Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

die Organisation des Forums durch das Team ist weiterhin eingeschränkt.

Danke an alle die sich im Rahmen der gegenseitige Selbshilfe einbringen. Bitte schaut weiter gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
padma
Team
Beiträge: 15362
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04

Re: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von padma » Freitag, 01.06.18, 19:44

liebe Lahmeschnecke, :)

du bist durch den Entzug insgesamt noch sehr geschwächt.

Dann der Infekt, die viele Arbeit und auch das derzeitige Wetter, der zuwenige Schlaf das ist alles sehr belastend.
Heute musste ich etwas zum ersten Mal machen. Ich war so aufgeregt dabei war es gar nichts weiter. Ich verstehe das nicht. Ich hab vor allem mit Angst zu tun und dem Gefühl dass ich ständig erschöpft bin.
Wenn man so erschöpft ist, kann jede Kleinigkeit sehr belastend sein. Und aus einer solchen Überbelastung resultiert Angst. So erkläre ich mir das. Ich habe ja auch diese massive Erschöpfung und auch diese Ängste.
Was kann ich nur tun damit es besser wird?
Ich befürchte, du kannst wirklich nur, dir Ruhe gönnen, dir was Gutes tun und abwarten. Und fest auf deinen Heilngsprozess vertrauen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Lahmeschnecke
Beiträge: 116
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 87 Mal

Re: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Freitag, 01.06.18, 20:08

Liebe Padma, danke für die Erklärung. So klingt es auch logisch. Aber es ist so anstrengend. Mir macht meine Arbeit so viel Spaß aber ich hab Angst ich muss sie wegen dem Entzug irgendwann hergeben. Mein Chef weiß Bescheid aber da er nicht betroffen ist, versteht er das natürlich nicht wenn es mir immer wieder schlecht geht. Deshalb versuche ich, dass ich wenigstens die Arbeit schaffe. Aber wieder Mal geht sonst nicht viel.
Ich habe ja Freitags immer frei und hab es gerade geschafft unsere 4 Betten abzuziehen und neu zu beziehen und dann war die Kraft alle. Zum heulen ist das. Vor allem weil man auch nicht weiß wann und ob es wieder besser wird.

Morgen hab ich noch einen Termin auf Arbeit außer der Reihe. Ich hoffe ich kann heute trotzdem schlafen. Bei manchen Symptomen hab ich das Gefühl die Intensität ist plötzlich drei Mal so hoch wie vorher. Ich hatte ja bedingt durch die Schwache Agoraphobie entwickelt, hatte aber ganz gute Strategien entwickelt die halfen. Jetzt hilft meist nichts und ich falle wieder in alte Muster (z.b ständig was zu essen dabei zu haben usw).

Ich übe mich in Geduld und hoffe auf das nächste Fenster. Ein bisschen hilft mir das wissen, dass es am Anfang bei meiner Arbeit noch schlimmer war und ich Zuhause gleich ins Bett musste.

Liebe Grüße Lahmeschnecke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lahmeschnecke für den Beitrag:
padma
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Lahmeschnecke
Beiträge: 116
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 87 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Donnerstag, 19.07.18, 23:45

