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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Sephoron
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Re: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Sonntag, 20.05.18, 15:53

Ich hab seit 10.05 kein Tavor mehr genommen. Ich hab heftige Panikattacken, muss ich nach einmaliger Einnahme von 1 MG auch runter dosieren oder kann ich das morgen so weg lassen?
Alter: 33
Beruf: Sport und Fitnesskaufmann
Sportliche Aktivitäten: 2 - 3 Mal die Woche Joggen und Kraftsport im freien.
Therapie: Seit 2013 /alle 2 Wochen
Ernährung: Ausgewogen
Raucher: Seit 2015 nicht mehr
Partnerschafft: Single


1984 - 2000: Ich habe eine schwere Kindheit gehabt aber mehr oder weniger normal gelebt, soziale Ängste waren schon vorhanden (aber aushaltbar)

2000 - 2005: Soziale Ängste wurden schlimmer und Depressione setzte ein.

2005 - 2015: ich habe Venlafaxin 150 MG bekommen. Ängste und Depressionen wurden besser.

2015: Venlafaxin ausgeschlichen weil allles gut lief und ich dachte ich komme ohne klar. Nach 6 Monaten schlichen sich nachts Panikattacken ein, schlimmste Depressionen mit suizid Gedanken und Agetiertheit. Ich habe ein paar Monate nur alle 3 Tage etwa 3 Stunden geschlafen. Dazu kam das ich einen Virus Infekt hatte und einen Tinnitus bekommen habe und alles entzündet war. Ich wußte nicht mehr wo vorne und hinten ist. Symptome sind vielfältig das ich nicht alles aufzählen kann.

2016: Bin bei meiner damaligen Psychiaterin vorstellig geworden und hab die Symptone geschildert. Habe Brintellix bekommen worauf ich komplett durchgeknallt bin. Habe es einige Tage genommen bis Ich nicht mehr wirklich wußte wer ich bin und wo ich hin gehöre, totale Orientierungslosigkeit. Meine Familie brachte mich auf die geschlossene.

4 Wochen stationär und Umstellung auf Paroxetin und abends Mirtazapin. Konnnte endlich mal wieder etwas schlafen.

Syptome wurden aber nicht viel besser. Verdacht auf Borreliose, eine Nervenwasser entnahme ergab eine Entzündung des ZNS (Verdacht auf MS im Anfangsstadium). MRT war unaufällig.

2017: 8 Wochen Reha und Umstellung auf Elontril morgens. Zustand hat sich nur minimal verbessert. Es geht mir c.a 2 Wochen einigermaßen und 2 Wochen richtig schlecht im Wechsel. Oktober erneute Nervenwasser entnahme.


Zusätzliche Einnahmen: Vitamin D3, Vitamin K2, Jod, Eisen, Magenesium, L- Tyrosin, Rosenwurz, Gingko.


Elontril Absetzung

19.06.2017 - 29.09.2017
150 MG Morgens

29.09.2017 - 10.10.2017:
75 MG Morgens, 37,5 MG Nachmittags
Positiv: Ruhiger, Kann besser sehen, alles fühlt sich echter an.
Negativ: Ängste, Unkonzentriertheit, Grübeln, Antriebslos.


10.10.2017 - 18.10.2017:
75 MG Morgens, 37,5 MG Nachmittags
Positiv: Kann besser sehen, alles fühlt sich echter an.
Negativ, Gedankenrasen, Panikattacken, Kann nicht meht denken, Rastlos, Grübeln, Gedankenkreise, Kein Hunger, Depressiv, Reizüberflutung, Entfremdung, Apathie, Verwirrung.

19.10.2017
37,5 MG Morgens, 37,5 MG Nachmittags, 37,5 MG Abends
Positiv: Derealisation ist weg
Negativ, Zittern, Panikattacken, Verwirrung, Apathie, Depressiv, Reizüberflutung, Schlafstörung, Magenprobleme, Gedankenkreisen,

20.10.2017
Absetzen abgebrochen

150 MG morgens

07.11.2017
Kalter Entzug von 150 MG Morgens

20.11.2017 Keine Entzugssymptome mehr.

Ululu 69
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Re: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 20.05.18, 21:24

Hallo Sephoron,

du solltest das einfach so weglassen können.

Ich drücke dir, die Daumen, dass die Panik schnell verschwindet und auch weg bleibt.

