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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
padma
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Re: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von padma » Freitag, 01.06.18, 19:44

liebe Lahmeschnecke, :)

du bist durch den Entzug insgesamt noch sehr geschwächt.

Dann der Infekt, die viele Arbeit und auch das derzeitige Wetter, der zuwenige Schlaf das ist alles sehr belastend.
Heute musste ich etwas zum ersten Mal machen. Ich war so aufgeregt dabei war es gar nichts weiter. Ich verstehe das nicht. Ich hab vor allem mit Angst zu tun und dem Gefühl dass ich ständig erschöpft bin.
Wenn man so erschöpft ist, kann jede Kleinigkeit sehr belastend sein. Und aus einer solchen Überbelastung resultiert Angst. So erkläre ich mir das. Ich habe ja auch diese massive Erschöpfung und auch diese Ängste.
Was kann ich nur tun damit es besser wird?
Ich befürchte, du kannst wirklich nur, dir Ruhe gönnen, dir was Gutes tun und abwarten. Und fest auf deinen Heilngsprozess vertrauen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

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Re: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Freitag, 01.06.18, 20:08

Liebe Padma, danke für die Erklärung. So klingt es auch logisch. Aber es ist so anstrengend. Mir macht meine Arbeit so viel Spaß aber ich hab Angst ich muss sie wegen dem Entzug irgendwann hergeben. Mein Chef weiß Bescheid aber da er nicht betroffen ist, versteht er das natürlich nicht wenn es mir immer wieder schlecht geht. Deshalb versuche ich, dass ich wenigstens die Arbeit schaffe. Aber wieder Mal geht sonst nicht viel.
Ich habe ja Freitags immer frei und hab es gerade geschafft unsere 4 Betten abzuziehen und neu zu beziehen und dann war die Kraft alle. Zum heulen ist das. Vor allem weil man auch nicht weiß wann und ob es wieder besser wird.

Morgen hab ich noch einen Termin auf Arbeit außer der Reihe. Ich hoffe ich kann heute trotzdem schlafen. Bei manchen Symptomen hab ich das Gefühl die Intensität ist plötzlich drei Mal so hoch wie vorher. Ich hatte ja bedingt durch die Schwache Agoraphobie entwickelt, hatte aber ganz gute Strategien entwickelt die halfen. Jetzt hilft meist nichts und ich falle wieder in alte Muster (z.b ständig was zu essen dabei zu haben usw).

Ich übe mich in Geduld und hoffe auf das nächste Fenster. Ein bisschen hilft mir das wissen, dass es am Anfang bei meiner Arbeit noch schlimmer war und ich Zuhause gleich ins Bett musste.

Liebe Grüße Lahmeschnecke
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11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember 2017 war ein Recht guter Monat im Januar 2018 kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

April 2019: 22 Monate nach 0 und ich hab wieder eine heftige Welle. Ausgelöst vermutlich durch Nahrungsergänzungsmittel. Wird alles wieder abgesetzt.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Lahmeschnecke
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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Donnerstag, 19.07.18, 23:45

Ihr Lieben,
ich wollte Mal wieder schreiben. Die letzte Zeit hab ich mich so durch die Arbeit gemogelt. Mein Chef war im Urlaub bzw ist es noch, das hat mich total gestresst, weil ich so einiges anfangen und erledigen musste, was sonst er macht. Letzte Woche war es dann so weit und ich hatte endlich Urlaub. Ich wollte mit meinem Mann endlich Mal wieder Urlaub zu zweit machen. Wir wollten wandern gehen. Leider mussten wir nach 3 Tagen wieder heim, weil er Hexenschuss hatte. Aber ich war so erstaunt über mich und meinen Körper. Ich bin ja quasi das ganze letzte Jahr fast nur Auto gefahren weil ich für viele Aktivitäten zu erschöpft war. Und was war am Sonntag? Ich bin auf einen Berg gewandert und war so stolz auf mich. Klar ich hatte am nächsten Tag Muskelkater und hab geschwitzt wie nichts, aber der Stolz überwog. Auch dass ich trotz Angst die Strecke in den Urlaub mit dem Auto geschafft habe (ich bin gefahren).
Dass wir eher wieder heim müssten, war sehr traurig für mich. Aber wir hatten doch noch schöne Tage. Montag muss ich wieder arbeiten für eine Woche weil ich für eine Kollegin einspringe und heute geht es wieder los mit Ängsten und Schwindel. Den finde ich immer besonders beängstigend. Ich hoffe das ist nur eine Welle und es wird wieder besser.
Immerhin bin ich jetzt 13 Monate nach 0. Ich merke einiges geht besser und es geht mir Welten besser als noch im letzten Jahr, aber es kommen immer noch Wellen wenn es mir eine Weile gut ging. Ich hoffe das wird noch besser. Auch meine Augen machen mir zu schaffen. Ich hab das Gefühl ich sehe verschwommen und oft stellt es nicht richtig scharf. Brillenstärke hat sich nicht geändert.