Ihr Lieben,
ich wollte Mal wieder schreiben. Die letzte Zeit hab ich mich so durch die Arbeit gemogelt. Mein Chef war im Urlaub bzw ist es noch, das hat mich total gestresst, weil ich so einiges anfangen und erledigen musste, was sonst er macht. Letzte Woche war es dann so weit und ich hatte endlich Urlaub. Ich wollte mit meinem Mann endlich Mal wieder Urlaub zu zweit machen. Wir wollten wandern gehen. Leider mussten wir nach 3 Tagen wieder heim, weil er Hexenschuss hatte. Aber ich war so erstaunt über mich und meinen Körper. Ich bin ja quasi das ganze letzte Jahr fast nur Auto gefahren weil ich für viele Aktivitäten zu erschöpft war. Und was war am Sonntag? Ich bin auf einen Berg gewandert und war so stolz auf mich. Klar ich hatte am nächsten Tag Muskelkater und hab geschwitzt wie nichts, aber der Stolz überwog. Auch dass ich trotz Angst die Strecke in den Urlaub mit dem Auto geschafft habe (ich bin gefahren).
Dass wir eher wieder heim müssten, war sehr traurig für mich. Aber wir hatten doch noch schöne Tage. Montag muss ich wieder arbeiten für eine Woche weil ich für eine Kollegin einspringe und heute geht es wieder los mit Ängsten und Schwindel. Den finde ich immer besonders beängstigend. Ich hoffe das ist nur eine Welle und es wird wieder besser.
Immerhin bin ich jetzt 13 Monate nach 0. Ich merke einiges geht besser und es geht mir Welten besser als noch im letzten Jahr, aber es kommen immer noch Wellen wenn es mir eine Weile gut ging. Ich hoffe das wird noch besser. Auch meine Augen machen mir zu schaffen. Ich hab das Gefühl ich sehe verschwommen und oft stellt es nicht richtig scharf. Brillenstärke hat sich nicht geändert.

Soweit von mir,

Lahmeschnecke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lahmeschnecke für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaBritschpadma
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Buetzfeld
Beiträge: 105
Registriert: Mittwoch, 25.04.18, 9:30

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Buetzfeld » Freitag, 20.07.18, 12:01

Liebe Lahmeschnecke,
du kannst wirklich stolz auf dich sein, dass du diese Wanderung geschafft hast.
Daran siehst du, dass dein Körper doch eigentlich sehr belastbar ist, auch wenn man es manchmal gar nicht glauben kann und sich lieber verkriecht.
Das mit den Ängsten und Schwindelgefühlen kenne ich auch zur Genüge, dass habe ich seit 2 Tagen auch mal wieder sehr ausgeprägt.
Schwindelgefühle waren im Zuge der Depressionen mein Hauptproblem damals. Zwar habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt, aber es ist trotzdem immer noch sehr belastend für mich.
Du bist ja schon lange auf Null, ich bin erst bei 6 mg Citalopram angelangt und mir steht noch ein langer Weg bevor.
Lass dich bitte nicht unterkriegen wenn du immer wieder mal solche Wellen hast. Die können ja mitunter immer noch monate- bzw. jahrelang vereinzelnd auftreten, wie man immer wieder hier lesen kann.
Du bist trotzdem vollkommen auf dem richtigen Weg.
Ich freue mich sehr für dich.

Liebe Grüße
Buetze
► Text zeigen
02.04.2018
Reduzierung von 10-5mg Citalopram.
Nach wenigen Tagen Symptome: Taubheitsgefühle und Missempfindungen in den Füssen. Hypochondrische Befürchtungen und Grübeleien über mögliche andere Ursachen.
Am 17.05.2018
Symptome werden immer schlimmer, deshalb wieder auf 6 mg hochdosiert. Seitdem sind die Missempfindungen mit Brennen in den Füssen extrem verstärkt. Außerdem Antriebslosigkeit, Schwäche, Appetitlosigkeit. Ich schleppe mich durch den Tag und bin extrem unglücklich und hypochondrisch.
24.05.18
plötzlich einsetzende Besserung. Ängste und Panik sind verschwunden, die Dosierung mit 6 mg scheint gegriffen zu haben.
30.05.18
Das Fenster ist leider vorbei, die Missempfindungen in den Zehen, Füßen und Beinen werden wieder schlimmer. Die Ängste und Panik sind wieder da. Ich bin weinerlich und antriebslos.
Juni 2018
So ganz langsam wechseln sich leichte Fenster mit zum Teil noch heftigen Wellen ab. Geht es mir zum Teil tagelang ganz mies, ändert sich das Befinden dann plötzlich innerhalb einer Stunde. Ich hoffe auf zunehmende Stabilisierung. Die Fenster machen mir Mut, dass es tatsächlich nur Absetzsymptome sind und keine ernsthafte Krankheit.
Juli 2018
Ich schleppe mich mehr oder weniger nur dahin. Die Grübeleien werden immer schlimmer. Die Fenster sind sehr rar.
25.07.2918
Mit Beginn der extremen Hitzewelle wird alles schlimmer. Auf der Arbeit wird mir plötzlich ganz komisch. Habe das Gefühl umzukippen und Herzrasen. Urplötzlich sind alle Ängste von früher wieder da , da ich damals im Zuge der Depressionen diese Gefühle auch schon hatte.
Ich bekomme immer mehr Panik und Schwindelanfälle.
Die Fenster sind nur noch vereinzelnd da.
06.8.2018
Mir gehts so schlecht wie noch nie, obwohl ich vorgestern noch ein super Fenster hatte.
Erstmals zum Hausarzt, der mich 3 Tage krank schreibt.
Ich habe das Gefühl, dass mich jetzt erst, fast 4 Monate nach der Reduzierung von 10 auf 5mg die volle Breitseite des Entzuges erfasst. Wahrscheinlich so zeitverzögert, weil ich zwischendurch auf 6mg hochdosiert habe. Ich beschließe nochmal um 1mg auf 7mg hoch zu dosieren, um das schlimmste abfangen zu können.

