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Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 09.01.19, 13:36

Liebe Rosenrot,

ich kann Deine Besorgnis so nachvollziehen!

Ich stürze immer mal unterwegs, aus nichtigem Anlaß, falle hin wie ein nasser Sack und komme ohne fremde Hilfe nicht wieder auf die Beine! Echt übel, ganz abgesehen davon, daß ich mir schon zweimal dabei was gebrochen habe.

Ich wäre auch skeptisch wegen Hausnotruf und würde es vorher ganz genau abklopfen. Sofort einweisen ist möglicherweise der einfachste Weg für die Helfer.

Ich selbst habe mit einem Freund vereinbart, daß wir mindestens 1-mal tgl. per Whatsapp Kontakt aufnehmen und bei Bedarf nach dem anderen schauen oder die jeweiligen Kinder alarmieren. (Die hoffentlich nicht gleich die Rettung vorbeischicken.)
Das gibt mir eine gewisse Sicherheit.

Ich wünsche Dir von Herzen, daß Du Dich bald wieder von diesem Zwischenfall erholst.

Alles Gute und VG von Clarissa.
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Mittwoch, 09.01.19, 15:23

Liebe Sarah, lieber Markus, liebe Clarissa, liebe Alle, :group:

ganz herzlichen Dank für eure Ideen und eure Zuwendung! Das bedeutet mir sehr viel! <3

Mir geht es gerade nicht gut, bin nach einer Panikattacke noch nicht so richtig bei mir. Ich versuche trotzdem mal zu antworten:

Die Idee mit dem Aufteilen der Wasserlösung in 2 Portionen ist ganz neu für mich und gefällt mir sehr gut. Vielleicht kann noch jemand etwas dazu sagen? Könnte das funktionieren?

Ich muss jetzt aktualisieren, dass ich heute mittag zu meiner 5 mg Tablette zurückgekehrt bin. Ich kann einfach nicht mehr und hoffe inständig, dass dieser untragbare Zustand von Schwäche und Panikattacken bald aufhört. Ich kann mich nicht mehr selbst versorgen. Es gibt aber 2 liebe Menschen, denen ich bei Bedarf und auch sonst eine Message schreibe.
Dieser kleine Absetzversuch ist also komplett gescheitert. Ich schreibe hier nicht, was ich jetzt alles denke. :shock: :cry:

Zum Notruf: Der Begriff "uneinsichtig" trifft genau meine Befürchtungen. Die "Fachleute" sitzen da am längeren Hebel. Ja, eine bzw. zwei Patientenverfügungen ("normal" und psychiatrisch) sind so wichtig. Ich darf das nicht länger aufschieben. Danke für den Hinweis, einen Fachanwalt miteinzubeziehen. So könnte es gehen.

Liebe Clarissa, du stürzt? Das tut mir so leid. :hug: Darf ich fragen, ob das entzugsbedingt geschieht? Ich bin bei meinem ersten Absetzversuch vor 2 1/2 Jahren grundlos umgekippt. Das war unheimlich.

Ganz lieben Dank für euer Interesse und euer Mitgefühl! <3

Seid umarmt!

Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 09.01.19, 15:33

Hallo, Rosenrot.

Ich habe jedenfalls Schädigungen durch die PP-Therapien davongetragen. Ob die falschen Entzügen geschuldet sind, sei dahingestellt.

Dir drücke ich die Daumen, daß die Aufdosierung den gewünschten Erfolg bringt.

Alles Gute und VG von Clarissa.
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 09.01.19, 15:34

Liebe Rosenrot :) , ich finde den Hausnotruf gar keine so schlechte Idee. :roll:

Ich habe mich wegen meiner Schwiegermutter mit dem Thema beschäftigt u weiß deshalb, daß es die unterschiedlichsten Angebote gibt, soll heißen, es kommt nicht automatisch der RTW, außer man kann sich nicht artikulieren.
Bei den Maltesern zB hat man einen Sprechkontakt, dem man mitteilen kann, wen man braucht, zB die Rettung, nur kurze Hilfestellung oder auch eine Person seines Vertrauens, die dann informiert wird.

Man wird nicht zwangsläufig in ein Krankenhaus gebracht. Vllt wäre das doch eine Option, du müßtest dir dann einen für deine Bedürfnisse zugeschnittenen Hausnotruf raussuchen.

Das gibt dann vllt doch etwas Sicherheit!