LG Ute
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Sephoron
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Freitag, 17.08.18, 16:16

Hallo, hab mal eine frage. Ich hab bereits 3 Tri zyklische Antidepressiva über lange Zeit genommen und ohne große Probleme wieder absetzen können. Wie verhält sich das mit doxepin im allgemeinen? Ich nehme seit 3 Wochen 10 MG Abends und komme damit gut zurecht.

Ich kann leider bis zu meiner Stationären Therapie nicht ohne ein AD schlafen bzw. Leben da ich stark Traumatisiert bin.
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Jamie
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 17.08.18, 19:34

Hallo Sephoron,

kannst du deine Signatur bitte auf den neuesten Stand bringen? Danke.

Es verhält sich mit Doxepin wie mit allen AD, manche empfinden es als hilfreich, manche nicht.
Manche haben Nebenwirkungen, manche sind verschont usw.
Selbiges für Absetzsymptome. Von leichten Störungen bis hin zum kompletten KnockOut gibt es alle mögliche Schilderungen über Doxepin.

Dass du früher fast immer problemlos absetzen konntest ist leider keine Garantie für die Zukunft.
Es kann immer der Tag kommen, an dem das System kippt.
Ich wünsche dir natürlich, dass das bei dir nicht so ist.

Ich hoffe, dass man bei deiner stationären Therapie nicht nur mit den Medikamenten wedelt, sondern dir vor allem psychologisch Unterstützung zuteil werden lässt.
Du schreibst du bist sehr traumatisiert. Wirst du Traumatherapie machen?
Bloß nicht nur auf Medikamente setzen! Das ist zu wenig bei einer Traumatisierung; und oft auch nicht unbedingt hilfreich.

Alles Gute
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Sephoron
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Freitag, 17.08.18, 20:01

Das mit der Signatur mache ich später zuhause.

Ja ich mache eine Traumatherapie und will auch eigentlich keine Medikamente nehmen. Aber ohne bin ich so derealisiert das garnichts mehr geht.

Habe als letztes dysto loges genommen 2 Monate. Aber davon sind meine deprissionen noch schlimmer geworden. Habe noch nichts pflanzliches gefunden was nich paradox wirkt.
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 18.08.18, 17:06

Hallo Sephoron,

ich kann mir nicht vorstellen, dass dir irgendein Medikament gegen Derealisationsgefühle hilft.
Im Gegenteil, bei Vielen wird das durch Psychopharmaka oder das Absetzen erst ausgelöst.
Derealisation ist häufig ein Symptom für ein überreiztes Nervensystem, Medikamente bringen da meistens noch mehr Unruhe hinein.

LG Ute
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Samstag, 18.08.18, 18:51

Könnte ich nach 3 Wochen doxepin direkt weg lassen?
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Towanda » Samstag, 18.08.18, 19:13

Hallo Sephoron,

nein, aber Du kannst probieren, größerschrittig auszuschleichen. Es meldet sich sicher noch jemand, der sich mit Doxepin auskennt.

Gruß,

Towanda
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05.06.19 - 3,75 mg Mirtazapin

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Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Sonntag, 19.08.18, 14:30

Dann werd ich das mal versuchen wieder weg zu dosieren...

Naja wenn die derealisation von einer ständigen Angst kommt können Medis da nicht helfen?
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2016: Bin bei meiner damaligen Psychiaterin vorstellig geworden und hab die Symptone geschildert. Habe Brintellix bekommen worauf ich komplett durchgeknallt bin. Habe es einige Tage genommen bis Ich nicht mehr wirklich wußte wer ich bin und wo ich hin gehöre, totale Orientierungslosigkeit. Meine Familie brachte mich auf die geschlossene.

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Syptome wurden aber nicht viel besser. Verdacht auf Borreliose, eine Nervenwasser entnahme ergab eine Entzündung des ZNS (Verdacht auf MS im Anfangsstadium). MRT war unaufällig.

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75 MG Morgens, 37,5 MG Nachmittags
Positiv: Kann besser sehen, alles fühlt sich echter an.
Negativ, Gedankenrasen, Panikattacken, Kann nicht meht denken, Rastlos, Grübeln, Gedankenkreise, Kein Hunger, Depressiv, Reizüberflutung, Entfremdung, Apathie, Verwirrung.

