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tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von Muryell » Sonntag, 05.08.18, 13:05

Lieber Tiger,

einfach weitermachen.

:hug:
Ganz liebe Grüße

Muryell
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von tigger123 » Sonntag, 05.08.18, 13:16

Es geht nicht mehr ikann nicht mrhr
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von Muryell » Sonntag, 05.08.18, 13:38

Lieber Tiger,

schau mal hier
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... it=Hamburg

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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von sybsilon » Sonntag, 05.08.18, 13:40

Hallo Tigger,

es tut mir leid dass es Dir so schlecht geht.

Doch es gibt Jemand dem es so erging wie Dir jetzt.

Das erste Jahr nach meinem ungewollten Kaltentzug War die Hölle. Konnte das Haus nicht verlassen. Mir War schwindelig, immer wieder mehrmals Herrasen und Herzstolpern. Lebte in ständiger Angst zu sterben.

Mir war dauerschlecht, hatte extreme Magenschmerzen, schlimme Gangunsicherheit die auch extrem Angst machte.
Auch ich hatte in den ersten Monaten das Symptom mit dem aufschrecken tagsüber vor dem Einschlafen.
Interessant dass du das auch hast.

Nach einem Jahr wurde es langsam besser.
Nach über 3 Jahren bin ich mit meinem Zustand ganz zufrieden. Aber gut geht es mir noch immer nicht.

Eines weiß ich aber genau: All diese Symptome hatte ich vor der Einnahme von Venlafaxin nicht.
Was für ein Gift muss das sein, dass einem so lange zusetzt.
Ich verstehe, dass dir die Geduld fehlt.
Aber bitte halte durch. Es wird besser, aber es dauert unter Umständen sehr lange.

Wünsche Dir weiterhin viel Kraft.

LG sybsilon
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Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von Muryell » Sonntag, 05.08.18, 13:47

Lieber Tiger,

ich weiß nicht, wie oft ich gestern diesen Satz gesagt habe: „ich kann nicht mehr“.

Heute geht es mir immer noch nicht gut, aber ich habe ganz ehrlich diesen Satz noch nicht einmal gesagt.

Halte durch. Alle sagen, dass die Symptome mit der Zeit verschwinden.
:hug:
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von tigger123 » Sonntag, 05.08.18, 13:54

Hallo Sybsilon,

Danke für deine Antwort. Aber ich bin noch nicht mal bei Null, noch nicht mal im unteren Bereich. Die letzte Reduktion war auch sehr gering. Ich weiß nicht wie ich weitet machen soll. Es ist nicht auszuhalten. Ich muss ja auch irgendwann wieder arbeiten. Ich habe eine Familie zu ernähren. Ich habe keine Hoffnung das das alles gut endet.

VG
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von carlotta » Sonntag, 05.08.18, 16:40

Hallo Tigger,

habe mir gerade noch mal einen Überblick anhand Deiner Signatur verschafft. M. E. ist der Zusammenhang zum Entzug ziemlich eindeutig. Mir sind auch Betroffene bekannt, die häufig mit einem Druckgefühl in der Brust zu tun haben. Auch Herzrasen kommt häufig vor - und damit gehen auch öfter Ängste bezüglich der Herzgesundheit einher.

Ich selbst habe immer wieder mit merkwürdigen (schwer zu beschreibenden) Verkrampfungen im Brustbereich zu tun, die sich auch wie ein Stechen äußern. Sehr schmerzhaft und unangenehm.

Diverse Entzugssymptome sind auch wirklich nicht einfach zu beschreiben. Von daher kommt es nicht selten vor, denke ich, dass man manchmal meint, allein mit seinen Symptomen zu sein, weil die Wortwahl bei der Beschreibung von durchaus ähnlichen Symptomen sich nicht unbedingt deckt mit der von anderen und verschiedene Begriffe für im Grunde gleiche Symptome verwendet werden.