Liebe Grüße von Anna :hug:

Edit: überschnitten mit fast Allen.....
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Mittwoch, 09.01.19, 16:25

Liebe Anna, :)

du hast mich zum Lachen gebracht ("überschnitten mit fast Allen").
Für einen kurzen Moment konnte ich mich selbst wieder spüren - so wie ich eigentlich bin. Danke!

Was ist denn das mit mir? Dissoziation? Depersonalisation? Ich verstehe nicht, was mit mir geschieht ... :?

Danke für die Info zu den Notrufeinrichtungen. Sehr interessant. Ich werde mir das mal anschauen, wenn ich wieder klar denken kann.

Liebe Grüße :hug:
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Annanas » Freitag, 11.01.19, 16:48

Liebe Rosenrot :hug: ,
Rosenrot hat geschrieben:
Mittwoch, 09.01.19, 16:25
Liebe Anna, :)

du hast mich zum Lachen gebracht ("überschnitten mit fast Allen").
Für einen kurzen Moment konnte ich mich selbst wieder spüren - so wie ich eigentlich bin. Danke!
Wenigstens mal eine gute Tat vollbracht... :roll:
Rosenrot hat geschrieben:
Mittwoch, 09.01.19, 16:25
Was ist denn das mit mir? Dissoziation? Depersonalisation? Ich verstehe nicht, was mit mir geschieht ... :?
Ja, ich denke schon, daß es in diese Richtung geht - ich hatte das GsD richtig stark nur einmalig in meiner Absetzzeit. Leichtere Anflüge treten aber zwischendurch auch immer mal auf, meistens kombiniert mit einer ekligen depressiven Stimmung.

Mich hat es erst in dieser niedrigen Dosierung so erwischt - fand das zwar vorher auch nicht gerade einfach, aber die momentane Verfassung toppt das leider!

Ist vllt noch etwas früh, aber geht es dir wenigstens minimal besser?

Ich wünsche dir von Herzen, daß die Stabilisierung nicht so lange auf sich warten läßt,

lG Anna
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 11.01.19, 19:16

Danke, liebe Anna! :)

Ich kann leider noch nicht sagen, ob sich eine kleine Verbesserung feststellen lässt.

Die Phänomene wandern durch Körper und Psyche, mal mehr, mal weniger stark.

Ich kann seit 5 Monaten nicht mehr absetzen. Das belastet mich so sehr ... :cry:

Aber ich denke schon, dass die Symptome sich zurückbilden werden. Ich kann nur keinen gangbaren Weg für die Zukunft erkennen.

Ich wünsche dir, dass du dich weiterhin von deinen Strapazen erholen kannst und gesund wirst.

Alles Liebe für dich! <3

Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Annanas » Freitag, 11.01.19, 19:47

Liebe Rosenrot :hug: ,
dankeschön!
Rosenrot hat geschrieben:
Freitag, 11.01.19, 19:16
Ich kann seit 5 Monaten nicht mehr absetzen. Das belastet mich so sehr ... :cry:

Aber ich denke schon, dass die Symptome sich zurückbilden werden. Ich kann nur keinen gangbaren Weg für die Zukunft erkennen.
Bei mir geht es ja seit April 2018 auch nicht mehr vorwärts, deshalb kann ich dich sehr gut verstehen.

Mein Zustand fühlt sich auch so an, als hätte ich zu schnell abgesetzt u wäre jetzt auf Null, wenn ich das mit den Berichten hier vergleiche.
Bekomme auch keine längerwährende Stabilität hin - Symptome sind täglich vorhanden, wechseln manchmal minütlich, Fenster sind unterschiedlich groß, aber nie mal 2 Tage hintereinander.

Ich habe den Verdacht, daß trotz des relativ vorsichtigen Absetzens eine Kumulation der Symptomatik stattfindet.
Werde mal schauen, wie es weitergeht u auf jeden Fall nur 1 Kügelchen absetzen.

Vllt müßtest du nach Stabilisierung auch ausprobieren, nur die kleinstmögliche Menge abzusetzen. Das wäre dann wohl 0,1 mg, glaube ich.

Ist zwar alles Murks, weil es dann wieder nochmal länger dauert, aber hilft ja nix - Hauptsache, man kann sein Leben einigermaßen führen.

Wir werden das schon irgendwie hinbekommen, Rosenrot!

Liebe Grüße von Anna

PS: Zwinge dich bitte nicht zum Antworten - das ist manchmal einfach zu anstrengend.
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 11.01.19, 21:53

Danke, Anna!

