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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Katharina » Sonntag, 26.06.16, 20:57

Hallo liebe Ente!

Sag ' kannst Du Dein Medikament nicht in Tropfenform bekommen?

Ich finde das Tropfenreduzieren sehr einfach und habe keine Beschwerden.
Vielleicht bekäme es Dir besser?

Wer weiß weshalb wer so oder anders reagiert, das ist so schwer absehbar.

Alles Gute und nicht den Mut verlieren :hug:

Einen schönen Abend noch,

Katharina
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Nietzsche-Ente » Montag, 27.06.16, 19:35

Hallo

und vielen lieben Dank für die Unterstützung =))
AnnaNass hat geschrieben:kannst du bitte noch ein Update geben, wieviel du jetzt aktuell vom Venla nimmst u seit wann?
Ja, kann ich ;) : Seit dem 14. April nehme ich wieder 75mg
Katharina hat geschrieben:Sag ' kannst Du Dein Medikament nicht in Tropfenform bekommen?
Die Überlegung hatte ich auch schon, jedoch bin ich da nicht fündig geworden. Anscheinend gibt es keine flüssige Variante... (gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen)


Kann es sein, dass es vom Hersteller abhängt, ob die Kügelchenmethode funktioniert? Ich bin auf die Info gestoßen, dass die originale Retardformulierung noch patentgeschützt ist und Generika sich daher einer modifizierten Herstellungsweise bedienen müssen.

viele Grüße!
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Duloxetin: Januar 2011, zwischenzeitlich Versuch mit Lamotrigin → abgesetzt wegen heftiger Hautreaktion; Duloxetin Januar 2014 abgesetzt wegen drohendem Leberversagen, drei Monate später Beginn heftiger Absetzsymptome ohne zu wissen, dass es welche sind.
Lorazepam: März 2015 verordnet bekommen bis zur Abhängigkeit, deshalb Ausschleichen bis März 2016
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Lisamarie » Montag, 27.06.16, 19:50

Hallo Nietsche.

Es kommt darauf an ein Produkt mit vielen Kügelchen zu erwischen. So das man feinmaschig absetzen kann, was ist denn in deiner Kapsel wenn du sie aufmachst viele kleine Kügelchen oder Plättchen ?

Z.b.In der von der Firma neuraxpharm sind viele Kügelchen drin.
Lg Petra
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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Annanas » Montag, 27.06.16, 19:52

Hallo Nietzsche-Ente :) ,
Nietzsche-Ente hat geschrieben:Ja, kann ich : Seit dem 14. April nehme ich wieder 75mg
Aber hattest du nicht zwischendurch rumexperimentiert mit ein paar mg??
Das kann auch Auswirkungen haben.
Wie gehts dir denn momentan?
Nietzsche-Ente hat geschrieben:Die Überlegung hatte ich auch schon, jedoch bin ich da nicht fündig geworden. Anscheinend gibt es keine flüssige Variante... (gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen)
Doch es gibt eine flüssige Variante - nennt sich Zaredrop - da entspricht 1ml=75 mg Venlafaxin -
enthält einen Spritzenapplikator mit Skalierung - also kann man wahrscheinlich auch kleinere Dosierungen
hinbekommen.

Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob die hier in D verschrieben werden - oder in Apotheken auf Lager sind!
Müßtest du mal nachfragen.
Nietzsche-Ente hat geschrieben:Kann es sein, dass es vom Hersteller abhängt, ob die Kügelchenmethode funktioniert? Ich bin auf die Info gestoßen, dass die originale Retardformulierung noch patentgeschützt ist und Generika sich daher einer modifizierten Herstellungsweise bedienen müssen.
Glaube ich eher nicht - wir hier im Forum haben ja ganz verschiedene Hersteller und trotzdem klappt es mit der Kügelchenmethode.
Was man nicht machen sollte, ist, Kapseln verschiedener Hersteller zu mischen oder es kann auch mal Probleme beim
Umstieg auf einen anderen Hersteller geben. Das liegt wohl teilweise daran, daß andere Füllstoffe oder Farbstoffe oder
was auch immer verwendet wird.

LG von Anna
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Nietzsche-Ente » Samstag, 02.07.16, 16:11

Hallihallo mal wieder (regelmäßig schreiben fällt mir schwer :/ ),
Lisamarie hat geschrieben:was ist denn in deiner Kapsel wenn du sie aufmachst viele kleine Kügelchen oder Plättchen ?
Da sind Minikugeln drin - es wirkt so, als ob die nicht alle gleich groß wären... allerdings sind die Unterschiede so minimal, dass es herstellungsbedingt und nicht relevant sein könnte. (?)

