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Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Bittchen » Samstag, 03.03.18, 9:42

Liebe Rosenrot,

gerade fällt mir auf,dass ich die eine Zeit nicht gelesen habe.
Da möchte ich dir liebe Grüße senden und hoffe das ist ein gutes Zeichen.
Vielleicht bist du aber auch in anderen Threads aktiv und ich habe das nicht gesehen.

Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 03.03.18, 18:44

Liebe Brigitte, :)

ich danke dir so sehr. :hug:

Du hast eine so warmherzige und fürsorgliche Ausstrahlung. Das berührt mich tief. <3

Es fällt mir immer recht schwer, hier zu schreiben. Ich bin mir häufig unsicher, ob ich die richtigen Ideen und Worte finde...

Den letzten Reduktionsschritt habe ich soweit gut vertragen, meine Bauchprobleme haben sich zurück entwickelt. Für morgen habe ich mich sogar zum Kino verabredet. Ich bin sehr dankbar, dass es mir gerade so gut geht.

Ich hoffe sehr, dass sich für dich mehr und mehr Fenster öffnen und sich dir hoffnungs- und freudvolle Augenblicke zeigen. Lass den Haushalt ruhig mal liegen und kuschel dich statt dessen guten Gewissens auf die Couch. Selbstfürsorge ist eine unserer wichtigsten Aufgaben...

Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag für dich - und alle, die hier mitlesen und an ihrer Heilung arbeiten! :group:
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Bittchen » Samstag, 03.03.18, 19:11

Liebe Rosenrot ,

es freut mich,wenn es dir gut geht.
Wie kannst du nur zweifeln an deinen Worten,ich wünschte ich könnte mich so ausdrücken .
Du hast mich gleich am Anfang so nett empfangen,das kann nie falsch sein!!!
Viel Spaß im Kino.

Liebe Grüße und weiterhin eine gute Zeit.
Liebe Grüße
Brigitte
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Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
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Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Sonntag, 04.03.18, 8:32

Guten Morgen liebe Rosenrot,

möchte dir liebe Grüsse schicken und dir einen schönen Kinobesuch wünschen !
Es freut mich, dass es dir im Moment so gut geht, dass so etwas möglich ist.

Ich lese deine Beträge so gerne - du schreibst so liebevoll, dass es immer mein Herz wärmt ! :hug:
Aber ich verstehe, was du meinst. Mir ging es eine Zeitlang ähnlich - ich hatte das Gefühl, ich kann mich plötzlich nicht
mehr ausdrücken - meine Worte klangen in meinen Ohren hölzern - ohne Empathie.
Zu der Zeit war ich auch sehr unkonzentriert und die täglichen Dinge habe ich mir nicht mehr zugetraut.
Das hat sich verbessert.
Ich glaube, dass hatte viel mit meiner Angst und Verunsicherung zu tun, die zu der Zeit sehr schlimm waren. :(

Ich würde hier auch so gerne öfter auf Beiträge antworten, aber ich schaffe es im Moment zeitlich einfach nicht.
Das ist ja eigentlich eher ein gutes Zeichen, weil ich dann beschäftigt bin - aber fehlt mir der Austausch
mit euch ! :pillowtalk:

Einen ganz schönen erholsamen Sonntag für dich ! Geniesse ihn !

Liebe Grüsse - drück dich !
Ilse
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 04.03.18, 18:05

Liebe Ilse, :)

ich danke dir sehr für deine Worte.

Ja, genau, mir erscheint mein eigener Ausdruck hölzern. Es hat bestimmt mit Unsicherheit und Angst zu tun. Ich falle ja auch entzugsbedingst aus meinem sicheren Kokon heraus und bin wieder stärker mit Zweifeln und Ängsten konfrontiert. In diesem Sinne war auch der Kinobesuch heute ein verhaltenstherapeutischer Schritt, eine sogenannte Exposition.

Ich habe "Hannah" geschaut. Eine gut gemachte Dokumentation über Hannah Nydahl, eine buddhistische Pionierin.

Liebe Ilse, ich wünsche dir einen geruhsamen Abend im Einklang mit dir selbst.

