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Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Sephoron
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Re: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Sonntag, 20.05.18, 15:53

Ich hab seit 10.05 kein Tavor mehr genommen. Ich hab heftige Panikattacken, muss ich nach einmaliger Einnahme von 1 MG auch runter dosieren oder kann ich das morgen so weg lassen?
Alter: 33
Beruf: Sport und Fitnesskaufmann
Sportliche Aktivitäten: 2 - 3 Mal die Woche Joggen und Kraftsport im freien.
Therapie: Seit 2013 /alle 2 Wochen
Ernährung: Ausgewogen
Raucher: Seit 2015 nicht mehr
Partnerschafft: Single


1984 - 2000: Ich habe eine schwere Kindheit gehabt aber mehr oder weniger normal gelebt, soziale Ängste waren schon vorhanden (aber aushaltbar)

2000 - 2005: Soziale Ängste wurden schlimmer und Depressione setzte ein.

2005 - 2015: ich habe Venlafaxin 150 MG bekommen. Ängste und Depressionen wurden besser.

2015: Venlafaxin ausgeschlichen weil allles gut lief und ich dachte ich komme ohne klar. Nach 6 Monaten schlichen sich nachts Panikattacken ein, schlimmste Depressionen mit suizid Gedanken und Agetiertheit. Ich habe ein paar Monate nur alle 3 Tage etwa 3 Stunden geschlafen. Dazu kam das ich einen Virus Infekt hatte und einen Tinnitus bekommen habe und alles entzündet war. Ich wußte nicht mehr wo vorne und hinten ist. Symptome sind vielfältig das ich nicht alles aufzählen kann.

2016: Bin bei meiner damaligen Psychiaterin vorstellig geworden und hab die Symptone geschildert. Habe Brintellix bekommen worauf ich komplett durchgeknallt bin. Habe es einige Tage genommen bis Ich nicht mehr wirklich wußte wer ich bin und wo ich hin gehöre, totale Orientierungslosigkeit. Meine Familie brachte mich auf die geschlossene.

4 Wochen stationär und Umstellung auf Paroxetin und abends Mirtazapin. Konnnte endlich mal wieder etwas schlafen.

Syptome wurden aber nicht viel besser. Verdacht auf Borreliose, eine Nervenwasser entnahme ergab eine Entzündung des ZNS (Verdacht auf MS im Anfangsstadium). MRT war unaufällig.

2017: 8 Wochen Reha und Umstellung auf Elontril morgens. Zustand hat sich nur minimal verbessert. Es geht mir c.a 2 Wochen einigermaßen und 2 Wochen richtig schlecht im Wechsel. Oktober erneute Nervenwasser entnahme.


Zusätzliche Einnahmen: Vitamin D3, Vitamin K2, Jod, Eisen, Magenesium, L- Tyrosin, Rosenwurz, Gingko.


Elontril Absetzung

19.06.2017 - 29.09.2017
150 MG Morgens

29.09.2017 - 10.10.2017:
75 MG Morgens, 37,5 MG Nachmittags
Positiv: Ruhiger, Kann besser sehen, alles fühlt sich echter an.
Negativ: Ängste, Unkonzentriertheit, Grübeln, Antriebslos.


10.10.2017 - 18.10.2017:
75 MG Morgens, 37,5 MG Nachmittags
Positiv: Kann besser sehen, alles fühlt sich echter an.
Negativ, Gedankenrasen, Panikattacken, Kann nicht meht denken, Rastlos, Grübeln, Gedankenkreise, Kein Hunger, Depressiv, Reizüberflutung, Entfremdung, Apathie, Verwirrung.

19.10.2017
37,5 MG Morgens, 37,5 MG Nachmittags, 37,5 MG Abends
Positiv: Derealisation ist weg
Negativ, Zittern, Panikattacken, Verwirrung, Apathie, Depressiv, Reizüberflutung, Schlafstörung, Magenprobleme, Gedankenkreisen,

20.10.2017
Absetzen abgebrochen

150 MG morgens

07.11.2017
Kalter Entzug von 150 MG Morgens

20.11.2017 Keine Entzugssymptome mehr.

Ululu 69
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Re: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 20.05.18, 21:24

Hallo Sephoron,

du solltest das einfach so weglassen können.

Ich drücke dir, die Daumen, dass die Panik schnell verschwindet und auch weg bleibt.

LG Ute
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Sephoron
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Freitag, 17.08.18, 16:16

Hallo, hab mal eine frage. Ich hab bereits 3 Tri zyklische Antidepressiva über lange Zeit genommen und ohne große Probleme wieder absetzen können. Wie verhält sich das mit doxepin im allgemeinen? Ich nehme seit 3 Wochen 10 MG Abends und komme damit gut zurecht.