Das Aufschrecken beim Einnicken tagsüber kenne ich jedenfalls aus zahlreichen Beschreibungen von Betroffenen, nicht nur aus Forenberichten, auch aus persönlichen Gesprächen. Der Cortisolwert (ein Faktor davon) ist ja tagsüber höher, an sich normal, bei Entzügigen wird meist aber noch mehr als normalerweise ausgeschüttet. Von daher fällt alles, was mit Entspannung zu tun hat, viel schwerer und es kommt zu solch belastenden Reaktionen. (Lina :) hatte ja dazu auch schon was geschrieben.)

Du hast ja eine bewegte PP-Geschichte hinter Dir (unfreiwillig, schon klar), da können wir uns die Hand geben (ebenfalls Vorgeschichte mit einem sog. mod. AD, später TZA bzw. älteres). Das macht natürlich alles noch komplizierter und Deinen Körper viel sensitiver für den aktuellen Entzug. (Das Problem habe ich auch.)

Momentan spielt die Hitze eine nicht unwesentliche, unrühmliche Rolle im Bezug auf die Entzugssymptome. Der Körper steht noch mehr unter Stress als ohnehin schon durch das Reduzieren.

Wenn es gerade so eskaliert, wäre es vielleicht nicht verkehrt, eine längere Pause zur Stabilisierung einzulegen, auf jeden Fall so lange, bis das Wetter wieder gemäßigter wird. Zumindest aber so lange, bis Du Dich um einiges gefestigter fühlst.

Klar, das wird ein weiterer Weg. Kann ich Dir bestens nachfühlen. Aber jedes kleine Stück Richtung weniger Substanz ist ein Gewinn, auch wenn man sich wahrscheinlich nur im Schneckentempo vorwärtsbewegt. Und manchmal kann eine Pause einen auch weiterbringen. Von stabilerer Warte aus sieht das Ganze dann nicht mehr so ausweglos aus. :hug:

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von tigger123 » Sonntag, 05.08.18, 17:56

Hallo Carlotta,

Vielen Dank für deine Antwort.

Ich konnte mich die letzten Stunden wieder etwas beruhigen. Ich habe im Moment einfach Angst, dauerhaft arbeitsunfähig zu werden. Bei mir hängt die Familie und ein Haus dran. Der Druck nicht längerfristig ausfallen zu können ist enorm. Vom Privatleben möchte ich er überhaupt nicht reden. Das tendiert gegen Null und findet seit Monaten nur im Haus statt. Ein FriseurTermin ist schon ein Horror.

Das alles belastet enorm und macht alles noch viel unerträglicher. Von der verlorenen Zeit mit den Kindern, seit 2 Jahren kein Urlaub usw., da darf ich besser nicht darüber nachdenken. Meine Kinder tun mir sehr leid.
Unsere Tochter hat morgen Einschulung auf dem Gymnasium. Und ich kann so wie es mir die letzten Tage ging, nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Das tut unendlich weh. Es ist ja auch ein einmaliges Ereignis :(

Ob sich all diese Entbehrungen jemals auszahlen? Ich kann es Mr sehr schwer vorstellen.

Nochmals vielen Dank Carlotta

LG
Tigger
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von sybsilon » Sonntag, 05.08.18, 18:59

Hallo Tigger,

ich bins nochmal. Mir ist noch eingefallen, dass ich sogar in der Klinik als sie Versucht haben meine Symptome mit Doxepin zu deckeln ( natürlich wollte keiner was von Entzug wissen) , bei den Entspannungstechniken erst recht Panikattacken hatte.
Würde die Theorie mit dem Cortisol etwas erklären. Glaub mir, ich War manchmal so verzweifelt, dass ich einfach nicht mehr aufwachen wollte.

Und das mit der Hitze stimmt. Die triggert ohne Ende. Selbst heute nach 3 Jahren auf "0" kann ich bei diesem Wetter im Moment nicht vor die Tür. Dann ist es halt so.
Mir hat der Schlaf- und Nerventee von Sidroga aus der Apotheke geholfen. Ich mochte ihn nicht, aber er hat mir die Übelkeit genommen und mich etwas beruhigt.