Das deckt sich mit meiner Einschätzung. :cry:

Es ist schlimm, dass du auch so schwer betroffen bist. :hug:

Anna, auch an dich die Bitte: Schreib mir nur, wenn du dich danach fühlst. Hier sind noch so viele Andere, die Rat und Zuspruch brauchen. Gehe gut mit dir um!

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Samstag, 12.01.19, 9:25

Liebe Rosenrot,

ganz liebe Grüße an dich heute morgen.

Mir geht es ja auch so - seit April das erste Mal eine kleine Reduzierung versucht und eine derart heftige Reaktion
ausgelöst, die mich sosehr erschreckt !
Ich warte auch immer noch auf eine Stabilisierung und weiß gar nicht, wie es jetzt weitergehen soll.

Du hast ja wieder aufdosiert - ob das bei mir nach 7 Wochen noch sinnvoll ist, weiß ich nicht - obwohl Fluox.
eine wesentlich längere Halbwertzeit hat...

Es ist so schwer, die Hoffnung zu bewahren, wenn es so wenig Lichtblicke gibt.

Ich wünsche dir, daß die Symptome schnell zurückgehen.

Alles Liebe und ein paar lichtvolle Momente für heute.

Ilse :hug:
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 12.01.19, 17:21

Liebe Ilse,

ich danke dir! Du bist ein Schatz. :hug:

Ja, es ist wirklich schwer, die Hoffnung zu bewahren ...

Ich weiß leider nicht, ob man nach 7 Wochen noch aufdosieren kann. Was meinen denn die Anderen? Hörst du eine innere Stimme, die dich leitet? Ich wusste einfach, dass ich es tun muss - auch wenn es mir den Boden unter den Füßen weggezogen hat.

Ilse, ich wollte dir schon längst in deinem Thread geschrieben haben, aber mein Kopf ist einfach nicht klar. Du verstehst mich.
Aber ich meine, schon leichte Verbesserungen zu spüren ... :)

Heute ist der 4. Tag, an dem ich wieder die ganze Tablette statt der Wasserlösung einnehme. Trotzdem werde ich 2 Stunden nach der Einnahme von körperlichen Symptomen überrollt. Ich erstarre dann geradezu, mag mich dann gar nicht bewegen.

Wenigstens zeigt das, dass die Symptome von der Reduzierung und nicht von der Konsistenz herrühren. Das ist doch eine Info. Ich könnte in Erwägung ziehen, die Tablette abends einzunehmen, falls es sich nicht bessern sollte. Das Escitalopram hat bei mir keine anregende Wirkung.

Liebe Ilse, ich wünsche dir so sehr, dass du endlich Erleichterung und Freude erfährst.

In Gedanken bei dir ... <3
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 13.01.19, 12:48

Hallo Rosenrot,

manchmal kann eine Veränderung der Einnahmezeit hilfreich sein.
Wenn du das tun möchtest, dann stelle aber bitte schrittweise, im Laufe mehrerer Tage um, also zum Beispiel jeden zweiten Tag eine Stunde später.
Abrupte Veränderungen können leider auch Symptome machen.
Wahrscheinlich weißt du das.
Sicherheitshalber wollte ich es dir aber doch da lassen.

:hug:

LG und einen schönen Sonntag Ute
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 13.01.19, 15:49

Danke, Ute.

Es ist gut, wenn du mir Hinweise gibst.

Mir geht gerade alles verloren. Das Wissen. Die Hoffnung.

Ganz schlechter Tag heute.

LG Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Sonntag, 13.01.19, 23:38

Liebe Rosenrot,

laß dich zur Nacht noch einmal ganz fest von mir drücken ! :hug:

Ich wünsche dir, daß du gut und ungestört schlafen kannst und dein Gemüt ein paar Stunden Ruhe findet.
Die Hoffnung immer wieder aufs neue zu aktivieren, ist ein solcher Kraftakt !

Ich bin sicher, daß es sich bei dir - wie beim letzten Mal auch - wieder stabilisieren wird !

:fly: ganz liebe Grüße - ich denk an dich.
Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Guglhupf » Montag, 14.01.19, 1:27

Liebe Rosenrot

Es betrübt mich, dass du noch keine Stabität fühlst. Mir geht es gleich. Ich bin auch seit Mai auf der gleichen Dosis und wie hier schon erwähnt wurde, so empfinde auch ich, dass sich trotz der langsamen Reduktion die Symptome kumulieren.

