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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Maus 66: Opipramol absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Maus 66
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Samstag, 30.06.18, 9:16

Hallo Lila und Hallo ihr Lieben,
ich werde ab morgen wieder Opi reduzieren für 2 Monate... :schnecke:
Mir geht es im Moment so einigermaßen, meine Entzugserscheinungen halten sich in Grenzen.
Ab und zu habe ich DP, aber ich achte nicht darauf. Meine Methode, negative Gedanken wegzuschieben und durch Postive zu ersetzen funktioniert gut.
Vor der Reduzierung habe ich ein bisschen Angst, dass es mir wieder so geht wie letztes Jahr.Vor massiven Entzugserscheinungen habe ich echt Panik.
Liebe Lila, ich hoffe es geht dir ganz gut.
Danke, dass du nach mir fragst, das ist so lieb von dir.. <3 <3
Ich wünsch euch ein schönes Wochenende und keine Symptome.
Eure Maus
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Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Samstag, 30.06.18, 9:34

Liebe maus 🐭

Das hört sich super an und es freut mich das du weiter reduzieren kannst!
Denk positiv, es wird alles gut werden!

Mir geht es in Moment gut... aber auch ich habe immer wieder angst vor der nächsten Welle 😤

Ich wünsche dir eine sonniges Wochenende!

Liebe grüße Lila 💜
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Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
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Kopf MRT ohne Befund
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Symptome im Entzug
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- inneres Zittern /Vibrieren
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- Angst vor der Angst
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- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
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- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
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Seit 70 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
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- es hat sich vieles verbessert
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Tinka » Montag, 02.07.18, 7:22

Hallo Maus,
ich habe ein Jahr lang 50mg täglich opipramol genommen. Abgesetzt. Nach sechs Wochen auf null begann die Hölle.
Auch alles an Symptomen. Ganz schlimm Lebensmittelunverträglichkeiten. Damit verbunden Herzrasen. Enorm hoher Puls mit 2x Notarzt etc., wirr im kopf, Bauchschmerzen, Durchfall, frieren, extreme Schwäche... Ein Jahr war das wie eine einzige welle. Alles durchgecheckt. Alles immer ohne Befund. Das ist jetzt drei Jahre her. Heute gibt es noch Tage, wo plötzlich wieder Magen Darm auftritt mit Kreislauf und Herzrasen, bluthochdruck, beinahe so wie eine panikattacke. Dies alles hatte ich vorher nie. Es kommt häufig in Zusammenhang mit Stress. Aber nach einem Jahr deutliche Besserung. Nach zwei Jahren zwischen den Wellen super. Dazwischen liegen Monate. Wie gesagt, ab und an kommt dann mal wieder was. Vielleicht dauert es bei mir auch noch so lange, da ich vor dem Absetzen fast ein ganzes Jahr Antibiotika nehmen musste wegen ständiger Mandelentzündung, bis endlich operiert wurde. Die darmflora ist für viele botenstoffe und biochemische Abläufe verantwortlich. Nun ja. Alles immer nur mutmaßungen. Das ist eigentlich das schlimmste. Man denkt und denkt und denkt und die Angst ist jedesmal wieder da.... Aber aufgeben gibt es nicht. 😊 LG Tinka
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Montag, 02.07.18, 9:16

Hallo Tinka,
ja ich glaube Opi ist ein Teufelszeug wie alles andere auch!
Es wurde mir als harmlos verkauft und ich hatte auch einen bestialischen Entzug.
Ich gebe meinem Psychiater die Hauptschuld, weil er mir das so lange (9 Jahre) verschrieben hat.
Aber mir auch, ich hätte mich bez absetzen früher durchsetzen müssen.
Mir wurde es ja gegen Migräneattacken und wegen meiner Hypersensibilität verschrieben, es hatte relativ wenig mit Depression bei mir zu tun.
Und jetzt habe ich es am Hals und schnecke mich so durch. In 2 Jahren werde ich fertig sein damit, ich hoffe, ich bin das Zeug dann los.
Für dich alles Gute und eins ist prima.....du bist auf null..halte durch..<3
GlG Maus
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Montag, 02.07.18, 9:41

Hallo Tina., Hallo Maus ☺

Tinka, mir ging es Wie dir... sollte vom Arzt aus erst von 100mg auf 0 , nach 2 Tagen ging es los, nach 14 Tagen wieder auf 50mg eindosiert. Arztwechsel sofort absetzen... jetzt bin ich 5 Monate nach 0 und habe immer noch Probleme. Aber auch viel geschafft. Das schlimmste für mich sind diese angstzustände.