Setze dich nicht auch noch unter Druck. Es hilft dir nicht. Ganz im Gegenteil. Das ist wieder Stress und der triggert wieder.

Was nicht geht, geht halt nicht. Das musste ich auch lernen. War auch am Stück ganze 10 Monate krank. Und das "nur" wegen dem sch :censored: Entzug.
Bin nur gelegen weil es mir so Elend ging.

LG sybsilon
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dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
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Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
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Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
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Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von Muryell » Freitag, 17.08.18, 16:32

Lieber Tigger,

Du hast in Beates Thread nach meinem Leid gefragt.

„Könntest du diese Leid in der Brust etwas näher beschreiben. Ich habe mit diesem komischen Druck und Angstgefühl in der Brust täglich zu kämpfen. Für mich neben der Kraftlosigkeit das schlimmste im Entzug.“

Ich kann das nicht besser beschreiben, als Du bereits getan hast.
Die von Dir genannten Symptome habe ich alle. Ich bin verzweifelt.

Ich wünsche uns allen Linderung.

Alles Gute

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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von tigger123 » Freitag, 17.08.18, 21:35

Hallo zusammen,

Ich war heute seit Wochen mal wieder etwas spazieren.
Wurde leider sehr negativ überrascht.

Nach einigen Metern Schwindel vom feinsten.
Später kamen Extrayystolen dazu inkl. Leichter Druck auf der Brust, den ich ja sowieso fast den ganzen Tag habe. Atemnot hatte ich keine. Nach 1,5 km war ich froh wieder Zuhause zu sein.

Ich liege zwar seit Wochen fast den ganzen Tag auf dem Sofa, abgesehen von der Zeit in der ich in der Arbeit den ganzen Tag sitze. Aber ist das wirklich der Entzug?
Herz wurde ja mehrfach für gesund befunden.

Noch nicht mal in der Lage 1,5 km zu gehen. Kennt das noch jemand?

Wird das wieder besser? Vielleicht durch regelmäßige Spaziergänge? Ich hatte echt Angst umzukippen :cry:

Könnt ihr mir bitte weiterhelfen? Mir macht mein Zustand wirklich ernsthaft Sorgen

VG Tigger
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von Muryell » Samstag, 18.08.18, 9:46

Hallo Tigger,

ich kenne das. Manchmal bin ich so schwach, dass ich keine fünf Schritte im Haus machen kann.
Dann gehe ich am nächsten Tag ganz normal spazieren und laufe ohne Probleme hunderte Stufen hoch.
Die Lösung, die ich für mich gefunden habe, ist nichts zu forcieren. Wenn ich schwach bin, dann laufe ich nicht.

Ich habe den Verlauf Deines Entzugs nicht im Kopf, aber wir haben ungefähr die gleichen Symptome. Kann es sein, dass Du noch unter dem Entzug von Paroxetin leidest? Vielleicht können die erfahreneren Foris mehr dazu sagen?

Ich bin auch verzweifelt, aber alle, die im Entzug viel weiter sind, sagen, dass diese Symptome verschwinden. Deshalb gehe ich schon davon aus. :D

Ich wünsche Dir gute Besserung.

Muryell
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von tigger123 » Samstag, 18.08.18, 10:42

Hallo Muryell,

Das das alles noch vom Paoxetin Entzug kommt habe ich immer im Hinterkopf. Ich glaube nicht dass das alles vom Absetzen von Opipramol kommt.

Meine Beine werden immer dünner und die Muskeln schwinden. Das macht mir grosse Angst. Auch das durch zu wenig Bewegung auf längere Sicht auch mein Herz darunter leidet macht mir mächtig Sorgen. Ich bin ja seit über einem Jahr nur noch in Schonhaltung. So gut wie keine Bewegung.

Wie könnte ich denn herausbekommen, ob der größte Teil der Symptome noch vom Paoxetin kommt?
Wahrscheinlich überhaupt nicht.