AnnaNass hat geschrieben:Aber hattest du nicht zwischendurch rumexperimentiert mit ein paar mg??
Das kann auch Auswirkungen haben.
Wie gehts dir denn momentan?
Oh, ja - das hatte ich außer Acht gelassen, da es sich nur um zwei Tage mit minus fünf Kügelchen (1,5mg) handelte... wegen unmittelbar auftretender Symptome, hatte ich ja erst die Überlegung, dass sich durch das Kapsel-Öffnen doch irgendwas ändert.

Tja, wie geht es mir? Es ist sehr instabil und wechselhaft... summa summarum zum Verzweifeln, aber ich kämpfe dafür dieses nicht zu tun :sports:
Im Moment habe ich den Eindruck, dass die Nebenwirkungen stärker sind als die Absetzsymptome - besonders wenn Stress hinzukommt (Noradrenalin!).
Zwischenzeitlich habe ich beim Hersteller angerufen ("Das Medikament ist nicht teilbar und mehr darf ich Ihnen nicht sagen - das müssen Sie mit dem behandelnden Arzt besprechen" ) und hatte einen Termin bei einer Psychiaterin, die mir als "kompetent" empfohlen wurde... hätte ich mir sparen können. Diese war felsenfest auf ihrem Standpunkt verankert, dass Absetzprobleme extrem selten wären und alles an meinem reduzierten Allgemeinzustand läge und eine Dosisveränderung unter den üblichen 37,5mg überhaupt keinen Unterschied mache. Sollten doch Absetzsymptome auftreten müsse man halt die Zeiträume verlängern... aber wenn ich zwei Kilo mehr wiegen würde, wäre das ja eh alles gar kein Problem. Alles klar! - welch ein Bull...auge :bad-mood:

Solche Erlebnisse frustrieren und entnerven mich enorm... wie auch immer, hilft ja nix :(
Jedenfalls habe ich nun den Plan zwei 37,5mg Kapseln zu nehmen und bei einer davon Kügelchen zu entfernen - dann habe ich in jedem Fall die 'Sicherheit' einer intakten Kapsel. Beschlossen und heute bereits unheilsgewappnet exerziert... bis jetzt ist alles so suboptimal, wie sonst auch :party2:
Dieses Mal habe ich bei der Dosismanipulation sehr darauf geachtet nur die fünf Kügelchen raus zu schütteln und die anderen nicht zu tangieren - zuvor hatte ich welche rausgekippt, fünf rausgepiddelt und den Rest wieder rein... könnte hier der Fehler liegen?
(Oder ich habe doch Koinzidenzen fälschlicherweise in einen Kausalzusammenhang gebracht... oder... oder.. oder Psychopharmaka sind schlicht uneinschätzbar :marionette: )
AnnaNass hat geschrieben:Glaube ich eher nicht - wir hier im Forum haben ja ganz verschiedene Hersteller und trotzdem klappt es mit der Kügelchenmethode.
Was man nicht machen sollte, ist, Kapseln verschiedener Hersteller zu mischen oder es kann auch mal Probleme beim
Umstieg auf einen anderen Hersteller geben. Das liegt wohl teilweise daran, daß andere Füllstoffe oder Farbstoffe oder
was auch immer verwendet wird.
Okay, danke :) War nur eine Überlegung - ich bin totaler Laie und kann bloß dilettantisch rumhypothetisieren.

...

Wäre es nun besser einmalig die Dosis um 10% zu Reduzieren und dann zu warten, wie es sich entwickelt - oder jeden Tag ein Kügelchen weniger bis ich bei minus 10% bin?

Viele Entengrüße!
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Lorazepam: März 2015 verordnet bekommen bis zur Abhängigkeit, deshalb Ausschleichen bis März 2016
Sertralin: März 2015, abgesetzt nach 2 Monaten wegen Wirkungslosigkeit
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Katharina » Samstag, 02.07.16, 16:57

Liebes Enten-Hallo!

Ich möchte Dir zu Deinem Kampfgeist gratulieren, die Psychiaterin zum Teufel jagen,
mich für Deinen Humor bedanken und ja was ist das alles für ein unglaublicher shiet in dem wir hier sitzen und für wie lange-

1ne <3 Entenumarmung,
Katharina :quite-mad:
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Annanas » Samstag, 02.07.16, 18:04

Hallo Quietsche-Ente :whistle: ,
Nietzsche-Ente hat geschrieben:Da sind Minikugeln drin - es wirkt so, als ob die nicht alle gleich groß wären... allerdings sind die Unterschiede so minimal, dass es herstellungsbedingt und nicht relevant sein könnte. (?)
So ähnlich wie Granulat? Welchen Hersteller hast du?