Sei lieb umarmt! :hug:
Rosenrot
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von padma » Dienstag, 06.03.18, 19:03

hallo ihr Lieben, :)

ich habe auch immer das Gefühl mich sehr schlecht ausdrücken zu können, nicht die richtigen Worte zu finden.
Das scheint auch ein Absetzsymptom zu sein.

Ich finde, ihr drückt euch sehr gut aus, sehr einfühlsam. Ich bin wirlich dankbar für eure Beiträge. :hug:

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Bittchen » Freitag, 16.03.18, 15:31

Liebe Rosenrot,

gestern war ich mit meiner Freundin zusammen essen und musste an dich denken.
Meine Uschi hatte auch jung, 55 J, einen Schlaganfall und ist halbseitig gelähmt.
Sie hat sich wieder ins Leben zurück gekämpft und fährt auch wieder Auto.
Vor drei Jahren ist ihr Mann mit 65 Jahren gestorben,jetzt lebt sie alleine mit ihrer geistig behinderten Tochter.
Sie strahlt so viel Zuversicht aus und spricht mir immer noch gut zu wenn es mir schlecht geht.
Sie erinnert mich so sehr an dich ,weil du auch immer so warmherzige Worte findest.

Liebe Grüße Brigitte
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Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
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Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 16.03.18, 22:14

Danke, liebe Brigitte, dass du dich so lieb meldest. <3

Es ist schön zu sehen, dass du dich verabredest und Essen gehst. Ich finde, das ist ein herrliches, kraftspendendes Ritual. Habe mich auch für Sonntag verabredet. Nepalesische Küche. So lecker.

Es freut mich, dass deine Freundin in der Lage ist, mit ihrer positiven Ausstrahlung Zuversicht und Licht zu verbreiten. Ein Schlaganfall muss keine Verschlechterung der Lebensqualität bedeuten. Ich finde vielmehr, dass es neue Impulse geben und die Wahrnehmung verfeinern kann. Und die Rekonvaleszens verlief bei mir glücklicherweise linear. Das ist ja etwas, was wir hier alle so sehr vermissen.

Liebe Bittchen, ich wünsche dir weiterhin gute Besserung! Sorge für dein Wohlbefinden und pass gut auf dich auf!

Ganz liebe Grüße :hug:
Rosenrot
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Sonntag, 18.03.18, 9:35

Liebe Rosenrot :)

du bist ja heute zum Essen verabredet und ich möchte dir dafür viel Spass wüschen. Schön, dass dir so etwas
möglich ist.
Ich kann gleich in mein Meeting gehen und danach sind wir immer noch mit ein paar Leuten im Cafe.
Ich bin so dankbar, dass ich Sonntags diese Möglichkeit habe. Es ist auch immer gut besucht, wir sind ca. 15.
Den meisten geht es sehr gut.

Du kennst diese Gefühle von Einsamkeit auch so gut, schreibst du.
Und bei mir kommen ganz erhebliche Verlustängste dazu.

Ich glaube, ich habe diese Gefühle auch schon sehr lange, sie aber immer verdrängen können.
Erst mit nicht funktionierenden Beziehungen, damit habe ich seit fast 20 Jahren bewusst aufgehört.
Dann mit ganz viel Arbeiten, auch in meiner Freizeit rund um die Uhr.

Ich habe mit 16 Monaten meine Bezugsperson verloren, eine alte Dame, die sich den ganzen Tag sehr liebevoll
um mich gekümmert hat, weil meine Eltern so wenig Zeit hatten.
Das ist ein schlimmes Alter, weil man einem so kleinen Kind nichts erklären kann.

Ich habe das immer gewusst, aber erst mit 46 Jahren in einem Seminar auch plötzlich fühlen können.
Ich habe in Therapien versucht, daran zu arbeiten, auch jetzt wieder, aber ich glaube, die Verletzung liegt zu tief.

Und nun, wo im Entzug so vieles unmöglich ist, holt es mich mit aller Macht ein und ich fühle mich dem völlig
hilflos ausgeliefert. Mein Leben besteht aus so vielen Abschieden.

Ich möchte jetzt ernsthaft versuchen, zu meditieren, sträube mich innerlich sehr dagegen und habe es bis jetzt
nicht geschafft. Vielleicht kann es mir ein wenig helfen, endlich ein bischen Frieden zu finden.

