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Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Manuel
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Donnerstag, 06.09.18, 20:30

Hallo Murmeline,

danke für deine Antwort. Ich wusste nicht, dass hier im Forum so viel über Therapien steht.

LG Manuel
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil absetzen und 300 mg Moclobemid ansetzen
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
09.2018 Duloxetin reduziert aud 110 mg
10.2018 Duloxetin reduziert auf 100 mg
11.2018 Duloxetin reduziert auf 90 mg
Aktuelle Medikation:
Duloxetin 90 mg
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Quilonum 900 mg

Manuel
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Mittwoch, 19.09.18, 12:29

Hallo Zusammen,

ich habe nocheinmal recherchiert im Forum und 2 kritische Bücher über Psychopharmaka gelesen. Überall steht drin, eine Depression sei eine Erkrankung, die in Phasen verläuft. Warum dauert diese Phase bei mir dann schon 3 Jahre und will nicht aufhören ?
Oder wurde bei mir tatsächlich soviel mit Medikamenten rumgepfuscht, dass sich das deshalb so lange zieht ? Mittlerweile geht es mir schon deutlich besser, aber arbeiten und studieren sind nicht drin und die Freizeit zu gestalten, wenn nichts Spaß macht und man auf nichts Lust hat, ist auch sehr schwierig.
Im Moment habe ich angefangen Duloxetin zu reduzieren, ich würde gerne sonst noch was unterstützendes machen, für mich und meine Seele, meinen Körper, aber ich weiß nicht was, weil alles so schwer fällt.
Sorry wenn ich euch schon wieder nerve, aber irgendwie sehe ich kein Land in Sicht.

LG Manuel
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Towanda1
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Towanda1 » Mittwoch, 19.09.18, 12:50

Hallo Manuel,

Du hast in den letzten Monaten/Jahren etliche Kaltentzüge gemacht und auch mit dem Agomelatin warst Du recht flott unterwegs. Kein Wunder, daß Dein Körper/Dein ZNS ziemlich durcheinander ist.
Was tust Du denn sonst noch gegen Deinen Zustand? Du hast ja mal gefragt, was wir von Psychotherapie halten, hast Du diesbezüglich etwas unternommen? Von selber wird Dein Zustand nicht besser, da mußt Du schon ein wenig aktiv werden, so schwer das oft fällt.

LG Towanda
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01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Manuel
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Donnerstag, 20.09.18, 18:48

Hallo Towanda,

danke für deine Antwort. Ja habe bald einen Termin bei einer Psychologin, bin mal gespannt.
Ich versuche so aktiv wie möglich zu sein. Viel raus gehen, Fahrrad fahren, spazieren, ansonsten mit Freunden Unternehmungen machen. Naja ich denke ich werde sehr langsam weiter abdosieren und abwarten müssen.

LG Manuel
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Mittwoch, 17.10.18, 12:09

Hallo Zusammen,

ich habe schon erfolgreich Duloxetin um 20 mg reduziert. Ich möchte ab November nur moch 90 mg Duloxetin nehmen und ab Dezember mit der Reduktion des Amisulprids beginnen. Solange mindestens 4 Wochen dazwischen liegen ist das doch ok oder ? Kann ich bei dem Amisulprid die Wasserlösmethode benutzen und auch nur maximal 10 % wieder reduzieren ?

LG Manuel
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12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 17.10.18, 16:35

Hallo Manuel,
Manuel hat geschrieben:
Mittwoch, 17.10.18, 12:09
Ich möchte ab November nur moch 90 mg Duloxetin nehmen und ab Dezember mit der Reduktion des Amisulprids beginnen. Solange mindestens 4 Wochen dazwischen liegen ist das doch ok oder ?
Ja, es sollten mindestens 4 Wochen sein. Und Du solltest die Duloxetin-Reduktion weitgehend verkraftet haben, sonst lieber länger warten.

Heißt das, Du willst zukünftig abwechselnd reduzieren? Oder erst mal einige Zeit mit dem NL weitermachen?