Die körperliche Schwäche, kann die wirklich so lange anhalten?

Ich war heute morgen noch kurz einkaufen. An Def Kasse anstehen ging fast überall Erhalt nicht. Stillstehen ist das schlimmste. Ich habe immer das Gefühl mir brechen die Beine ein.

Spazieren geht auch fast überhaupt nicht. Noch nicht mal 1 km weit.

Ich kann kaum noch an Entzug glauben. Auf der anderen Seite sagt mein Arzt letzte Woche noch, das er keine Krankheit kennt, solche Symptome auslösen würde, wie ich sie beschreibe. Ich sah ihn an und musste schmunzeln. Er sagte nur es täte ihm sehr leid. Er könne mir nicht helfen, da ich organisch völlig gesund wäre. Und für ihn wäre es auch unbefriedigend.

Aber das hilft mir alles nicht weiter.

Was kann ich nur tun damit diese Schwäche und meine Muskeln besser werden.

VG Tigger
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von LinLina » Samstag, 18.08.18, 11:24

Hallo tigger :-)

ich denke, es ist wichtig sich trotzdem zu bewegen, aber nicht so viel, dass es danach viel schlimmer ist mit den Symptomen.

Du schreibst du hast eigentlich nur gelegen und gesessen für längere Zeit, und bist jetzt über 1 km spazieren gegangen. Das mag sich wenig anhören, ist aber sehr viel wenn dein Körper das nicht gewohnt ist und empfindlich ist. Besser wäre wahrscheinlich, öfter erstmal kürzere Strecken zu gehen, z.b. 100 m oder 200 m und dich ganz langsam zu steigern. Je nach Tagesform kann das auch sehr unterschiedlich sein, wieviel gut tut.

Von Schwindel wird man normalerweise nicht ohnmächtig, es fühlt sich nur sehr unangenehm an. Ich würde so weit gehen wie du kannst, ohne dass es dir ganz elend geht. Man bekommt mit der Zeit ein Gefühl dafür, aber es ist eben ein Lernprozess auf den Körper zu hören.

Außerdem könntest du versuchen, ob du im Liegen ganz vorsichtig regelmäßig ein paar Kräftigungsübungen machen kannst, z.b. radfahren mit den Beinen oder mit elastischen Bändern gegen einen Widerstand arbeiten.

Ich denke es ist wichtig zu lernen einen Kompromiss zu finden der individuell ok ist, zwischen gar nichts tun und zuviel zu machen, wobei bei uns zuviel eben schon kleine Dinge sein können, die man sich wenn man gesund ist gar nicht als problematisch vorstellen kann.

Liebe Grüße
Lina
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Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von tigger123 » Samstag, 18.08.18, 11:39

Hallo Lina,

100m ist ja überhaupt nichts. Kann ein Körper so weit geschwächt sein?

Ich weiß nicht wie ich aus diesem ganzen Schlamassel wieder heraus kommen soll. Ich muss ab nächste Woche auch wieder arbeiten gehen . War jetzt 3 Wochen krank geschrieben gewesen. Mein Schwindel ist so massiv, dass mir beim Autofahren schlecht wird. Mir geht es seit Wochen so. Wie lange hält das noch an?

Im Moment kann ich an Besserung nicht mehr glauben.
Ich bin so verzweifelt. Auch weil Familie und Haus von mir und meiner Arbeit abhängig sind.

Ich könnte den ganzen Tag nur heulen.

Warum kann mir niemand helfen????

Gruß Tigger
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LinLina
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von LinLina » Samstag, 18.08.18, 12:18

Hallo Tigger :-)

ich hatte starken Muskelschwund, da ich eine Weile/ein paar Wochen nur liegen konnte (aufgrund von schmerzen wegen eines verklemmten ISG)

Ich konnte ohne Gehhilfe nur noch 1-2 m laufen.

Ich musste langsam trainieren, mit Rollator, dann mit Stöcken.