Jeder Tag ist eine Überraschung und ich kann heute, auch wenn heute ein guter Tag war, nicht sicher davon ausgehen, dass der morgen auch gut wird.

Ich habe inzwischen locker jeden zweiten Tag eine Panikattacke, zwischenzeitig sogar kurzzeitig Brain Zaps, Grübeln und allerhand anderes.

Aber ich habe für mich beschlossen, dass Aufdosieren keine Option ist. Daran muss sich das Hirn gewöhnen, vielleicht hören die Symptome auf, wenn ich überzeugt bin, dass es kein Aufdosieren gibt. Ich muss mein Hirn austricksen, wie seltsam ist das denn?

Ich wünsche dir alles Gute und eine stabile Phase,

liebe Grüße
Anna
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 14.01.19, 10:45

Guten Morgen,

Tag 5 nach Rücknahme der Reduktion. Bin mit Panikattacke aufgewacht. Sie hielt 2 Stunden an.

Liebe Anna, ich freue mich, dass du schon bis auf 2,7 mg runter bist. Ja, ich würde auch versuchen, mir das zu bewahren. Gönn dir die wohlverdiente Absetzpause. :)

Hab jetzt Angst vor diesem Tag ... Das war ja nun ein ganz unglücklicher Start ...

Ich wünsche euch, dass ihr zuversichtlich die neue Woche beginnen könnt!

LG Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Petunia » Montag, 14.01.19, 11:14

Liebe Rosenrot,

Oh jeh, zwei Stunden PA, das ist so fies. Ich wünsche Dir sehr, dass keine weitere kommt. Das ist so anstrengend.
Ich bin da heute leider auch wieder im "Club" .

Ich schicke Dir eine dicke Umarmung

Alles Liebe Beate
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Metoprolol 47,5 mg (Beta Blocker)
L-Thyrox 100 Mikrogramm
Keltican nach HWS OP 31 10.18
Habe HPU, gehe das jetzt (Dez. 18)an

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Bittchen » Montag, 14.01.19, 11:35

Liebe Rosenrot ,

ich lasse dir einfach nur eine ganz herzliche Umarmung hier.
Gebe die Hoffnung nie auf,dass ist das Einzige was ich immer wieder schreiben kann.
Ich finde es so traurig ,wenn so warmherzige Menschen wie du,so leiden müssen.
Aber es gibt beim Verteilen von Leid keine Gerechtigkeit.

Alles erdenklich Gute für dich und liebe Grüße
Deine Brigitte
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Rosenrot
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Kaenguru70 » Montag, 14.01.19, 16:14

Liebe Rosenrot,

wie lieb von dir, bei mir aufmunternde Zeilen zu hinterlassen, wo es dir selber doch so schlecht geht.
Ich habe mich sehr gefreut <3

Heute fällt es mir unheimlich schwer zu schreiben. Die Angst sitzt mir im Nacken und umklammert meine Brust.
Ob das jetzt eine Panikattacke oder nur eine Dauerangst ist, kann ich schlecht beurteilen.
Ich bekomme noch Luft und es ist noch keine Todesangst. Aber auf Grund der Dauer so erschöpfend.

Ich hoffe das dein Aufdosieren bald Ruhe in dein System bringt. Du bist sicherlich auch psychisch noch sehr mitgenommen von den Ereignissen.
Absetzen alleine ist schon ein echtes Trauma und dann kaum einen Schritt vorwärts zukommen fühlt sich nicht gut an.

Irgendwie im mega langsamen Schneckenclub-Tempo wird es bestimmt klappen.
Ich bin immer wieder zutiefst schockiert, was die PP bei manchen Menschen anrichten.

Würden nicht die Ärzte immer für eine Langzeiteinnahme plädieren, sondern jeden Patienten absetzen lassen, wäre das Forum wahrscheinlich total überlaufen.

Entschuldige, ich schweife ab, ich bin unkonzentriert und dann ist es schwierig den Faden nicht zu verlieren.

Ich grüße dich ganz herzlich, und wünsche dir eine bessere Nacht.

Sarah
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Seit 6.8.2018 Alprazolam auf Null

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Freitag, 18.01.19, 10:14

Liebe Rosenrot,

wie geht es dir denn ? Du bist so still.
Hat es sich denn ein bischen gebessert inzwischen ?

Ich wünsche dir viele gute Momente heute.

Alles Liebe :hug:
Ilse
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