Ich schreibe dir mal kurz (hoffentlich gelingt das "kurz"), wie ich die Kapseln bastele.
Ich habe das Venla von Neuraxpharm - auch diese Minikügelchen.

Bin leider noch auf 112,5 mg :cry: , aber nehmen wir mal an, ich wäre auf 75 mg.
Also eine 37,5 mg Kapsel komplett nehmen, die andere 37,5 mg wie folgt:
Ich nehme 3 Kapseln aus dem Blister und zähle die einzeln durch - die 1. enthält z.B. 120 Kügelchen, die 2. 122 u.
die 3. 124 - nehme dann den Durchschnitt, also hier 122 Kügelchen als gegeben für alle anderen Kapseln an.
Dann 10% von 75 mg , 7,5 mg von 37,5 mg =30mg - ich zähle dann die 30 mg (ca 92 Kügelchen, wenn ich richtig gerechnet habe)an Kügelchen ab
und verwerfe den Rest, so habe ich jeden Tag die gleiche Anzahl an Kügelchen für diesen Reduktionsschritt in der Kapsel.

Am Anfang, hatte ich die 7,5% nur abgezählt u. den Rest dann geschluckt, war ja weniger zu zählen, aber durch die unterschiedliche Anzahl an Kügelchen in der Kapsel,(bei meinem Hersteller von 120 - 134 bei den 37,5 mg) war ja dann auch jeden Tag eine andere Menge an Kügelchen
in der Kapsel

Ich weiß nicht, ob es Einbildung war - aber damit kam ich nicht klar (vom Befinden her).
Das besserte sich wirklich erst mit der gleichen Anzahl Kügelchen pro Kapsel für den jetzigen Reduktionsschritt.
Hoffentlich war das jetzt noch verständlich???? :o
Wenn nicht, frag bitte noch mal nach!!
Nietzsche-Ente hat geschrieben:Im Moment habe ich den Eindruck, dass die Nebenwirkungen stärker sind als die Absetzsymptome - besonders wenn Stress hinzukommt (Noradrenalin!).
Ich habe auch mit beidem zu kämpfen u. ja, manchmal sind die NW auch stärker bei mir - gerade bei Stress, der verschlimmert
NW u. Absetzsymptome. Aber egal, was es nun ist - es gilt jetzt irgendwie, das auszuhalten u. ggf den Stress zu minimieren,
soweit möglich.
Nietzsche-Ente hat geschrieben:Zwischenzeitlich habe ich beim Hersteller angerufen ("Das Medikament ist nicht teilbar und mehr darf ich Ihnen nicht sagen - das müssen Sie mit dem behandelnden Arzt besprechen
Die dürfen keine anderen Informationen geben - als die, die auch im Beipackzettel stehen.
Aber hier darfst du uns wirklich glauben - wir machen das alle so, wenn wir mit der Kügelchenmethode arbeiten - ich
hatte das auch mit meiner Ärztin besprochen, die zwar sonst keine Ahnung von Absetzsymptomen hat - aber zumindestens
hatte sie nichts gegen das Kügelchenzählen - u. selbst wenn, hätte ich es trotzdem so gemacht, weil es für mich keine
brauchbare Alternative gibt.

Apropos Alternative: Hattest du evtl die Tropfenform bei deiner Psychiaterin angesprochen???
Nietzsche-Ente hat geschrieben: Diese war felsenfest auf ihrem Standpunkt verankert, dass Absetzprobleme extrem selten wären und alles an meinem reduzierten Allgemeinzustand läge und eine Dosisveränderung unter den üblichen 37,5mg überhaupt keinen Unterschied mache.
Die war ja noch gut u. hat von selten gesprochen - meiner waren gleich gar keine bekannt....... :o !
Nietzsche-Ente hat geschrieben:Wäre es nun besser einmalig die Dosis um 10% zu Reduzieren und dann zu warten, wie es sich entwickelt - oder jeden Tag ein Kügelchen weniger bis ich bei minus 10% bin?
Ich würde es mit der 10% Methode versuchen, später im unteren Dosisbereich evtl auch weniger - u. dich dann 4 - 6 Wochen auf einer
Dosis zu stabilisieren. Es tut dann wirklich auch mal gut, wenn man ein wenig verschnaufen kann - der Anteil ist bei mir auch gering, durch
die, eben auch auftretenden NW des Venla, aber er ist da.