Wie geht es Dir denn aktuell? Du hast ja in diesem Jahr schon einiges reduziert.
Manuel hat geschrieben:
Mittwoch, 17.10.18, 12:09
Kann ich bei dem Amisulprid die Wasserlösmethode benutzen
Sofern die Tabletten nicht retardiert sind und sich gut lösen.
Manuel hat geschrieben:
Mittwoch, 17.10.18, 12:09
und auch nur maximal 10 % wieder reduzieren
Genau. Gerade wenn Du mit mehreren Mitteln operierst, würde ich vorsichtig vorgehen und mich an der 10-Prozent-Regel orientieren (als Maximalwert, wie Du richtig sagst).

Alles Gute für das weitere Vorgehen und liebe Grüße
Carlotta
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Donnerstag, 18.10.18, 14:12

Hallo Carlotta,

mir geht es momentan ganz gut, bis auf die übliche Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit. Ich möchte halt Amisulprid reduzieren, weil ich evtl. nächstes Jahr wieder studieren möchte und möchte dann nicht mittags in der Uni sitzen und mit der Wasserlösmethode mein Amisulprid reduzieren. Deshalb möchte ich es bis September/ Oktober nächsten Jahres los werden.
Und noch eine Frage. Ich möchte ab November wieder Vitamin D3 Dekristol 20000 Einheiten einmal die Woche nehmen, geht das ohne Probleme ?

LG Manuel
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von carlotta » Donnerstag, 18.10.18, 19:33

Hallo Manuel,

erst mal gut, dass es Dir soweit Ok geht. :)

Ich kann verstehen, dass Du das NL loswerden möchtest. Nur ist es immer ganz schlecht, sich feste Zieltermine beim Absetzen zu setzen, da niemand vorhersagen kann, wie der Körper reagiert und inwieweit man das Tempo noch anpassen muss. Es können auch immer unvorhergesehene Ereignisse eintreten, allein ein Virusinfekt reicht aus, um einen Abetzplan über den Haufen zu werfen.

Und was nützt es Dir, den Plan einzuhalten und zum vorgesehenen Zeitpunkt auf null zu Dein, aber u. U. gesundheitlich ein Wrack?

Ein US-amerikanischer Experte auf dem Gebiet des PP-Absetzens mit eigener PP-Erfahrung, Will Hall, unterstützt Betroffene beim Reduzieren/Absetzen übrigens nur, wenn sie keinen festen Zeitplan vorgeben. Mit der Begründung, dass so etwas meist zum Scheitern verurteilt ist. Es baut Druck auf und das ist beim Absetzen alles andere als förderlich.

Wenn es darum geht, NW zu vermeiden, dann kann man davon ausgehen, dass diese mit sinkender Dosis meist ohnehin abnehmen.

Zum Vitamin D: Hast Du einen Mangel? Es kommt gerade bei den anregenderen Substanzen, zu denen Vitamin D gehört, im Entzug häufiger zu Unverträglichkeiten. Es gibt aber auch Betroffene, die es gut vertragen. Falls Du substituieren möchtest, möglichst mit ganz geringen Dosierungen vorsichtig starten und schauen, wie Du reagierst. Erst dann langsam steigern. Spätestens bei höheren Dosen Vitamin K und Magnesium substituieren (auch hier vorsichtig testen), damit Vitamin D vom Körper richtig verarbeitet werden kann. Gerade im Entzug braucht der Körper mehr Magnesium und da bei der Verstoffwechselung von Vitamin D auch einiges an Magnesium verbraucht wird, rutscht man noch leichter in einen Mangel, wenn man Vitamin D zuführt.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Freitag, 19.10.18, 19:20

Hallo Carlotta,

danke für deine Antwort und ja du hast recht, ich sollte mir keinen festen Plan für das Absetzen machen, aber eine gewisse Vorstellung habe ich schon. Ich meine, wenn was dazwischen kommt, muss ich halt schauen wie ich das dann mache. Abgesehen davon bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich nächstes Jahr soweit bin um zu studieren, sonst verschiebe ich das. Ich lasse mir da Zeit, denn meine Gesundheit steht an erster Stelle. Mir geht es soweit ganz gut, aber mal habe ich bessere und mal schlechtere Tage, ich denke das ist normal.