Fühle plötzlich, wenn ich das schreibe, eine tiefe Traurigkeit in mir.

Aber entschuldige - ich will dich nicht an diesem schönen, sonnigen Morgen damit belasten.
Als ich deine Worte las, kam es mir plötzlich in den Sinn.

Du schreibst immer so liebevoll und ich wünsche dir von Herzen alles Gute.
Und erstmal einen schönen Tag ! Bald haben wir auch diese Winterkälte überwunden.

Ganz liebe Grüsse
Ilse :hug:
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 18.03.18, 15:35

Danke, liebe Ilse, dass du so offen schreibst.

Das Teilen dieser, wenn auch schmerzhaften, Schilderungen aus der Kindheit schaffen eine Nähe, die mir sehr wertvoll ist.

Es ist tatsächlich so, dass auch bei mir das Erkennen von Zusammenhängen und der richtige Schmerz erst in den letzten Jahren hochkommen. Ich denke, jetzt während der Rente sind einfach die nötige Zeit, Freiraum und Reife da, um dem Ganzen einen geeigneten Rahmen zu geben. Ich bin ohne therapeutische Begleitung. Die buddhistische Philosophie fängt eigentlich alles auf und lässt mich die Dinge besonnen verarbeiten.

Du warst damals 16 Monate alt? Das tut mir so leid. :hug: Was für unglaublich starke Auswirkungen diese frühen Erfahrungen doch haben... Aber ich denke, es ist nie zu spät, sich damit zu befassen und auch davon heilen zu können.

Ich versuche mir vorzustellen, wie es ist, eine Mutter zu haben oder gehabt zu haben. Was für ein unwirkliches Gefühl... Ich habe meine Mutter nie kennengelernt. Sie starb mit 27. Da war ich 4.

Liebe Ilse, hast du schon mal eine angeleitete Phantasiereise gemacht? Zum Beispiel in einen Zaubergarten oder eine Landschaft, die dir gut tut. Das gibt es ja Vieles auf Youtube oder CD. Ich könnte mir vorstellen, dass dich das gut unterstützen würde. Und es ist leichter umzusetzen als Meditation.

Das Essen ist leider verschoben. Wir haben hier Windböen mit über 60 km/h. Denen kann ich nicht standhalten. Da fehlt die Kraft in der linken Körperhälfte. Ist nicht so schlimm. Ist alles hier im Kiez und kann schnell nachgeholt werden.

Um so mehr hoffe ich, dass du eine schöne Zeit mit deiner Gruppe im Cafe verbringst. Das ist so wichtig.

Es hat halt beides seinen Platz im Leben: die einsame Traurigkeit und das entspannte Beisammensein.

Noch einen schönen Sonntag für dich - Erbauung, Kraft und Linderung!

Eine herzliche Umarmung! :group:

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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Montag, 19.03.18, 9:37

Liebe Rosenrot,

möchte dir nur kurz von Herzen danken für dein Antwort.
Würde so gerne darauf eingehen, aber heute morgen geht es einfach nicht.
Diese Nervenkrämpfe sind so schlimm, dass ich mich hier nur krümme vor Anstrengung und keine Worte finde.

Es tut mir leid.

Ich wünsche dir einen sehr schönen Tag und drücke dich.

Ilse
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 21.03.18, 9:16

Liebe Rosenrot :hug:

danke dir für deine lieben Grüsse. Das tut so unendlich gut !
Morgens reicht es im Moment leider immer nur für kurze Nachrichten.

Sowie es mir möglich ist, werde ich dir ausführlicher antworten.

Für dich heute einen ganz schönen Tag :)

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Mittwoch, 21.03.18, 11:25

Danke dir für deine Nachricht, liebe Ilse! :)

Nimm dir alle Zeit und Aufmerksamkeit, die du für dich brauchst.
Es würde mich freuen, wenn du ganz bei dir bist - bei deinen Wünschen und Quellen - und entspannen kannst.

Ich habe seit gestern um weitere 0,4 mg reduziert. Hoffentlich gelingt es.