Ich hoffe, du kannst mit meinem Roman etwas anfangen -
lG von Anna
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Nietzsche-Ente » Sonntag, 10.07.16, 16:10

Hallo :)
Katharina hat geschrieben:Ich möchte Dir zu Deinem Kampfgeist gratulieren, die Psychiaterin zum Teufel jagen,
mich für Deinen Humor bedanken und ja was ist das alles für ein unglaublicher shiet in dem wir hier sitzen und für wie lange-

1ne <3 Entenumarmung,
Katharina :quite-mad:
Oooh, danke... und bitte, gerne, die Freude ist ganz meinserseits, wenn ich jemanden erfreuen kann (wie gut, dass man schriftlich nicht rot werden kann)
AnnaNass hat geschrieben:So ähnlich wie Granulat? Welchen Hersteller hast du?
Eher kein Granulat...ich würde das schon als Kügelchen definieren. Hergestellt wird das von Winthrop (die Psychiaterin, die mir das verschrieb, bestand aus verschwiegenen Gründen darauf, dass ich diesen Hersteller nehme... vielleicht bekommt die von einem Unternehmensvertreter regelmäßig Gratis-Kugelschreiber oder so :roll: )

Ich habe jeweils nur die Kügelchen einer Kapsel gezählt, also einmal bei 75mg und einmal bei 37,5mg. Das waren 250 bzw. 125 Kügelchen - da ich das Ergebnis plausibel finde, habe ich von weiteren Zählungen (fürcherliche Pisselsarbeit... ) Abstand genommen.

Glücklicherweise funktioniert es bis jetzt mit dem Kügelchen rausschmeißen - jeden Tag eins weniger, welches meinen Organismus mit seiner Substanz infiltrieren kann :-o

AnnaNass hat geschrieben: Die dürfen keine anderen Informationen geben - als die, die auch im Beipackzettel stehen.
Sowas hatte ich schon befürchtet und wollte es dennoch nicht unversucht lassen :/
AnnaNass hat geschrieben:
Apropos Alternative: Hattest du evtl die Tropfenform bei deiner Psychiaterin angesprochen???
Die Psychiaterin hatte ich nicht befragt, allerdings zuvor eine nichtnäherbezeichnete Suchmaschine - erhältlich sind diese Tropfen, jedoch glaube ich, dass es damit kompliziert sein könnte, da die kein Retardprinzip haben und ich nicht weiß, wie exakt die zu dosieren sind.
Solange ich jetzt mit dem Kugelverstoßen klar komme, ist ein Umsteigen auf ein anderes Präparat ja zum Glück nicht erforderlich.
AnnaNass hat geschrieben:Ich hoffe, du kannst mit meinem Roman etwas anfangen -
Ja, danke, sehr viel! Dein Roman ist bei weitem nützlicher als so manche Trivialliteratur, die auf dem Buchmarkt zu finden ist :D

beste Grüße,
Ente
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Citalopram: 2008 nach wenigen Tagen wieder eigenständig abgesetzt wegen Nebenwirkungen
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umgestellt auf Citalopram, wenige Wochen später umgestellt auf
Duloxetin: Januar 2011, zwischenzeitlich Versuch mit Lamotrigin → abgesetzt wegen heftiger Hautreaktion; Duloxetin Januar 2014 abgesetzt wegen drohendem Leberversagen, drei Monate später Beginn heftiger Absetzsymptome ohne zu wissen, dass es welche sind.
Lorazepam: März 2015 verordnet bekommen bis zur Abhängigkeit, deshalb Ausschleichen bis März 2016
Sertralin: März 2015, abgesetzt nach 2 Monaten wegen Wirkungslosigkeit
Duloxetin: nur wenige Tage, da rasanter Anstieg meiner Leberwerte
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 10.07.16, 16:26

Hallo Ente,

Wäre super, wenn du deine Signatur aktualisieren könntest. Seit wann schmeißt du jeden Tag ein Kügelchen mehr raus?

Das ist eine Methode, die hier im Forum nicht so üblich ist, ich kenne aber privat jemanden, bei dem das genau so geklappt hat. Jeden Tag ein Kügelchen mehr raus, und das nach einem gescheiterten Versuch und Venlafaxin war sein drittes Präparat.