Im Moment befreie ich mich von allen Dingen, die mir nicht gut tun und wo ich unter Zwang und Druck stehe, z.B. beim Nebenjob. Ich bin im Moment sehr positiv gestimmt und danke euch für eure Unterstützung !

Zum Vitamin D: Also ich hatte in der Vergangenheit immer einen Mangel, aber habe nie einen positiven Effekt der Vitamin D Tabletten gemerkt, sodass ich evtl auch keine brauche, zmd. nicht in dieser hohen Dosierung.

LG Manuel
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von carlotta » Samstag, 20.10.18, 0:23

Hallo Manuel,

na klar, eine grobe Vorstellung von Zeiträumen beim Absetzen hat man wohl immer (ist wohl auch einfach menschlich), nur sollte das eben nicht in Stein gemeißelt sein. Ich persönlich musste bislang so oft nachjustieren, was sämtliche "Pläne" immer wieder über den Haufen geworfen hat. Das ist in gewisser Weise "normal", aber auch frustrierend. Auch von daher ist es besser, man lässt das alles eher offen.

Aber wie ich Dich lese, bringst Du da einiges an Offenheit mit und stellst Deine gesundheitlichen Belange ins Zentrum. Ich denke, das sind gute Voraussetzungen. :)

D. h., Du hattest den Vit.-D-Spiegel testen lassen? Und von der Supplementierung keinen Vorteil gespürt? Und der Spiegel hat sich aber verändert?

Hast Du denn die Kofaktoren dazu genommen? Denn ansonsten kann Dein Körper das Vitamin D u. U. gar nicht richtig verarbeiten.

Aber NW hattest Du nicht davon? Das wäre ja schon mal gut.

Wünsche Dir auf Deinem Weg weiterhin alles Gute mit lieben Grüßen
Carlotta
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Bittchen
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Bittchen » Samstag, 20.10.18, 10:30

Lieber Manuel,

du fragst warum deine Depressionen schon 3 Jahre anhalten ?
Bei mir sind die Depressionen chronisch geworden,ich bin überzeugt,erst durch die vielen verschiedenen Ads in den über 30 Jahren.
Also ich bin immer depressiv,nur wenn ich eine erneute schwere oder mittelschwere depressive Episode bekomme, geht es mir besonders schlecht.
Vielleicht beantwortet das deine Frage.Da gibt es auch eine Diagnose bei mir,nur ich hatte so viele verschiedene Diagnosen,da weiß ich jetzt nicht wie die heißt,ist aber angeblich besonders therapieresistent.

Wie sagt man unter uns Betroffenen" 10 Ärzte,10 verschiedene Diagnosen",ich gebe darauf nichts mehr.
Ich halte mich daran,was ich hier im Forum lese.
Dir alles erdenklich Gute!!!
So wie du sportlich unterwegs bist,da kann ich dir nur meine Bewunderung aussprechen.
Ich kann dir keinen praktischen Rat geben wie du richtig absetzen kannst,da gibt es hier viel kompetentere Betroffene.
Aber ich weiß ,hier bist du gut aufgehoben,genau wie ich.
Jeder Weg ist anders,aber am Ende sind wir ohne PP und das ist das Ziel.
Bleibe stark und komme konsequent ,aber mit viel Geduld, immer näher in die Freiheit.

Liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Manuel
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Sonntag, 21.10.18, 13:10

Hallo Carlotta, Hallo Brigitte,

erstmal danke für eure Antworten. Erstmal zu dir Carlotta:
Ich werde deinen Rat befolgen und mich nicht auf irgendetwas festlegen, was das Absetzen angeht. Zum Vitamin D, es wurde getestet, mal vom Hausarzt, 1 oder 2 Jahre später von der Tagesklinik, immer war der Wert zu niedrig, habe dann nur Vitamin D genommen, keine weiteren Stoffe. Ich meine einmal wurde dann nochmal getestet und da war der Wert ok, weiß es aber nicht mehr genau. Jedenfalls hatte ich weder posivite noch negative Effekte vom Vitamin D gespürt. Wünsche dir auch alles gute Carlotta ! :)