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Negativ, Zittern, Panikattacken, Verwirrung, Apathie, Depressiv, Reizüberflutung, Schlafstörung, Magenprobleme, Gedankenkreisen,

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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Mittwoch, 10.10.18, 20:46

Nabend Leute... Ich hab ewig keine Tavor mehr genommen (Monate) Hab dann vorgestern Abend wieder eine genommen weil es nich anders ging. Hab nun irgendwie totales Chaos im Kopf. Is das normal das man nach einmaliger Einnahme schon Entzugserscheinungen hat?
Alter: 33
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2015: Venlafaxin ausgeschlichen weil allles gut lief und ich dachte ich komme ohne klar. Nach 6 Monaten schlichen sich nachts Panikattacken ein, schlimmste Depressionen mit suizid Gedanken und Agetiertheit. Ich habe ein paar Monate nur alle 3 Tage etwa 3 Stunden geschlafen. Dazu kam das ich einen Virus Infekt hatte und einen Tinnitus bekommen habe und alles entzündet war. Ich wußte nicht mehr wo vorne und hinten ist. Symptome sind vielfältig das ich nicht alles aufzählen kann.

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75 MG Morgens, 37,5 MG Nachmittags
Positiv: Kann besser sehen, alles fühlt sich echter an.
Negativ, Gedankenrasen, Panikattacken, Kann nicht meht denken, Rastlos, Grübeln, Gedankenkreise, Kein Hunger, Depressiv, Reizüberflutung, Entfremdung, Apathie, Verwirrung.

19.10.2017
37,5 MG Morgens, 37,5 MG Nachmittags, 37,5 MG Abends
Positiv: Derealisation ist weg
Negativ, Zittern, Panikattacken, Verwirrung, Apathie, Depressiv, Reizüberflutung, Schlafstörung, Magenprobleme, Gedankenkreisen,

20.10.2017
Absetzen abgebrochen

150 MG morgens

07.11.2017
Kalter Entzug von 150 MG Morgens

20.11.2017 Keine Entzugssymptome mehr.

Schicht
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Schicht » Montag, 29.10.18, 14:44

Guten Tag Sephoron,

zuerst `mal möchte ich Dich beglückwünschen,daß Du es geschafft hast,das Bupropion abzusetzten.
Du schreibst(so wie ich das verstehe),daß Du die Retard-Tabletten geteilt hast,ein Ausschleichen versucht hast,daß aber erst der "Kalte Entzug"ab 08.11.2017 zu Deinem Erfolg geführt hat?!
Ich nehme seit 28.06.2016 auch 150 mg Bupropion morgens,und möchte dieses AD "ausschleichen".
Waren Deine negativen Begleiterscheinungen beim "Ausschleichen"so heftig,daß nur der "Kalte Entzug"geht ?
Ich möchte auch mehr über Deine "Entzugssymptome" vom 08.11.2017 bis zu Deiner "Symptomfreiheit" am 20.11.2017 wissen.Könntest Du mir bitte einige Tips geben ?

Vielen Dank im voraus,
Gruß Schicht
Symtome : Schlaflosigkeit,keine Lust zu Irgendwas,Einsamkeitsgefühle,ständige negative Gedanken+Grübeln

Diagnose : rezidivierende Depression

Medikation : 150 mg Elontril morgens(Bupropion) seit 28.06.2016

30.10.2018 Ich überlege das Ausschleichen auf den Frühling 2019 zu verschieben,weil ich sehr sensibel auf die bevorstehende dunkle und kalte Jahreszeit reagiere,und bis dahin werde ich sicherlich noch Einiges über Möglichkeiten des langsamen Ausschleichens von Bupropion erfahren.
31.10.2018 Ich habe mich entschieden,und werde das Bupropion im Frühling "ausschleichen",oder einen "Kalten Entzug machen".Bis dahin werde ich hoffentlich noch einige Tips und Ratschläge erhalten.
02.11.18 Ich hatte einen Termin bei einem Psychiater,und er gab mir den Ratschlag das Bupropion im nächsten Frühling von heute auf morgen abzusetzen,also "Kalt zu entziehen".Er wird mich dabei "begleiten".
Natürlich werde ich ab Frühling 2019 weiter berichten.
Ab 27.05.19 jeden 2.Tag 1x Bupropion 150 mg morgens
Es ist heute der 11.06.,und mittlerweile dürfte mein Medikamentenspiegel total unten sein.Ich schwitze,habe Kopfschmerzen,mir tuen sämtliche Knochen weh,und irgendwie bin ich total zittrig und unruhig.Verückt,was so`ne kleine Pille verursacht.Egal,ich habe mir vorgenommen,ab Juli ohne dieses "Teufelszeug" :evil: zu leben,und das packe ich.
12.06.2019 Ich habe den ganzen Tag Kopfschmerzen,bin unruhig,zittrig,total müde+kann aber nicht schlafen.Außerdem bin ich "weinerlich",versuche aber zu denken,daß das vorbei geht.
13.06.2019 Ich bin weiterhin total müde,unruhig+weinerlich.Ich werde leider mein Absetzen unterbrechen müßen :( ,weil ich unvorhergesehen umziehe.Ab Morgen werde ich wieder 150 mg pro Tag nehmen,und das Absetzen auf August/September verschieben,denn ich möchte Ruhe dafür haben.