Liebe Maus, wir haben alle das gleiche schicksal, wir werden das schaffen... auch mir wurde Wie du sicher weißt erzählt es sei ein mildes ad... macht keine Probleme usw... wir wissen was es mit uns macht.. es ist die hölle....
Es ist traurig das wir so leiden. Aber bitte werde nicht ungeduldig... setz in ruhe ab...egal wie lange es dauert. SO hast du wenigstens die Chance auf einen milden entzug.

Du schaffst das!

Liebe grüße Lila
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ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

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folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

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Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 04.07.18, 9:23

Hallo ihr Lieben,
ich habe mal eine Frage, mir ist klar geworden, dass es mir nicht klar ist..:D
Ich muss doch 10% von der Grundmedikation reduzieren, also bei 75mg sind das 7,5mg.
Muss ich dann bei 68mg 6,8mg reduzieren oder weiter 7,5mg..???
Ich wäre dann ja jahrelang beschäftigt, bis das raus wäre.
Fragende Grüße
Maus
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Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
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Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
Seit 20.6. 2017!!
Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
Seit 1.8. 2017!
Opipramol: 0-25-0-100
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Seit 1.9.2017
Lyrica: 0-0-0-25
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Mittwoch, 04.07.18, 9:29

Hallo maus...

Du musst immer 10% von der letzten Dosis nehmen. Also wenn du 68mg hattest 6,8mg reduzieren.

Wie geht es dir denn derzeit?

Liebe Grüße Lila
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 04.07.18, 9:32

Hi Maus :)

Die Frage bekommen wir sehr oft gestellt, wir kennen sie, keine Sorge :roll:.
Muss ich dann bei 68mg 6,8mg reduzieren oder weiter 7,5mg..???
Also. Ersteres ist die Sicherheitsvariente, zweiteres die flottere.
Und bei erster Berechnung kommt man auch nie bei Null an, wo wir aber alle hin wollen ;) (das heißt, irgendwann muss man sowieso mal den Absprung wagen).

Wenn du sehr empfindsam bist, würde ich mit den 6,8 weitermachen und 10% immer vom letzten Wert abziehen. Wenn es ganz gut klappt, kannst du in den oberen Dosisbereichen jetzt viell. auch noch mal 7,5mg weglassen.

Letztlich ist es ein wenig eine individuelle Entscheidung, wie du vorgehen willst.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 04.07.18, 10:16

Hi Jamie,
danke für deine schnelle Antwort, ich denke ich werde dann ab 50mg vorsichtig sein, von 150mg auf 75mg ging auch gut, ohne Probleme.
Im unteren Dosisbereich ist es wohl schwieriger oder bin ich empfindsamer..
GlG Maus
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 04.07.18, 10:19

Hi Lila,
danke, es geht mir ganz gut.
War gestern arbeiten und fast wieder so fit wie immer. Kreativ und ideenreich.
Ich will aber nicht abheben, sonst kommt wieder ein Dämpfer.
Deshalb bin ich zufrieden mit dem, was ich im Moment habe..<3
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Mittwoch, 04.07.18, 10:30

Maus 66 hat geschrieben:
Mittwoch, 04.07.18, 10:19
Hi Lila,
danke, es geht mir ganz gut.
War gestern arbeiten und fast wieder so fit wie immer. Kreativ und ideenreich.
Ich will aber nicht abheben, sonst kommt wieder ein Dämpfer.
Deshalb bin ich zufrieden mit dem, was ich im Moment habe..<3
GlG Maus
Liebe Maus,