Es scheint mir dennoch sinnvoll zu sein, dich gut zu beobachten, ggf. mit einem Symptomtagebuch. Wenn du merkst, dass du zunehmend Probleme mit typischen Absetzsymptomatiken kriegst, dann würde ich mal einen Stopp einlegen und schauen, ob sich die Symptome mit einer gleichbleibenden Dosis wieder regulieren und dann nach einer Pause erst weitermachen. Vielleicht wäre es auch sinnvoll, irgendwann auf einen verlängerten Rhytmus umzustellen, also nicht täglich eine weniger, sondern dazwischen eine Zeit auf der gleichen Dosis bleiben. Ich weise darauf hin, weil ADFDler immer wieder auch mal die Erfahrung gemacht haben, dass schnelleres abdosieren auch dazu führen kann, dass Symptome so beeinträchtigend werden, dass man wieder aufdosieren muss, es dauert, bis man sich stabilisiert hat, und dann ist nichts gewonnen. Muss natürlich bei dir nicht so sein, aber uns geht es ja immer um ein risikoverminderndes Absetzen.

Viele Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Annanas » Sonntag, 10.07.16, 17:06

Hallo Quietsche-Entchen :) ,
Nietzsche-Ente hat geschrieben:Eher kein Granulat...ich würde das schon als Kügelchen definieren. Hergestellt wird das von Winthrop (die Psychiaterin, die mir das verschrieb, bestand aus verschwiegenen Gründen darauf, dass ich diesen Hersteller nehme... vielleicht bekommt die von einem Unternehmensvertreter regelmäßig Gratis-Kugelschreiber oder so )
Ja, wie auch immer - auf jeden Fall hat Winthrop diese Kügelchen, die ich meinte.
Winthrop ist eher ungewöhnlich beim Verschreiben, weil die im Vergleich teurer sind - kommen, glaube ich, gleich hinter
dem Original (Trevilor). Naja - es gibt ja auch teure Kugelschreiber :o !
Nietzsche-Ente hat geschrieben:Ich habe jeweils nur die Kügelchen einer Kapsel gezählt, also einmal bei 75mg und einmal bei 37,5mg. Das waren 250 bzw. 125 Kügelchen - da ich das Ergebnis plausibel finde, habe ich von weiteren Zählungen (fürcherliche Pisselsarbeit... ) Abstand genommen.
Ist aber oft so, daß in den einzelnen Kapseln, trotz gleicher Dosisangabe, eine unterschiedliche Anzahl an Kügelchen vorhanden ist (Jamie hat mal irgendwo geschrieben, daß die nach Gewicht die Kapseln befüllen).
Deshalb zähle ich immer 3 Kapseln aus einem Blister u. nehme halt den Durchschnitt - besser gesagt, mein Mann zählt, weil ich das
Zeug schon mal in die Ecke geschmissen hatte :shock: - wegen der Fisselei.
Nietzsche-Ente hat geschrieben:Glücklicherweise funktioniert es bis jetzt mit dem Kügelchen rausschmeißen - jeden Tag eins weniger, welches meinen Organismus mit seiner Substanz infiltrieren kann
Wenn es so funktioniert?! Da müßtest du ja eigentlich jeden Tag deine Signatur ändern :haha: ! Aber im Ernst, ich würde trotzdem für die Zukunft - Murmelines :) Beitrag nicht ganz außer acht lassen.
Nietzsche-Ente hat geschrieben:da die kein Retardprinzip haben und ich nicht weiß, wie exakt die zu dosieren sind.
Solange ich jetzt mit dem Kugelverstoßen klar komme, ist ein Umsteigen auf ein anderes Präparat ja zum Glück nicht erforderlich.
Ja stimmt, eine Retardierung liegt dann nicht vor - außerdem enthalten die eine ganze Menge Zusatzstoffe, da weiß ich auch
nicht, ob das so förderlich wäre.
Aber gut, wenn du jetzt mit den Kügelchen klarkommst - ist die Tropfengeschichte eh hinfällig.

Dann viel Erfolg u. Geduld beim Zählen,
wünscht dir Anna
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Nietzsche-Ente » Dienstag, 12.07.16, 15:33