Viele lichte Momente für dich! :hug:

Rosenrot
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 22.03.18, 8:39

Hallo Rosenrot,

ich habe gerade gelesen, dass Du seit gestern weiter reduziert hast und wollte Dir gerne dafür alles Gute wünschen. Ich drücke Dir die Daumen, dass es Dir mit der Reduzierung besser geht. :)

Liebe Grüße
von Maria
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1999 Burnout mit Diagnose paranoide Psychose (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg

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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 22.03.18, 10:02

Liebe Rosenrot,

alles Gute für deine Reduzierung !

Alles Liebe für dich.
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 22.03.18, 10:03

Liebe Rosenrot,

alles Gute für deine Reduzierung !

Alles Liebe für dich.
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Donnerstag, 22.03.18, 15:03

Liebe Maria!
Liebe Ilse!

Habt vielen Dank für eure guten Wünsche! :)

Ich glaube unbedingt an die Kraft der Gedanken und es ist ein so gutes Gefühl, wenn jemand Positives aussendet.

Heute ist Tag 3, ich bin hibbelig und gereizt, aber es hält sich im Rahmen.

Mögen sich auch bei euch die Einschränkungen zurückbilden und den Weg freimachen für unbelastete Erfahrungen.

Herzliche Grüße :group:
Rosenrot
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 05.04.18, 17:42

Hallo Rosenrot :)

ich krame gerade mal deinen Thread hoch. :)

Ich habe gelesen, dass du im Thread zum Video mit der Wasserlösemethode eine Frage an mich hattest, aber leider habe ich nicht ganz verstanden, wonach du gefragt hast :o .

Meinst du du kannst mir deine Frage noch mal anders formulieren?

Grüße
Jamie
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Donnerstag, 05.04.18, 22:03

Liebe Jamie, :)

vielen Dank, dass du nochmal nachfragst. Das hättest du nicht tun müssen. Meine Frage hat sich inzwischen erledigt. Die von dir verwendete Waage lässt sich auf ml einstellen. Damit ist es für mich schlüssig.

Danke nochmal und alles Liebe für dich und deine Familie. :group:

Rosenrot
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 15.04.18, 15:11

Liebe Alle, :)

Zeit für ein Update:

Heute ist der erste Tag mit einer 5 vorm Komma: 5,9. FREUDE!

Und das sogar 2 Tage vor Ablauf der 4 Wochen. Aber es geht mir einfach so gut, dass ich denke, ich kann das wagen.

Um ehrlich zu sein, es geht mir fast ein bisschen zu gut... Ich kenne seit über 55 Jahren keinen anderen Zustand als verkrampft und ängstlich zu sein. Das Empfinden von Leichtigkeit und Offenheit - das kenne ich eigentlich gar nicht. Das macht mir ein bisschen angst. Ich habe mehr Übung darin, Leid mit Gleichmut zu ertragen. Und das vergangene Jahr war echt schlimm und ließ wenig Raum für Perspektive.

Vielleicht wirkt jetzt einfach das Escitalopram ohne Entzugserscheinung. 5,9 mg sind ja von der Rezeptorenbelegung her noch richtig viel... Und ich hatte es ja ursprünglich sehr gut vertragen. Abgesehen vom Verschwinden der Libido. Und dann ist da noch die Frage, was es in meinem Verdauungstrakt angestellt haben könnte... Das wird sich wohl nie klären lassen ...

Vielleicht liegt meine gehobene Stimmung auch daran, dass ich jetzt wieder konsequent histaminarm lebe. Mir kam dieser Zusammenhang jetzt nochmal in den Sinn, als ich mich mit Kelly Brogan befasst habe. Sie schaut ja auch sehr auf die Ernährung. Durch die Colitis-Ulcerosa-Diagnose vor 1 1/2 Jahren war mir die Histaminproblematik abhanden gekommen. Nach dem Motto: Wenn ich eine schwere Colitis habe, habe ich ja wohl keine Histaminintoleranz. Das war ein Irrtum. Danke nochmals, liebe Luna! :) Du hast es aus meiner Signatur herausgelesen.

Ich wünsche euch Allen eine erholsame und kraftspendende Erfahrung in eurem Absetzprozess. :group:

Liebe Grüße
Rosenrot
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