Soweit von mir,

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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Buetzfeld » Freitag, 20.07.18, 12:01

Liebe Lahmeschnecke,
du kannst wirklich stolz auf dich sein, dass du diese Wanderung geschafft hast.
Daran siehst du, dass dein Körper doch eigentlich sehr belastbar ist, auch wenn man es manchmal gar nicht glauben kann und sich lieber verkriecht.
Das mit den Ängsten und Schwindelgefühlen kenne ich auch zur Genüge, dass habe ich seit 2 Tagen auch mal wieder sehr ausgeprägt.
Schwindelgefühle waren im Zuge der Depressionen mein Hauptproblem damals. Zwar habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt, aber es ist trotzdem immer noch sehr belastend für mich.
Du bist ja schon lange auf Null, ich bin erst bei 6 mg Citalopram angelangt und mir steht noch ein langer Weg bevor.
Lass dich bitte nicht unterkriegen wenn du immer wieder mal solche Wellen hast. Die können ja mitunter immer noch monate- bzw. jahrelang vereinzelnd auftreten, wie man immer wieder hier lesen kann.
Du bist trotzdem vollkommen auf dem richtigen Weg.
Ich freue mich sehr für dich.

Liebe Grüße
Buetze
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04/2018 - 01/2019
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Februar 2019 - heute Citalopram 7 mg
- erste längerfristige Besserungen treten ein
- Antriebslosigkeit, Schwindelgefühle und hypochondrische Ängste verschwinden, verringern sich stark.
- Zunahme der Leistungsfähigkeit und positiver Gedanken
- Parästhesien sind zwar noch da, jedoch abgeschwächter und nicht mehr so störend :) :) !
- Bleibe vorerst bei 7 mg, um mich vollständig zu erholen. Werde erst in einigen Monaten weiter reduzieren !

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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von padma » Freitag, 20.07.18, 18:57

liebe Lahmeschnecke, :)

es freut mich sehr zu hören, dass deine körperliche Kraft zurückgekommen ist. :D
Und auch, dass es sich insgesamt weiter verbessert hat. Es wird sich bestimmt noch weiter bessern.
Auch meine Augen machen mir zu schaffen. Ich hab das Gefühl ich sehe verschwommen und oft stellt es nicht richtig scharf. Brillenstärke hat sich nicht geändert.
Ja, das ist ein bekanntes Entzugsproblem. Das Scharfstellen wird ja auch über Nerven gesteuert. Ich denke, dass auch das sich noch geben wird.

liebe Grüsse und weiterhin alles Gute,
padma
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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von li-la » Freitag, 20.07.18, 21:45

Hallo 🐌

Lange nichts mehr von dir gehört.
Es freut mich das du ein paar schöne Tage und erfolgserlebnisse hattest auch wenn ihr eher zurück musstest.

Auch ist es schön daß wieder körperlich mehr schaffst... Du musst dich nur trauen 😉

Das mit dem schwindel wird sich bestimmt bald wieder legen... vielleicht liegt es auch mit am wetter oder bist du aufgeregt wegen der arbeit?
Du musst keine angst haben... denk dran du hattest das schon 100 mal und nie ist was passiert... Versuch dich schön zu entspannen.

Alles liebe
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 63 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 62 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
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- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Freitag, 20.07.18, 22:36

Liebe Buetze, liebe Padma, liebe LiLa,
danke für eure aufmunternden Worte. Ja ich merke schon eine Weile dass das warme Wetter mir total zu schaffen macht. Auch hab ich seit dem Entzug stark mit Unterzuckerungsgefühlen zu tun. Ich hab Insulinresistenz und die scheint sich verstärkt zu haben. Ich muss ständig essen gefühlt. Sicher ist da auch viel psychisch.
Heute hab ich beide Kinder wieder (Kind 2 war bei meinen Eltern) und ich merke wie anstrengend das plötzlich wieder ist.
Ich denke mein Weg wird noch ein steiniger sein, aber es gibt immer wieder Erfolgserlebnisse.
Liebe Buetze, ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen. Ich hab ja ziemlich schnell ausgeschlichen wie ich heute weiß, vielleicht geht's bei dir besser. Aber irgendwann ist halt immer null und da muss man durch.

Liebe Grüße Lahmeschnecke
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29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Murmeline » Samstag, 21.07.18, 23:00

Hallo Lahmeschnecke,

mit dem Wetter bist Du wirklich nicht alleine, hier unser Austauschthtread: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 58#p138758
Ich habe auch zwei Kindern und fühle mic auch ohne im Absetzprozess oder in der Zeit nach Null zu sein davon immer wieder sehr herausgefordert. Ich kann Dich da gut verstehen.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Sonntag, 16.09.18, 20:26

Ihr Lieben,
jetzt habe ich doch glatt fast Zeit Monate nichts geschrieben. Ich bin 15 Monate nach 0 und die guten Zeiten überwiegen. Allerdings hab ich gerade wieder sehr mit der Übelkeit zu tun. Es war viel los in letzter Zeit und so hab ich wieder viel Stress, vor allem psychischen. Ich hoffe das geht bald wieder weg. Die Übelkeit ist oft sehr hinderlich obwohl der der Körper damit auch sagt, mach Mal eine schritt langsamer. Ich hoffe auf baldige Besserung.
Liebe Grüße Lahmeschnecke
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Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

April 2019: 22 Monate nach 0 und ich hab wieder eine heftige Welle. Ausgelöst vermutlich durch Nahrungsergänzungsmittel. Wird alles wieder abgesetzt.