Hallo zusammen,

achjaa - die Signatur... die hatte ich nicht auf dem Schirm, werde diese aber gleich aktualisieren.
Murmeline hat geschrieben:Es scheint mir dennoch sinnvoll zu sein, dich gut zu beobachten, ggf. mit einem Symptomtagebuch. Wenn du merkst, dass du zunehmend Probleme mit typischen Absetzsymptomatiken kriegst, dann würde ich mal einen Stopp einlegen und schauen, ob sich die Symptome mit einer gleichbleibenden Dosis wieder regulieren und dann nach einer Pause erst weitermachen. Vielleicht wäre es auch sinnvoll, irgendwann auf einen verlängerten Rhytmus umzustellen, also nicht täglich eine weniger, sondern dazwischen eine Zeit auf der gleichen Dosis bleiben. Ich weise darauf hin, weil ADFDler immer wieder auch mal die Erfahrung gemacht haben, dass schnelleres abdosieren auch dazu führen kann, dass Symptome so beeinträchtigend werden, dass man wieder aufdosieren muss, es dauert, bis man sich stabilisiert hat, und dann ist nichts gewonnen. Muss natürlich bei dir nicht so sein, aber uns geht es ja immer um ein risikoverminderndes Absetzen.
Vielen Dank für den Rat, Murmeline :)
Mein Plan ist, die Reduktion um 10% pro Monat nicht zu überschreiten - nur eben nicht auf einmal 25 Kügelchen entfernen, sondern tageweise und dann erstmal warten, was meine Leib-Seele-Koalition davon hält.
Auf jeden Fall bin ich aufmerksam und behalte mich im Blick. Ich stimme dir absolut zu, dass man keinen Vorteil von Ruckzuck hat... eher ein zurück.

AnnaNass hat geschrieben:Winthrop ist eher ungewöhnlich beim Verschreiben, weil die im Vergleich teurer sind
Vielleicht hat die werte Frau Ärztin genau deshalb dieses Präparat verschrieben.... Winthrop soll ja schließlich nicht pleite gehen :roll:
AnnaNass hat geschrieben: Dann viel Erfolg u. Geduld beim Zählen,
Besten Dank - beides kann ich gut gebrauchen :D
Du hast ja schon einiges geschafft und eine Wegstrecke liegt noch vor dir, für welche ich dir ebenfalls erfolgreiche Geduld wünsche :party2:

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Citalopram: 2008 nach wenigen Tagen wieder eigenständig abgesetzt wegen Nebenwirkungen
Quetiapin: 2008 – 2010, seitdem eingeschränkte Darmfunktion und Leukopenie
umgestellt auf Citalopram, wenige Wochen später umgestellt auf
Duloxetin: Januar 2011, zwischenzeitlich Versuch mit Lamotrigin → abgesetzt wegen heftiger Hautreaktion; Duloxetin Januar 2014 abgesetzt wegen drohendem Leberversagen, drei Monate später Beginn heftiger Absetzsymptome ohne zu wissen, dass es welche sind.
Lorazepam: März 2015 verordnet bekommen bis zur Abhängigkeit, deshalb Ausschleichen bis März 2016
Sertralin: März 2015, abgesetzt nach 2 Monaten wegen Wirkungslosigkeit
Duloxetin: nur wenige Tage, da rasanter Anstieg meiner Leberwerte
Venlafaxin: Ende Juni 2015 Eindosierung auf 150mg, Beginn des Absetzprozesses im Dezember 2015

>bunter Symptomcocktail<

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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Annanas » Dienstag, 12.07.16, 15:50

Hallo Nietzsche (Friedrich Wilhelm wäre bestimmt nicht begeistert von der Ente :shock: )- Entchen,
danke für die guten Wünsche u. das Wort "GEDULD" habe ich bereits zum
Unwort des Jahres 2016, 2017.......gekürt!!

LG von Anna
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von padma » Dienstag, 12.07.16, 17:34

hallo Ente, :)

eine Variante zum Reduzieren wäre auch, alle 5 Tage, 5 Kügelchen weniger zu nehmen. Das scheint verträglicher zu sein, als jeden Tag ein Kügelchen weniger. Jeden Tag eine andere Dosis wird oft nicht so gut vertragen.
Siehe auch hier: Microtapering

liebe Grüsse,
padma
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Nietzsche-Ente » Mittwoch, 13.07.16, 15:25

Hallöle,

AnnaNass hat geschrieben:Hallo Nietzsche (Friedrich Wilhelm wäre bestimmt nicht begeistert von der Ente :shock: )- Entchen,
danke für die guten Wünsche u. das Wort "GEDULD" habe ich bereits zum
Unwort des Jahres 2016, 2017.......gekürt!!
:lol: Ja, dieser Möchtegern-Übermensch hatte sicherlich keine besondere Zuneigung zu Enten ...
eine sehr gute Wahl für das Unwort der Jahre - "sich gedulden" klingt so sehr nach "xyz erdulden".

padma hat geschrieben: eine Variante zum Reduzieren wäre auch, alle 5 Tage, 5 Kügelchen weniger zu nehmen. Das scheint verträglicher zu sein, als jeden Tag ein Kügelchen weniger. Jeden Tag eine andere Dosis wird oft nicht so gut vertragen.
Siehe auch hier: Microtapering

Danke, padma! Ich hatte gedacht, es sei am schonensten so kleinschrittig vorzugehen, da der Organismus eine derart winzige Dosisänderung gar nicht 'merkt' und sich somit ohne heftige Reaktion an die neue Freiheit anpassen kann. Allerdings habe ich kein medizinisches Hintergrundwissen, auf dem diese Überlegung basiert :? - es scheint mir lediglich plausibel.
Wenn es empirisch oft anders ist, werde ich mein Vorgehen nochmal überdenken und auf jeden Fall schnell ändern, sobald Probleme auftreten.