Irgendwann konnte ich wieder ganz normal laufen (bis auf die Schmerzproblematik, die nicht ganz wieder verschwand) und kilometerlange Waldspaziergänge machen.

100 m sind also nicht nichts, das ist 50mal mehr als das, womit ich vor ein paar Jahren begonnen habe.

Bei dir ist es muskulär nicht so schlimm, aber du bist nicht fit wegen des Entzugs. Wenn man immer relativ fit und gesund war, ist es schwer sich vorzustellen, dass 50 oder 100 m viel sein können.

Es geht darum, deinen Körper sanft wieder an Bewegung zu gewöhnen, da ist es nicht notwendig gleich mehr als 1 km am Stück zu laufen.

Es ist leider manchmal so, dass es keine schnellen Heilmittel gibt, das erfahren ja leider viele hier im Forum :-( Du kannst m.M.n. nur schauen, dass du dich soweit entlastet wie irgendmöglich und dir gutes tust, dein Körper braucht ja auch Kraft zum Gesund werden, wenn du immer ans Limit gehst oder gehen musst ist das natürlich auch schwieriger :-(

:hug:

Liebe Grüße
Lina
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Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von reddie » Samstag, 18.08.18, 12:36

Hallo tigger,
ich denke schon, dass man so geschwächt sein kann, wenn man sich längere Zeit kaum bewegt hat. Ich würde an Deiner Stelle - wie schon empfohlen - erstmal sehr kurze Strecken laufen und Dich dann steigern. Ich weiß nicht, ob Du das von den Nerven her verkraften kannst, ich mach mir immer motivierende Musik beim Gehen an. Deine Muskeln müssen sich ja erst langsam wieder aufbauen.

Ernährst Du Dich denn einigermaßen gesund bzw. kräftigend?

Wünsche Dir erstmal viel Kraft!
reddie
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von tigger123 » Samstag, 18.08.18, 12:46

Hallo reddie,

Ich esse sehr gesund das mach ich schon seit dem Entzug. Meine Blutwerte sind nach Aussage HA top.
Ich werde versuchen mich wieder mehr zu belasten.

Ist natürlich mit Schwindel nicht ganz so einfach.

Aber mit Leben hat das alles relativ wenig zu tun....

Gruß Tigger
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von Muryell » Samstag, 18.08.18, 13:19

Hallo Tigger,

ich habe mir Deinen Absetzverlauf angeschaut und festgestellt, dass es vorgekommen ist, dass Du die Absetzsymptome ca. zwei Wochen nach einem Reduzierungsschritt spürst und diese Symptome für ca. drei Wochen andauern.

Bitte korrigiere mich, wenn ich das nicht richtig gesehen habe.

Die letzte Dosisveränderung war am 09.07., also vor ungefähr sechs Wochen. Vielleicht braucht Dein Körper noch etwas Zeit, um sich nach der Dosisveränderung zu stabilisieren.

Ich weiß nicht, wie Du das siehst, aber vielleicht wäre es eine Überlegung wert, keine weitere Dosisveränderung vorzunehmen, bis Du Dich völlig stabilisiert hast und den Alltag meistern kannst, auch wenn das lange dauert.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Muryell
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Re: tigger123: Absetzen von Paroxetin und Opipramol

Beitrag von tigger123 » Samstag, 18.08.18, 14:20

Hallo Muryell,

ich hatte sowieso vor in nächster Zeit nicht zu reduzieren. Wie auch. Ich finde meinen derzeitigen Zustand nur einfach katastrophal nach der Mini Reduktion. Wie soll das dann erst im unteren Bereich werden.

Und wenn das Paroxetin immer noch mit reinspielt, weiß man nicht mehr woran man ist.

Ich weiß auch nicht wie lange ich diesen Zustand noch ertragen kann und mit meinem Job vereinbaren kann.
Weil wirklich arbeitsfähig bin ich sei 18 Monaten nicht wirklich.

Gruß Tigger
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