstört werden...Wenn es diese Forum nicht geben würde, wären es noch viel mehr, das ist so krass und schwer zu verstehen....

liebe sunshine, danke dir für den Tipp...vielleicht ist da wirklich etwas dran...das rauschen ist immer da bei mir..in letzter Zeit irgendwie noch presenter...ich würde sagen es läuft in Wellen von paar Tagen...nun aber schon fast 1 Woche relativ stark...aber lokal ist es eigentlich voll im Hirn oben....hast du den Test gemacht wegen der histaminintoleranz oder hast du es alleine durchs verzichten gewisser lebensmittel rausgefunden?
liebe Ute: meine Nackenverspannungen sind extrem und ich denke auch, dass die alles verstärken....mach nun aber brav mein übungen :D
liebe padama, danke für deine Warnung, ich liess mir das mal durch den Kopf gehen...was noch kommen könnte, wenn ich mit therapie zu graben beginne...aber ich denke, dass ich schon relativ weit damit bin..inzwischen ist es sogar so, dass seit ich verstehe; warum und weshalb, dass ich mich nicht mehr so leicht davon neben die Spur bringen lasse. Das Trauma passierte, als ich etwa 6 - 10 Jahre alt war.

Traumaschilderung versteckt, da Triggergefahr
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meine psychologin meinte, dass dies ein treffendes beispiel sei für die art meiner mutter, wie sie mich und meine schwester aufzog: ohne mitgefühl und ohne kommunikation. Seit der sache mit meinem exmann weiss ich nun, dass meine mutter und mein vater wohl auch persönlichkeitsstörungen haben...die wichtigsten merkmale dafür sind: keine Empatiefähigkeit - keine selbstreflexion möglich...deshalb kann man auch nicht diskutieren und auf einen grünen zweig kommen..mittlerweile habe ich meiner mutter verzeihen können, dass sie keine richtige mutter war, weil ich es endlich verstehen kann, warum!
ich merke aber, dass ich mich von meinem exmann immer noch rasch stressen lasse - ihn/die sh*****Borderlinestörung viel zu ernst/mächtig nehme und deshalb dachte ich, dass ich durch Wissen, warum ich mich genau stressen lasse und warum ich diesen mann aussuchte, also durch therapie diese muster, die mich stressen lösen kann....ich denke und hoffe wirklich, dass nicht mehr viel ans tageslicht kommen wird...

wegen meiner dosis: danke für eure wertvollen tipps...ich darf mich einfach nicht so hetzen lassen von dem rauschen.....wenn ich euch nicht hätte, hätte ich schon längst weiter dosissprünge gemacht, die bestimmt nicht gut gewesen wären! ich bleibe nun weitere 3 Wochen bei 2.25 mg und schaue erst dann weiter...
:schnecke:
Uuupppss sorry mein langer Text :shock:
wünsche euch ein möglichst symptomfreies WE & liebe grüsse
Petra
Zuletzt geändert von padma am Samstag, 03.03.18, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: einen Abschnitt wegen Ttiggergefahr versteckt
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