Morgen habe ich tatsächlich nochmal einen Gesprächstermin in der Klinik, die mir Venlafaxin aufgebrummt hat (infolge der Nervosität habe ich verstärkte Symptome :wacko: ) - allerdings verspreche ich mir nicht sehr viel davon, auch wenn es toll wäre, wenn mir die ultimative Lösung für die Absetzproblematik präsentiert würde. Lediglich hege ich die Hoffnung, dass die sich zwischenzeitlich kundig gemacht haben und ich ein wenig Frustration abladen kann...

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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 13.07.16, 19:09

Hallo Nietsche,
allerdings verspreche ich mir nicht sehr viel davon, auch wenn es toll wäre, wenn mir die ultimative Lösung für die Absetzproblematik präsentiert würde. Lediglich hege ich die Hoffnung, dass die sich zwischenzeitlich kundig gemacht haben und ich ein wenig Frustration abladen
Das wäre toll wenn sie die eierlegende Wollmilchsau kennen würden die Absetzproblematiken auflöst, sag bescheid die suchen wir seit Jahren. Also realistisch würde ich schätzen sie kennen die ebensowenig wie wir. Außer langsam absetzen . Bin gespannt ob sie wenigstens zum Frustabbau taugen.
Lg Petra
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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 14.07.16, 10:27

Hallo Entchen :) ,
Nietzsche-Ente hat geschrieben:(infolge der Nervosität habe ich verstärkte Symptome
Das ist bei mir auch so - Stress jedweder Art, verstärkt die Symptomatik!
Nietzsche-Ente hat geschrieben:allerdings verspreche ich mir nicht sehr viel davon, auch wenn es toll wäre, wenn mir die ultimative Lösung für die Absetzproblematik präsentiert würde. Lediglich hege ich die Hoffnung, dass die sich zwischenzeitlich kundig gemacht haben und ich ein wenig Frustration abladen kann...
Wie schon Lisamarie geschrieben hat - da warten wir wohl alle drauf.

Aber interessieren würde mich schon, was deine Ärztin von sich gibt.

Berichte gerne, wenn du möchtest!

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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Nietzsche-Ente » Sonntag, 17.07.16, 17:01

Hallo zusammen,
AnnaNass hat geschrieben:Berichte gerne, wenn du möchtest!
Konstruktives gibt es da leider kaum zu berichten - wie bereits befürchtet...

Lisamarie hat geschrieben:Bin gespannt ob sie wenigstens zum Frustabbau taugen.
Nunja... teilweise schon, aber es hat auch wieder zu neuem Frust geführt. Eigentlich hätte es noch viel zu besprechen gegeben, aber die Zeit reichte nicht aus.

Insgesamt war es sehr durchwachsen und als Fazit kann ich ziehen, dass die -trotz Recherche- nicht die Ahnung haben, die ein Facharzt haben sollte.
Zumindest wurde meine Situation ernst genommen.. auch wenn der Herr Oberpsychologe erstmal versuchte meinen "reduzierten Allgemeinzustand" für die Symptome verantwortlich zu machen. Ebenso insistierte er darauf, dass die Ärzteschaft richtig gehandelt und Venlafaxin mir geholfen hätte... meinen Widerspruch tilgte er mit der Aussage, ich könne das nur halt nicht wahrnehmen :frust:

Weiterhin meinten sowohl der Herr Ober, als auch meine Ex-Therapeutin, dass sie so einen schweren Verlauf noch nie erlebt hätten und Absetzsymptome allgemein sehr selten vorkämen. Verwirrt waren sie dann als ich auf die Fachinformationen verwies, in denen von einer Häufigkeit von rund 30% berichtet wird....... so viel zu der Aussage "Ich habe mir zu dem Thema nochmal die Studienlage angesehen" (Hr. Oberpsych).