Zu dir Brigitte,

es tut mir leid für dich, dass du so lange schon eine Depression hast. Gibt es denn Phasen wo es halbwegs ok ist ? Wie kommst du mit deinem Leben klar ? Arbeiten kannst du wahrscheinlich auch nicht mehr oder ? Also ich hoffe sehr, dass ich irgendwann studieren oder arbeiten kann, aber ich mache mir keinen Druck und meine Eltern auch nicht. Lebe noch Zuhause, bin 25, wenn es in 2 Jahren nicht mit dem Studium klappt, ziehe ich aus. Wird Zeit, aber im Moment fühle ich mich noch sehr wohl bei meinen Eltern. Ich muss sagen im Moment geht es mir so gut wie in den letzten 3,5 Jahren nicht mehr. Ambulante Therapie habe ich lange gemacht und 3 verschiedene Psychologen durch, diese wollten mit biegen und brechen auf mich einwirken, dass ich studiere. Vom Kopf her wollte ich das auch, aber vom Antrieb und der Motivation her keine Chance. Jetzt wo ich das Studium ab- bzw. unterbrochen habe, geht es mir richtig gut. Im Moment klappt das Absetzen sehr gut.
Wie kommst du ohne PP klar ? Haben sie dir in der Vergangenheit geholfen ? Also das einzige wo ich im Moment noch gut drauf zu sprechen bin, ist Lithium, aber ich denke auch das sollte man nichr lebenslang nehmen.

Bis dahin alles Gute :)

LG Manuel
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Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil absetzen und 300 mg Moclobemid ansetzen
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Samstag, 10.11.18, 11:33

Hallo Zusammen,

bis jetzt ist mit des Absetzen und Reduzieren der Medikamente alles erfolgreich verlaufen. Ab Dezember möchte ich das Amisulprid reduzieren. Ich wollte mal generell fragen wie lange es ungefähr dauern kann bis sich Absetzsymptome bemerkbar machen, wenn man ein Medikament reduziert.

LG Manuel
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Murmeline » Samstag, 10.11.18, 12:58

Hallöchen manuel,

Nichts gegen dich, aber die Frage ist hier s hin so oft gestellt und beantwortet worden, dass ich mich wundere, dass du beim querlesen nach nicht darüber gestolpert bist. :roll: Sich selbst zu informieren ist ganz wichtig!

Man kann das nicht definitiv beantworten, es ist individuell und es gibt eine breite Spannweite von denen, die es direkt bemerken oder es kommt Tage bis wenige bis mehrere Wochen später. Deshalb haben sich ja auch die längeren Pausen zwischen den Absetzschritten als Empfehlung herauskristallisiert.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Manuel
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Sonntag, 11.11.18, 17:58

Hallo Murmeline,

ja ich dachte es ginge konkreter, weil ich überall was anderes lese. Aber danke tzd, werde langsam und vorsichtig weiter machen, vllt auch doch erstmal mit dem Duloxetin, mal schauen.

LG Manuel
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Beitrag von Manuel » Mittwoch, 05.12.18, 20:34

Hallo Zusammen,

ich möchte bald mit dem reduzieren von amisulprid anfangen. Ich werde das erstmal mit der wasserlösmethode machen, aber ich überlege nächstes jahr im September wieder mit dem Studium zu beginnen.
Da kann ich ka schlecht in der uni die wasserlösmethode anwenden. Aber amisulprid gibt es ja auch in Form einer Lösung. Kann man das da bis auf wenige mg genau dosieren ?
Vllt kann mir da jemand weiter helfen.

LG Manuel
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Anikke » Mittwoch, 05.12.18, 21:27

hallo Manuel,
du kannst dir deine Tagesdosis in deinem kleinen, gut verschließbaren Fläschchen oder Glas morgens vorbereiten und unterwegs einnehmen,so hab ichs im letzten Urlaub gemacht, klappte wunderbar.
alles gute beim reduzieren.
Liebe grüße anikke
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Re: Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Donnerstag, 06.12.18, 17:15

Hallo anikke,

vielen dank für deine Antwort. Auf die Idee bin ich garnicht gekommen, obwohl sie so einfach wie genial ist :)

LG Manuel
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