Sephoron
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Donnerstag, 01.11.18, 15:15

Also teilen bei bupropion is eine sehr schlechte Idee. Denn die anflutende Wirkung is zu heftig. Ich hab sie dann einfach weg gelassen. Mir ging es dann zwar eine Woche richtig mies. Aber dann wars auch gut. Ich hab für mich gemerkt das dieses langsame absetzen für mich nich funktioniert. Ich setze dann lieber schneller ab, hab dann zwar heftigere Entzugserscheinungen aber quäle mich nich so lange damit. Warum willst du bupropion absetzen?
Alter: 33
Beruf: Sport und Fitnesskaufmann
Sportliche Aktivitäten: 2 - 3 Mal die Woche Joggen und Kraftsport im freien.
Therapie: Seit 2013 /alle 2 Wochen
Ernährung: Ausgewogen
Raucher: Seit 2015 nicht mehr
Partnerschafft: Single


1984 - 2000: Ich habe eine schwere Kindheit gehabt aber mehr oder weniger normal gelebt, soziale Ängste waren schon vorhanden (aber aushaltbar)

2000 - 2005: Soziale Ängste wurden schlimmer und Depressione setzte ein.

2005 - 2015: ich habe Venlafaxin 150 MG bekommen. Ängste und Depressionen wurden besser.

2015: Venlafaxin ausgeschlichen weil allles gut lief und ich dachte ich komme ohne klar. Nach 6 Monaten schlichen sich nachts Panikattacken ein, schlimmste Depressionen mit suizid Gedanken und Agetiertheit. Ich habe ein paar Monate nur alle 3 Tage etwa 3 Stunden geschlafen. Dazu kam das ich einen Virus Infekt hatte und einen Tinnitus bekommen habe und alles entzündet war. Ich wußte nicht mehr wo vorne und hinten ist. Symptome sind vielfältig das ich nicht alles aufzählen kann.

2016: Bin bei meiner damaligen Psychiaterin vorstellig geworden und hab die Symptone geschildert. Habe Brintellix bekommen worauf ich komplett durchgeknallt bin. Habe es einige Tage genommen bis Ich nicht mehr wirklich wußte wer ich bin und wo ich hin gehöre, totale Orientierungslosigkeit. Meine Familie brachte mich auf die geschlossene.

4 Wochen stationär und Umstellung auf Paroxetin und abends Mirtazapin. Konnnte endlich mal wieder etwas schlafen.

Syptome wurden aber nicht viel besser. Verdacht auf Borreliose, eine Nervenwasser entnahme ergab eine Entzündung des ZNS (Verdacht auf MS im Anfangsstadium). MRT war unaufällig.

2017: 8 Wochen Reha und Umstellung auf Elontril morgens. Zustand hat sich nur minimal verbessert. Es geht mir c.a 2 Wochen einigermaßen und 2 Wochen richtig schlecht im Wechsel. Oktober erneute Nervenwasser entnahme.


Zusätzliche Einnahmen: Vitamin D3, Vitamin K2, Jod, Eisen, Magenesium, L- Tyrosin, Rosenwurz, Gingko.


Elontril Absetzung

19.06.2017 - 29.09.2017
150 MG Morgens

29.09.2017 - 10.10.2017:
75 MG Morgens, 37,5 MG Nachmittags
Positiv: Ruhiger, Kann besser sehen, alles fühlt sich echter an.
Negativ: Ängste, Unkonzentriertheit, Grübeln, Antriebslos.


10.10.2017 - 18.10.2017:
75 MG Morgens, 37,5 MG Nachmittags
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Negativ, Gedankenrasen, Panikattacken, Kann nicht meht denken, Rastlos, Grübeln, Gedankenkreise, Kein Hunger, Depressiv, Reizüberflutung, Entfremdung, Apathie, Verwirrung.