padma
Team
Beiträge: 15362
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 37881 Mal
Danksagung erhalten: 20196 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von padma » Freitag, 20.07.18, 18:57

liebe Lahmeschnecke, :)

es freut mich sehr zu hören, dass deine körperliche Kraft zurückgekommen ist. :D
Und auch, dass es sich insgesamt weiter verbessert hat. Es wird sich bestimmt noch weiter bessern.
Auch meine Augen machen mir zu schaffen. Ich hab das Gefühl ich sehe verschwommen und oft stellt es nicht richtig scharf. Brillenstärke hat sich nicht geändert.
Ja, das ist ein bekanntes Entzugsproblem. Das Scharfstellen wird ja auch über Nerven gesteuert. Ich denke, dass auch das sich noch geben wird.

liebe Grüsse und weiterhin alles Gute,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag:
LinLina

Li-la022
Beiträge: 474
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 20.07.18, 21:45

Hallo 🐌

Lange nichts mehr von dir gehört.
Es freut mich das du ein paar schöne Tage und erfolgserlebnisse hattest auch wenn ihr eher zurück musstest.

Auch ist es schön daß wieder körperlich mehr schaffst... Du musst dich nur trauen 😉

Das mit dem schwindel wird sich bestimmt bald wieder legen... vielleicht liegt es auch mit am wetter oder bist du aufgeregt wegen der arbeit?
Du musst keine angst haben... denk dran du hattest das schon 100 mal und nie ist was passiert... Versuch dich schön zu entspannen.

Alles liebe
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 35 Wochen opipramol 0 , 32Wochen ohne Escitalopram


22.09.18 Aktuelle Symptome :
Wieder stärkere angst... Unruhe ab und an

Lahmeschnecke
Beiträge: 116
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 87 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Freitag, 20.07.18, 22:36

Liebe Buetze, liebe Padma, liebe LiLa,
danke für eure aufmunternden Worte. Ja ich merke schon eine Weile dass das warme Wetter mir total zu schaffen macht. Auch hab ich seit dem Entzug stark mit Unterzuckerungsgefühlen zu tun. Ich hab Insulinresistenz und die scheint sich verstärkt zu haben. Ich muss ständig essen gefühlt. Sicher ist da auch viel psychisch.
Heute hab ich beide Kinder wieder (Kind 2 war bei meinen Eltern) und ich merke wie anstrengend das plötzlich wieder ist.
Ich denke mein Weg wird noch ein steiniger sein, aber es gibt immer wieder Erfolgserlebnisse.
Liebe Buetze, ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen. Ich hab ja ziemlich schnell ausgeschlichen wie ich heute weiß, vielleicht geht's bei dir besser. Aber irgendwann ist halt immer null und da muss man durch.