Das klingt doch wirklich super... ich drücke dir die Daumen das es weiterhin so super verläuft.
Alles alles liebe
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2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
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bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Tinka » Samstag, 07.07.18, 8:59

Hallo Maus und Lila,

eigentlich an alle 😊 es ist doch letztlich egal, wie lange es dauert.
Das Forum und seine fleißigen Ratgeber sollten hauptberuflich daran verdienen, das nenne ich wirkliche Arbeit am Menschen. Hier habe ich die beste Hilfe bekommen.
Gebt Eurem Körper die Zeit, die er braucht und hört auf ihn. Keiner kennt ihn besser. Er führt uns jeden Tag tapfer durchs Leben und musste ja auch einige Jahre viel einstecken. Er hat Geduld verdient oder😊?!
Ihr seid doch alle auf einem Weg, auf Eurem Weg, ein Schritt nach dem anderen.
Trotz allem ein schönes Wochenende an alle. Verliert nicht den Mut.

Und danke nochmal ans Team!

LG Tinka
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Sonntag, 05.08.18, 10:43

Hallo Leute,
ich habe heute seit 1 Jahr mal wieder eine Panikattacke, aber noch mild, gegen die anderen. Ich frage mich, wieso, da ich wirklich sehr langsam reduziere.
Evt. hat mein Psychiater doch recht, wenn er sagt, ich bin schwer krank. :(
Ich hab Angst, dass es wieder anfängt.
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 06.08.18, 11:31

Hallo Maus,

selbst ein noch so vorsichtiges Absetzen geht in vielen Fällen nicht ganz ohne Symptome vonstatten, das ist leider so. Das ist natürlich sehr frustrierend.
:frust:
Eine einmalig wieder auftretende Panikattacken ist auf keinen Fall als Indiz zu werten, dass du schwer krank bist und für immer Medikamente nehmen musst.

Wichtig ist, dass du es schaffst diese Panikattacken auszuhalten und sie als das hinnehmen kannst, was sie sind, nämlich Attacken, die wieder verrschwinden und nicht gefährlich sind.
Viele Menschen haben hin und wieder eine Panikattacken und sind deshalb nicht schwer krank.

Das extreme Wetter im Moment triggert übrigens auch enorm.

LG Ute
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Montag, 06.08.18, 13:48

Hallo Maus,

Auch ich möchte dir Mut machen... ich hatte vor der Einnahme von Ad's auch immer wieder Angst Panik Attacken... ich habe gelernt damit umzugehen. Dafür brauchte ich nie medis! Jetzt im Entzug hatte ich welche. Die waren anders als die vorher... ich empfand sie schlimmer als vorher.. ich habe das bei meiner Therapie angesprochen... der entzug geht auf die psyche wir verarbeiten das nicht richtig... und wenn wir eine zeit wegen irgendwas angespannt sind ( was auch daß warme Wetter sein kann) entläd sich der Körper irgendwann. Dann kommt es zu einer panikattacke. Es ist nicht bedrohlich das musst du dir immer wieder sagen. Atme tief ein... und lang wieder aus... mach dir lieblingsmusik an.. mach Handarbeit oder Erde dich mit ganz normalen sachen... abwaschen, Betten machen usw.

Alles liebe maus.

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ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 08.08.18, 7:23

Hallo ihr Lieben,
danke für eure Worte, es gibt mir immer wieder Mut weiter zu machen, wenn ihr alles erklärt und da seid...<3
Das Wetter nervt mich enorm, ich habe das Gefühl, mein Körper kühlt gar nicht mehr ab, ich laufe halbnackt durch die Gegend, so ging es mir noch nie..
Mein Schlaf ist schlecht, zu heiß und ich bin extrem geräuschempfindlich.
Trotzdem gelingt es mir alles durch zuziehen, was ich mir vorgenommen habe, das tröstet mich ein bisschen.
Lasst es euch soweit es geht, gut gehen, bis dahin..
Eure Maus
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Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 29.08.18, 8:49