19.10.2017
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Positiv: Derealisation ist weg
Negativ, Zittern, Panikattacken, Verwirrung, Apathie, Depressiv, Reizüberflutung, Schlafstörung, Magenprobleme, Gedankenkreisen,

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Absetzen abgebrochen

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20.11.2017 Keine Entzugssymptome mehr.

Schicht
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Schicht » Samstag, 03.11.18, 12:18

hallo Sephoron,

zuerst `mal vielen Dank für Deine Antwort.
Ich werde das Bupropion "Kalt entziehen",denn
ich möchte niemals mehr in meinem Leben von sowas abhängig! sein.

l.G.Schicht
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30.10.2018 Ich überlege das Ausschleichen auf den Frühling 2019 zu verschieben,weil ich sehr sensibel auf die bevorstehende dunkle und kalte Jahreszeit reagiere,und bis dahin werde ich sicherlich noch Einiges über Möglichkeiten des langsamen Ausschleichens von Bupropion erfahren.
31.10.2018 Ich habe mich entschieden,und werde das Bupropion im Frühling "ausschleichen",oder einen "Kalten Entzug machen".Bis dahin werde ich hoffentlich noch einige Tips und Ratschläge erhalten.
02.11.18 Ich hatte einen Termin bei einem Psychiater,und er gab mir den Ratschlag das Bupropion im nächsten Frühling von heute auf morgen abzusetzen,also "Kalt zu entziehen".Er wird mich dabei "begleiten".
Natürlich werde ich ab Frühling 2019 weiter berichten.
Ab 27.05.19 jeden 2.Tag 1x Bupropion 150 mg morgens
Es ist heute der 11.06.,und mittlerweile dürfte mein Medikamentenspiegel total unten sein.Ich schwitze,habe Kopfschmerzen,mir tuen sämtliche Knochen weh,und irgendwie bin ich total zittrig und unruhig.Verückt,was so`ne kleine Pille verursacht.Egal,ich habe mir vorgenommen,ab Juli ohne dieses "Teufelszeug" :evil: zu leben,und das packe ich.
12.06.2019 Ich habe den ganzen Tag Kopfschmerzen,bin unruhig,zittrig,total müde+kann aber nicht schlafen.Außerdem bin ich "weinerlich",versuche aber zu denken,daß das vorbei geht.
13.06.2019 Ich bin weiterhin total müde,unruhig+weinerlich.Ich werde leider mein Absetzen unterbrechen müßen :( ,weil ich unvorhergesehen umziehe.Ab Morgen werde ich wieder 150 mg pro Tag nehmen,und das Absetzen auf August/September verschieben,denn ich möchte Ruhe dafür haben.

Sephoron
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Samstag, 03.11.18, 12:25

Das schaffst du auch, es is viel einfacher als ein SSRI abzusetzen. Die ersten Tage sind etwas komisch aber dann wirds auch wieder besser. Naja ich bin der Meinung ab und zu als Krücke kann sowas schon helfen. Nur dauerhaft nich.
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1984 - 2000: Ich habe eine schwere Kindheit gehabt aber mehr oder weniger normal gelebt, soziale Ängste waren schon vorhanden (aber aushaltbar)

2000 - 2005: Soziale Ängste wurden schlimmer und Depressione setzte ein.

2005 - 2015: ich habe Venlafaxin 150 MG bekommen. Ängste und Depressionen wurden besser.

2015: Venlafaxin ausgeschlichen weil allles gut lief und ich dachte ich komme ohne klar. Nach 6 Monaten schlichen sich nachts Panikattacken ein, schlimmste Depressionen mit suizid Gedanken und Agetiertheit. Ich habe ein paar Monate nur alle 3 Tage etwa 3 Stunden geschlafen. Dazu kam das ich einen Virus Infekt hatte und einen Tinnitus bekommen habe und alles entzündet war. Ich wußte nicht mehr wo vorne und hinten ist. Symptome sind vielfältig das ich nicht alles aufzählen kann.

2016: Bin bei meiner damaligen Psychiaterin vorstellig geworden und hab die Symptone geschildert. Habe Brintellix bekommen worauf ich komplett durchgeknallt bin. Habe es einige Tage genommen bis Ich nicht mehr wirklich wußte wer ich bin und wo ich hin gehöre, totale Orientierungslosigkeit. Meine Familie brachte mich auf die geschlossene.