Als weiteres Vorgehen schlugen die mir vor, doch nochmal auf Station zu kommen............(ganz bestimmt) oder mich an einen niedergelassenen Psychiater anzubinden (als ob ich das nicht schon versucht hätte...) oder die für mich zuständige Psychiatrie zu konsultieren - die würden sich schließlich bestens mit Psychopharmaka auskennen :roll:

Conclusio: Fast wie erwartet... kein Ei gelegt, Sau -ber von Fehlern gewaschen, Milch und Honig ums Maul geschmiert ( :vomit: bin Veganer), aber immerhin war ein Wolle-n zu erkennen.

viele Grüße,
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Katharina » Sonntag, 17.07.16, 20:40

Liebe Nietzsche -Ente!

Ich schreibe dazu nichts.

Werden wir alle betrogen und belogen?

Ich bin fassungslos -

Katharina
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Re: Praktiker in und ausserhalb der Psychiatrie, die Psychopharmaka-Problematiken anerkennen

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 16.11.16, 20:03

Schreibe meinen Beitrag zu dem Thema http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 15&t=11983
mal hier in deinem Thread:

Hallo Entchen,
schön mal wieder von dir zu lesen :) !
Nietzsche-Ente hat geschrieben:bei einem Psychiater, der immerhin sagte, dass Venlafaxin "fürchterliches Zeug" sei. Ihm war bekannt, dass es verdammt schwierig ist, dieses Zeug abzusetzen und sprach von einer "Zwangsehe" zwischen Medikament und Patient. Außerdem sagte er mir, dass die Ärzte mich im Vorfeld über die Absetzprobleme hätten informieren müssen.
Naja, das ist ja zumindestens schon etwas mehr, als die meisten Psychiater von sich geben - meine ist z.B. so davon
überzeugt, daß Venlafaxin so ziemlich das beste Psychopharmakon auf dem Markt ist..... :frust: !
Nietzsche-Ente hat geschrieben:Von Langzeitschäden wollte er hingegen überhaupt nichts wissen und meinte, dass die Absetzsymptome nicht länger als eine Woche anhielten... nunja.
Ja, genau, nunja - irgendwie widersprechen sich da seine beiden Aussagen - wieso spricht er von Zwangsehe, wenn die
Absetzsymptome seiner Meinung nach, nur eine Woche anhalten..... :cry: !

Wie geht es dir denn eigentlich z.Zt.??

Liebe Grüße von Anna
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Re: Venla-tox-in (Venlafaxin)

Beitrag von Nietzsche-Ente » Freitag, 18.11.16, 20:29

Hallo Annanas :)
Annanas hat geschrieben:Wie geht es dir denn eigentlich z.Zt.??
Dankeschön für das Interesse <3 ! Gerne berichtete ich positives, aber das entspräche nicht der Wahrheit...
Ich quäle mich so durch den Tag - im Moment belastet mich vorallem dieses matschige, nebelige Nicht-wirklich-da-Gefühl und mein aus dem Ruder gelaufenes Bauchhirn. Schlimm finde ich daran auch, dass dieser ganze Medikamentenmist mich daran hindert die Dinge zu tun, die ich gerne machen würde...
Daher schaue ich auch nur selten hier im Forum vorbei... mir fehlt die Konzentration und es kommen zu viele neue Beiträge, als dass ich den Überblick behalten könnte :(
Annanas hat geschrieben: meine ist z.B. so davon
überzeugt, daß Venlafaxin so ziemlich das beste Psychopharmakon auf dem Markt ist..... :frust: !
Puih... Wenn es darum geht Menschen aus dem Verkehr zu ziehen, ist Venlafaxin auf jeden Fall bestens geeignet... :zombie: hast du mal an einen Psychiaterwechsel gedacht?
Annanas hat geschrieben:wieso spricht er von Zwangsehe, wenn die
Absetzsymptome seiner Meinung nach, nur eine Woche anhalten..... :cry: !
Ich habe es so verstanden, dass die meisten schon beim Einsetzen von Symptomen wieder Venlafaxin nehmen und es gar nicht die Woche durchhalten. Allerdings war mir dieser Herr ein Rätsel und ich bin nicht richtig schlau aus ihm geworden... er schien immense Schwierigkeiten zu haben, überhaupt einen kompletten Satz zu Stande zu bringen, so dass ich mich gefragt habe, wer hier eigentlich derjenige mit einer psychischen Störung sein soll :roll:
Auf meine Frage, was man denn konkret gegen die Absetzsymptome tun könne, schaute er mich einfach nur stumm an O.O ... bis ich es nicht mehr aushielt und vorsichtig feststellte, dass es wohl keine Linderungsmöglichkeit gebe. Dann ging er - ohne darauf zu reagieren! - zum nächsten Thema über.

Mir drängt sich doch sehr der Eindruck auf, dass Psychiater eine sehr seltsame Spezies sind.

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