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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von li-la » Sonntag, 16.09.18, 21:53

Hallo 🐌,
Schön zu lesen das es dir soweit gut geht und du gute Zeiten hast. Ich hoffe das mit der Übelkeit legt sich auch wieder.

Liebe grüße
Lila
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2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
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ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
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ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

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folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
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Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
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- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 63 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
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Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Montag, 17.09.18, 11:49

Heute geht's mir so bescheiden dass ich überlege mich krank schreiben zu lassen. Aber das wäre dann auch wieder flüchten. Das will ich ja auch nicht. Morgen steht evtl ein wichtiges Gespräch an und ich hoffe ich stehe das durch.
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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von li-la » Montag, 17.09.18, 12:48

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Ich drücke dir beide Daumen das du "nur"" einen schlechten Tag hast u hoffe morgen geht's dir wieder besser.

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folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

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Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 63 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 62 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Dienstag, 18.09.18, 14:24

Danke liebe LiLa,
nachdem es heute Morgen nicht besser war, bin ich doch zum Arzt gefahren. Der hat mir eine Woche Ruhe verordnet und Medikamente. Ich hoffe das hilft. Auch wenn es mich argert schon wieder krank zu sein..
LG Lahmeschnecke
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11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember 2017 war ein Recht guter Monat im Januar 2018 kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

April 2019: 22 Monate nach 0 und ich hab wieder eine heftige Welle. Ausgelöst vermutlich durch Nahrungsergänzungsmittel. Wird alles wieder abgesetzt.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von li-la » Dienstag, 18.09.18, 14:37

Liebe 🐌,

Nicht ärgern! Das ist auch eine Art von Stress...

Nimm dir die Zeit und die Ruhe die du brauchst.
Ich wünsche dir gute Besserung.

Liebe grüße
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 63 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Dienstag, 18.09.18, 16:09

Danke dir! Na ja vom Stress kommt ja die Übelkeit. Hab Medikamente bekommen wo man besser keinen Beipackzettel lesen sollte. So viele Nebenwirkungen...
Ich hoffe dir geht's wenigstens gut.
LG Lahmeschnecke
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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 19.09.18, 9:40

Moin!

Was hat er denn verschrieben?

Kennst du schon den Thread zu Übelkeit und den Tipp mit Ingwer?
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=10858

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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Samstag, 22.09.18, 17:55

Hallo Murmeline,

ja den thread kenne ich weil ich oft mit Übelkeit zu tun habe. Ingwer hilft immer nur kurzfristig. Ich hab ein PPI verschrieben bekommen. Für 4 Wochen. Damit ist zumindest das Brennen weg. Aber übel ist mir immer noch. Kann natürlich auch Nebenwirkung sein. Bisher bald das PPI kurzfristig immer.

Montag muss ich wieder arbeiten. Schauen wir Mal wie es dann ist. Ich kann langsam keinen Haferbrei mehr sehen.

LG Lahmeschnecke
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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Sonntag, 07.10.18, 7:40

Ihr Lieben,

im Moment fühlt es sicher wieder an wie eine Welle. Ich schlafe nur noch bis spätestens 4. Danach nur noch unruhig und meine Gedanken kreisen immer nur um ein Thema. Ich dachte ich hätte es überstanden. Immerhin geht's meinem Magen besser und ich hab gestern Abend kein PPI genommen. Heute Nacht war mir zwar dann übel, aber es ging. Ich hoffe es wird bald wieder besser. In einer Woche hab ich mit meinem Mann zusammen Urlaub. Wir fahren ohne die Kinder weg. Das wird sicher gut. Ich hoffe mir fehlt dann nicht die Kraft.
Liebe Grüße Lahmeschnecke
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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 07.10.18, 14:34

Hallo Lahmeschnecke,

wenn die Symptome sich so abwechseln, ist es sehr wahrscheinlich dem Absetzen zuzuordnen. Das ist ja sehr typisch dafür.

Der Urlaub wird dir sicher guttun.
Wenn dir Kraft fehlt dann nutze ihn zur Erholung. :)

Ich fliege auch nächsten Sonntag in den Urlaub und werde mich diesmal vorrangig ausruhen.
:bettzeit:

LG Ute
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Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Sonntag, 07.10.18, 17:36

Hallo Ute,
danke für deine Worte. In meinem Umfeld glaubt keiner mehr an Entzug. Es ist immerhin schon über ein Jahr her. Außerdem stecke ich noch in einer Übertragung fest. Ich hatte ja geschrieben dass ich mich fremdverliebt hatte. Wie sich herausgestellt hat ist es eine Vater-Tochter-Übertragung. Und ich komme da nicht weiter. Ich hoffe wirklich auf Erholung.
Liebe Grüße Lahmeschnecke
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