Liebe Grüße Lahmeschnecke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lahmeschnecke für den Beitrag:
Ululu 69
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Murmeline
Team
Beiträge: 13208
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14741 Mal
Danksagung erhalten: 13382 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Murmeline » Samstag, 21.07.18, 23:00

Hallo Lahmeschnecke,

mit dem Wetter bist Du wirklich nicht alleine, hier unser Austauschthtread: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 58#p138758
Ich habe auch zwei Kindern und fühle mic auch ohne im Absetzprozess oder in der Zeit nach Null zu sein davon immer wieder sehr herausgefordert. Ich kann Dich da gut verstehen.

Grüße, Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag:
Ululu 69
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Lahmeschnecke
Beiträge: 116
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 87 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Sonntag, 16.09.18, 20:26

Ihr Lieben,
jetzt habe ich doch glatt fast Zeit Monate nichts geschrieben. Ich bin 15 Monate nach 0 und die guten Zeiten überwiegen. Allerdings hab ich gerade wieder sehr mit der Übelkeit zu tun. Es war viel los in letzter Zeit und so hab ich wieder viel Stress, vor allem psychischen. Ich hoffe das geht bald wieder weg. Die Übelkeit ist oft sehr hinderlich obwohl der der Körper damit auch sagt, mach Mal eine schritt langsamer. Ich hoffe auf baldige Besserung.
Liebe Grüße Lahmeschnecke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lahmeschnecke für den Beitrag (Insgesamt 3):
Li-la022Ululu 69padma
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Li-la022
Beiträge: 474
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 16.09.18, 21:53

Hallo 🐌,
Schön zu lesen das es dir soweit gut geht und du gute Zeiten hast. Ich hoffe das mit der Übelkeit legt sich auch wieder.

Liebe grüße
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 35 Wochen opipramol 0 , 32Wochen ohne Escitalopram


22.09.18 Aktuelle Symptome :
Wieder stärkere angst... Unruhe ab und an

Lahmeschnecke
Beiträge: 116
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 87 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Montag, 17.09.18, 11:49

Heute geht's mir so bescheiden dass ich überlege mich krank schreiben zu lassen. Aber das wäre dann auch wieder flüchten. Das will ich ja auch nicht. Morgen steht evtl ein wichtiges Gespräch an und ich hoffe ich stehe das durch.
LG Lahmeschnecke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lahmeschnecke für den Beitrag:
Li-la022
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Li-la022
Beiträge: 474
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 250 Mal
Danksagung erhalten: 682 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Li-la022 » Montag, 17.09.18, 12:48

🐌,
Ich drücke dir beide Daumen das du "nur"" einen schlechten Tag hast u hoffe morgen geht's dir wieder besser.

Liebe Grüße
Lila
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag:
Ululu 69
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 35 Wochen opipramol 0 , 32Wochen ohne Escitalopram


22.09.18 Aktuelle Symptome :
Wieder stärkere angst... Unruhe ab und an

Lahmeschnecke
Beiträge: 116
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 87 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Dienstag, 18.09.18, 14:24

Danke liebe LiLa,
nachdem es heute Morgen nicht besser war, bin ich doch zum Arzt gefahren. Der hat mir eine Woche Ruhe verordnet und Medikamente. Ich hoffe das hilft. Auch wenn es mich argert schon wieder krank zu sein..
LG Lahmeschnecke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lahmeschnecke für den Beitrag:
Li-la022
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Li-la022
Beiträge: 474
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 18.09.18, 14:37

Liebe 🐌,

Nicht ärgern! Das ist auch eine Art von Stress...

Nimm dir die Zeit und die Ruhe die du brauchst.
Ich wünsche dir gute Besserung.