Ich kann leider bis zu meiner Stationären Therapie nicht ohne ein AD schlafen bzw. Leben da ich stark Traumatisiert bin.
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2016: Bin bei meiner damaligen Psychiaterin vorstellig geworden und hab die Symptone geschildert. Habe Brintellix bekommen worauf ich komplett durchgeknallt bin. Habe es einige Tage genommen bis Ich nicht mehr wirklich wußte wer ich bin und wo ich hin gehöre, totale Orientierungslosigkeit. Meine Familie brachte mich auf die geschlossene.

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Syptome wurden aber nicht viel besser. Verdacht auf Borreliose, eine Nervenwasser entnahme ergab eine Entzündung des ZNS (Verdacht auf MS im Anfangsstadium). MRT war unaufällig.

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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 17.08.18, 19:34

Hallo Sephoron,

kannst du deine Signatur bitte auf den neuesten Stand bringen? Danke.

Es verhält sich mit Doxepin wie mit allen AD, manche empfinden es als hilfreich, manche nicht.
Manche haben Nebenwirkungen, manche sind verschont usw.
Selbiges für Absetzsymptome. Von leichten Störungen bis hin zum kompletten KnockOut gibt es alle mögliche Schilderungen über Doxepin.

Dass du früher fast immer problemlos absetzen konntest ist leider keine Garantie für die Zukunft.
Es kann immer der Tag kommen, an dem das System kippt.
Ich wünsche dir natürlich, dass das bei dir nicht so ist.

Ich hoffe, dass man bei deiner stationären Therapie nicht nur mit den Medikamenten wedelt, sondern dir vor allem psychologisch Unterstützung zuteil werden lässt.
Du schreibst du bist sehr traumatisiert. Wirst du Traumatherapie machen?
Bloß nicht nur auf Medikamente setzen! Das ist zu wenig bei einer Traumatisierung; und oft auch nicht unbedingt hilfreich.

Alles Gute
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Sephoron
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Freitag, 17.08.18, 20:01

Das mit der Signatur mache ich später zuhause.

Ja ich mache eine Traumatherapie und will auch eigentlich keine Medikamente nehmen. Aber ohne bin ich so derealisiert das garnichts mehr geht.

Habe als letztes dysto loges genommen 2 Monate. Aber davon sind meine deprissionen noch schlimmer geworden. Habe noch nichts pflanzliches gefunden was nich paradox wirkt.
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 18.08.18, 17:06

Hallo Sephoron,

ich kann mir nicht vorstellen, dass dir irgendein Medikament gegen Derealisationsgefühle hilft.
Im Gegenteil, bei Vielen wird das durch Psychopharmaka oder das Absetzen erst ausgelöst.
Derealisation ist häufig ein Symptom für ein überreiztes Nervensystem, Medikamente bringen da meistens noch mehr Unruhe hinein.

LG Ute
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Samstag, 18.08.18, 18:51

Könnte ich nach 3 Wochen doxepin direkt weg lassen?
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Absetzen abgebrochen

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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 18.08.18, 19:13

Hallo Sephoron,

nein, aber Du kannst probieren, größerschrittig auszuschleichen. Es meldet sich sicher noch jemand, der sich mit Doxepin auskennt.

Gruß,

Towanda
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Ululu 69
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11.02.18 - 22,50 mg Mirtazapin - Zustand stabilisiert sich, NW: leichte Muskel- und Gelenkschmerzen,
aber gut auszuhalten, hin und wieder Kribbelbeine
19.02.18 - Psychiatertermin - bei 22,5 mg bleiben
29.03.18 - 18,75 Mirtazapin
07.04.18 - wegen Gewichtszunahme Intervallfasten begonnen
14.05.18 - Psychiatertermin - Kribbelbeine sind schlimmer geworden, Empfehlung: Mirtazapin auf 15 mg reduzieren
22.05.18 - 15,00 mg Mirtazapin - 3 Tage später leichte Stimmungsschwankungen, 1 x Drehschwindel,
insgesamt nicht so stabil, Tagesschwankungen, aber auszuhalten
26.06.18 - 5 Glob. Ciprofloxacin C30 einmal wöchentlich
30.06.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Wasserlösmethode
01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Sephoron
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Re: Sephoron: Elontril (Bupropion) absetzen

Beitrag von Sephoron » Sonntag, 19.08.18, 14:30

Dann werd ich das mal versuchen wieder weg zu dosieren...

Naja wenn die derealisation von einer ständigen Angst kommt können Medis da nicht helfen?
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2016: Bin bei meiner damaligen Psychiaterin vorstellig geworden und hab die Symptone geschildert. Habe Brintellix bekommen worauf ich komplett durchgeknallt bin. Habe es einige Tage genommen bis Ich nicht mehr wirklich wußte wer ich bin und wo ich hin gehöre, totale Orientierungslosigkeit. Meine Familie brachte mich auf die geschlossene.

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