Zu Hilfe,
ich glaube es geht wieder los... :shock:
Ich nehme ja jetzt 60mg Opipramol und seit 1 Jahr 100mg Thyroxin. Bis jetzt war alles okay, Entzugserscheinungen waren im Rahmen.
Aber seit ein paar Tagen habe ich das Gefühl, ich befinde mich in einer Überfunktion oder sind es Entzugssymptome..??
Unruhe, Schwitzen Haarausfall, Gewichtsabnahme, Schlafstörungen Aggressionen, sprechen für mich jetzt für Überfunktion.
Das war schon mal so, dass ich durch Reduktion von Opi in eine leichte Überfunktion gekommen bin und das ist schrecklich.
Weiß jemand wieso das so ist..?? Hemmt Opi die Aufnahme von Thyroxin im Blut..???
Wenn ja, dann wäre ich ja überdosiert.
Diese innere Unruhe macht mich wahnsinnig, alles ist zu laut, zu hell und zu intensiv.
Hat jemand eine Idee..??
Heute gehe ich zur Blutabnahme der Schilddrüsenwerte, soll ich schon mal reduzieren oder abwarten..??
Liebes Team, ich glaube ich werde verrückt, kann das nicht endlich aufhören, was soll ich denn noch machen außer im Schneckentempo ausschleichen..??-- :schnecke:
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 30.08.18, 13:38

liebe Maus, :)

es kommt vor, dass man beim Reduzieren eines AD weniger Thyroxin braucht. Warum das so ist, kann ich dir nicht sagen, nur dass die AD einen Einfluss auch auf die SD Hormone haben.

Es ist durchaus möglich, dass du in eine Unterfunktion gerutscht bist.
Die Werte bekommst du ja bestimmt bald, ich würde solange noch abwarten. Es können eben auch reine Absetzsymptome sein.

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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Donnerstag, 30.08.18, 15:13

Hallo Padma,
danke für deine Antwort, ja morgen bekomme ich die Werte, dann handele ich oder auch nicht.
Ich wollte am 1.9. wieder Opi reduzieren, aber wenn es mir so geht, warte ich noch .
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padma
Aktuelle Medikation:
Aspirin Effect 500mg 1x wöchentlich
Bei Bedarf: Zolpidem 5mg, höchstens 1 x im Monat..zur Zeit ca 3x im Monat.....abgesetzt seit 12.5.2017!
Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
Seit 20.6. 2017!!
Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
Seit 1.8. 2017!
Opipramol: 0-25-0-100
Lyrica:0-0-0-50mg
Seit 5.11. 2017:
Opipramol: 0-12,5-0-75
Seit 1.9.2017
Lyrica: 0-0-0-25
Thyroxin:88mg-0-0-0
Progesteron oral:
0-0-0-200mg
Estradiol50 transdermal
2x wöchentlich
Seit 3.12.2017
20mg Lyrica Lösung
Seit 5.12.2017
Opipramol:
6,25-0-0-75
Lyrica Lösung 20mg/1ml
Seit 26.1.18
0,4mg
Seit 3.2.2018
Opipramol
0-0-0 75mg
Seit 26.2.18
Pregabalin : 0
Seit 1.5.2018
Opipramol
0-0-0-68,75mg
Seit 1.7.2018
0-0-0-60mg
Seit 1.10.2018
Opipramol
0-0-0-54mg
Seit 15.11.2018
Opirpramol
0-0-0-50mg
Seit 19.1.2019
0-0-0-45mg

li-la
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Donnerstag, 30.08.18, 21:46

Liebe maus,

Ich habe eben gelesen wie schlecht es dir geht. Das tut mir sehr leid. Ich hoffe das du durch die werte klarheit bekommst. Vielleicht ist es doch eine Überfunktion und somit behandelbar. Ich hoffe das sich dein Zustand bald wieder legt und es dir besser geht. Ich würde vorerst mir der weiteren Reduktion warten.

Wie du gelesen hast habe ich solange nach 0 immer noch meine Beschwerden und auch ich bin dann immer sehr verzweifelt wann es endlich vorbei ist. Aber wir werden das schaffen. Du kannst dich jederzeit bei mir melden.

Liebe grüße lila
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LinLinaMaus 66
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 70 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 69 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Antworten