Liebe grüße
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 35 Wochen opipramol 0 , 32Wochen ohne Escitalopram


22.09.18 Aktuelle Symptome :
Wieder stärkere angst... Unruhe ab und an

Lahmeschnecke
Beiträge: 116
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Dienstag, 18.09.18, 16:09

Danke dir! Na ja vom Stress kommt ja die Übelkeit. Hab Medikamente bekommen wo man besser keinen Beipackzettel lesen sollte. So viele Nebenwirkungen...
Ich hoffe dir geht's wenigstens gut.
LG Lahmeschnecke
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Murmeline
Team
Beiträge: 13208
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14741 Mal
Danksagung erhalten: 13382 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 19.09.18, 9:40

Moin!

Was hat er denn verschrieben?

Kennst du schon den Thread zu Übelkeit und den Tipp mit Ingwer?
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=10858

Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag:
Ululu 69
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Lahmeschnecke
Beiträge: 116
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 87 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Samstag, 22.09.18, 17:55

Hallo Murmeline,

ja den thread kenne ich weil ich oft mit Übelkeit zu tun habe. Ingwer hilft immer nur kurzfristig. Ich hab ein PPI verschrieben bekommen. Für 4 Wochen. Damit ist zumindest das Brennen weg. Aber übel ist mir immer noch. Kann natürlich auch Nebenwirkung sein. Bisher bald das PPI kurzfristig immer.

Montag muss ich wieder arbeiten. Schauen wir Mal wie es dann ist. Ich kann langsam keinen Haferbrei mehr sehen.

LG Lahmeschnecke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lahmeschnecke für den Beitrag:
Ululu 69
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Lahmeschnecke
Beiträge: 116
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 87 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Sonntag, 07.10.18, 7:40

Ihr Lieben,

im Moment fühlt es sicher wieder an wie eine Welle. Ich schlafe nur noch bis spätestens 4. Danach nur noch unruhig und meine Gedanken kreisen immer nur um ein Thema. Ich dachte ich hätte es überstanden. Immerhin geht's meinem Magen besser und ich hab gestern Abend kein PPI genommen. Heute Nacht war mir zwar dann übel, aber es ging. Ich hoffe es wird bald wieder besser. In einer Woche hab ich mit meinem Mann zusammen Urlaub. Wir fahren ohne die Kinder weg. Das wird sicher gut. Ich hoffe mir fehlt dann nicht die Kraft.
Liebe Grüße Lahmeschnecke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lahmeschnecke für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69padma
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Ululu 69
Team
Beiträge: 3903
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 10753 Mal
Danksagung erhalten: 6536 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 07.10.18, 14:34

Hallo Lahmeschnecke,

wenn die Symptome sich so abwechseln, ist es sehr wahrscheinlich dem Absetzen zuzuordnen. Das ist ja sehr typisch dafür.

Der Urlaub wird dir sicher guttun.
Wenn dir Kraft fehlt dann nutze ihn zur Erholung. :)

Ich fliege auch nächsten Sonntag in den Urlaub und werde mich diesmal vorrangig ausruhen.
:bettzeit:

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag:
padma
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Lahmeschnecke
Beiträge: 116
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40
Hat sich bedankt: 8 Mal
Danksagung erhalten: 87 Mal

Re: Lahmeschnecke: Rückfall oder Entzug Escitalopram?

Beitrag von Lahmeschnecke » Sonntag, 07.10.18, 17:36

Hallo Ute,
danke für deine Worte. In meinem Umfeld glaubt keiner mehr an Entzug. Es ist immerhin schon über ein Jahr her. Außerdem stecke ich noch in einer Übertragung fest. Ich hatte ja geschrieben dass ich mich fremdverliebt hatte. Wie sich herausgestellt hat ist es eine Vater-Tochter-Übertragung. Und ich komme da nicht weiter. Ich hoffe wirklich auf Erholung.
Liebe Grüße Lahmeschnecke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lahmeschnecke für den Beitrag:
Ululu 69
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Antworten