4 Wochen stationär und Umstellung auf Paroxetin und abends Mirtazapin. Konnnte endlich mal wieder etwas schlafen.

Syptome wurden aber nicht viel besser. Verdacht auf Borreliose, eine Nervenwasser entnahme ergab eine Entzündung des ZNS (Verdacht auf MS im Anfangsstadium). MRT war unaufällig.

2017: 8 Wochen Reha und Umstellung auf Elontril morgens. Zustand hat sich nur minimal verbessert. Es geht mir c.a 2 Wochen einigermaßen und 2 Wochen richtig schlecht im Wechsel. Oktober erneute Nervenwasser entnahme.


Zusätzliche Einnahmen: Vitamin D3, Vitamin K2, Jod, Eisen, Magenesium, L- Tyrosin, Rosenwurz, Gingko.


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10.10.2017 - 18.10.2017:
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20.10.2017
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07.11.2017
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20.11.2017 Keine Entzugssymptome mehr.

Schicht
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Schicht » Samstag, 03.11.18, 16:45

Hallo Sephoron,

Deine Worte machen mir Mut :) .Danke dafür,

l.G.Schicht
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30.10.2018 Ich überlege das Ausschleichen auf den Frühling 2019 zu verschieben,weil ich sehr sensibel auf die bevorstehende dunkle und kalte Jahreszeit reagiere,und bis dahin werde ich sicherlich noch Einiges über Möglichkeiten des langsamen Ausschleichens von Bupropion erfahren.
31.10.2018 Ich habe mich entschieden,und werde das Bupropion im Frühling "ausschleichen",oder einen "Kalten Entzug machen".Bis dahin werde ich hoffentlich noch einige Tips und Ratschläge erhalten.
02.11.18 Ich hatte einen Termin bei einem Psychiater,und er gab mir den Ratschlag das Bupropion im nächsten Frühling von heute auf morgen abzusetzen,also "Kalt zu entziehen".Er wird mich dabei "begleiten".
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Ab 27.05.19 jeden 2.Tag 1x Bupropion 150 mg morgens
Es ist heute der 11.06.,und mittlerweile dürfte mein Medikamentenspiegel total unten sein.Ich schwitze,habe Kopfschmerzen,mir tuen sämtliche Knochen weh,und irgendwie bin ich total zittrig und unruhig.Verückt,was so`ne kleine Pille verursacht.Egal,ich habe mir vorgenommen,ab Juli ohne dieses "Teufelszeug" :evil: zu leben,und das packe ich.
12.06.2019 Ich habe den ganzen Tag Kopfschmerzen,bin unruhig,zittrig,total müde+kann aber nicht schlafen.Außerdem bin ich "weinerlich",versuche aber zu denken,daß das vorbei geht.
13.06.2019 Ich bin weiterhin total müde,unruhig+weinerlich.Ich werde leider mein Absetzen unterbrechen müßen :( ,weil ich unvorhergesehen umziehe.Ab Morgen werde ich wieder 150 mg pro Tag nehmen,und das Absetzen auf August/September verschieben,denn ich möchte Ruhe dafür haben.

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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Dienstag, 06.11.18, 22:55

Hast du denn viele Nebenwirkungen?
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Therapie: Seit 2013 /alle 2 Wochen
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2016: Bin bei meiner damaligen Psychiaterin vorstellig geworden und hab die Symptone geschildert. Habe Brintellix bekommen worauf ich komplett durchgeknallt bin. Habe es einige Tage genommen bis Ich nicht mehr wirklich wußte wer ich bin und wo ich hin gehöre, totale Orientierungslosigkeit. Meine Familie brachte mich auf die geschlossene.

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Syptome wurden aber nicht viel besser. Verdacht auf Borreliose, eine Nervenwasser entnahme ergab eine Entzündung des ZNS (Verdacht auf MS im Anfangsstadium). MRT war unaufällig.

2017: 8 Wochen Reha und Umstellung auf Elontril morgens. Zustand hat sich nur minimal verbessert. Es geht mir c.a 2 Wochen einigermaßen und 2 Wochen richtig schlecht im Wechsel. Oktober erneute Nervenwasser entnahme.


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Positiv: Kann besser sehen, alles fühlt sich echter an.
Negativ, Gedankenrasen, Panikattacken, Kann nicht meht denken, Rastlos, Grübeln, Gedankenkreise, Kein Hunger, Depressiv, Reizüberflutung, Entfremdung, Apathie, Verwirrung.

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Positiv: Derealisation ist weg
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