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Liebe ADFDler,

Ein verspätetes frohes neues Jahr wünschen wir euch allen und eine Neuigkeit haben wir auch:

Im Laufe der Zeit haben sich einige Mitglieder gefunden, die Interesse haben, eine lokale Selbsthilfegruppe aufzubauen. Gleichzeitig wird immer häufiger nachgefragt, ob solche Angebote bereits existieren. In unserer neuen Rubrik "Selbsthilfegruppen" wollen wir Angebot und Nachfrage zusammenführen und unser virtuelles Anliegen in Form von persönlichen Treffen und Austausch auf "lebendige Füße" stellen.


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Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
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Das ADFD Team

Katharina: Escitalopram abgesetzt - Jetzt Lorazepam reduzieren mit Diazepam nach Ashton

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Katharina
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Re: Katharina: Escitalopram abgesetzt - Jetzt Lorazepam reduzieren mit Diazepam nach Ashton

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 22.11.18, 22:59

Lieber Kevin !

Vielen Dank,
das Schöne ist, ich habe neue Begegnungen mit 'neuen'
und dazu noch ' echten ' Menschen
fast regelmäßig

wenn ich kann, geh ich gleich los. Sie wissen ich bin nicht zuverlässig bin ich da freuen sie sich, bin ich nicht dabei machen sie etwas Anderes.

Ein Mensch ist ganz fremd und kam auf mich zu.
Das sind neue Erfagrungen , ich war zu, mit Entzug und vielen anderen.

Jetzt bin ich von mir mit mir so gut geschützt und kann draussen locker sein bleiben und gehen.

Ich bin so - und andere so.
Das macht Spass da ist viel viel Freiraum, das ist leicht !

Ich bekomme besser Luft ich hab mehr Platz und die auch für andere Menschen,
"neue" .
Nix wie los.

Ich lese, ich gestalte wieder, das war so krass weit hinten weg gefallen -

Alles Gute bis dahin
und 1000000 Dank für gefühlte 1000000 Jahrzehnte.
Tschüss Kevin !

Katharina
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Katharina
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Re: Katharina: Escitalopram abgesetzt - Jetzt Lorazepam reduzieren mit Diazepam nach Ashton

Beitrag von Katharina » Samstag, 12.01.19, 22:52

Liebe Forum-Mitglieder !

Ich möchte Euch von Herzen nachträglich ein zufriedenes Neues Jahr
wünschen,
Erfolg mit Euren Vorhaben.

Ich war eine Zeitlang nicht Zuhause was sehr schön war.
Währenddessen hatte ich einen kleinen Unfall, (nur anatomisch),
nichts bemerkenswert tragisches
ausser bewegungseinschränkend.

Ich werde Untersuchungen durchführen lassen, ob alles ausreichend ok ist
zum Glück kenne ich mich aus;
sowie andere im letzten Jahr versäumte Untersuchungen nachholen
und mich weiterhin von schweren Themen fern halten,
aus altbekannten weiter oben genannten Gründen.

Medikamente sind stabil
Reduzierung erfolgt, Update ebenfalls wie ich welches beginnen werde.

Ich danke dem Team für die Einstellung aller notwendigen
Reduzierungsmöglichkeiten, sodass ich mir sicher sein kann.

Diesmal reduzierte Geschwindigkeit ala' escargot 👋🏽👋🏽.

Gruss, und vielen Dank

Katharina
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Ululu 69
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Re: Katharina: Escitalopram abgesetzt - Jetzt Lorazepam reduzieren mit Diazepam nach Ashton

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 13.01.19, 11:34

Hallo Katharina,

schön wieder von dir zu lesen.
:hug:
Ich wünsche dir auch noch alles Gute für das neue Jahr und gute Besserung für deine Ungallfolge.
Ich hoffe, es ist nichts schlimmeres.

LG Ute
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Katharina
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Re: Katharina: Escitalopram abgesetzt - Jetzt Lorazepam reduzieren mit Diazepam nach Ashton

Beitrag von Katharina » Sonntag, 13.01.19, 13:37

Vielen Dank, liebe Ute !

Langwierig, nichts gravierendes, zum Glück.



( Ich wollte dieses kopierten Text verlinken und unter meinem Beitrag setzen,
welches bei mir nicht geht da ich nicht am PC schreibe,
deshalb die Kopie:



Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung
Diesen Beitrag melden Zitat Danke
Ungelesener Beitrag von LenaLena » 28. Dez 2018 19:26

Hallo ihr Lieben,

ich habe kürzlich einen positiven, hoffnungsvollen Beitrag von Baylissa Frederick (Entzugsberaterin, -unterstützerin in Großbritannien) gelesen über Langzeitentzug und erinnerte mich, dass es hier diesen Thread gibt.

Ich denke, der Text passt wunderbar hierher bzw. auch überhaupt in die Forendynamik eines solchen Absetzforums rein (auch wenn ich zu selten hier bin um zu wissen, ob es hier auch solche Probleme gibt wie die angesprochenen), darum möchte ich ihn mit euch teilen:
(langer Text, aber sehr lohnenswert :) )

Langwierig oder dauerhaft geschädigt?
Eine Stellungnahme von Baylissa Frederick, 18.11.2018
Original: https://baylissa.com/protracted-permane ... AhTTwhU0IM

Ich hoffe, dieser Beitrag wird Fragen zum langwierigen Entzug und zur Heilung vom Entzug beantworten.

Bevor ich fortfahre, muss klar sein, dass ich nur an das anknüpfen kann, was ich seit 2006 erlebt habe, als ich anfing, andere zu unterstützen, die von einer Abhängigkeit von verschriebenen Medikamenten und einem Entzug davon betroffen sind. Zu dieser Zeit gab es bereits Menschen, die schon jetzt sehr langwierig betroffen waren, wie es sie auch jetzt gibt. Das ist nicht neu. Es hat immer schon sehr langwierige Fälle gegeben und auch sie heilen.

Die Stimmen der Erfahrensten
Diejenigen, die dies lange vor mir getan haben, haben öffentlich und privat gesagt, dass alle heilen. Weitere Informationen finden Sie im CEP-Video von Ian Singleton unter: http://cepuk.org/withdrawal-advisers/. Das hat mir auch Una Corbett von Battle Against Tranquillizers erzählt, die mir in meiner Anfangszeit Anleitung gegeben hat, und die verstorbene Hilda von CITA und andere, die Menschen seit Jahrzehnten unterstützen - die viel länger als ich und länger als Sie ein Teil dieser Gemeinschaft waren. Ich verstehe nicht, warum ich die Einzige bin, die diesbezüglich herausgefordert wird, aber es ist so. Jedenfalls sind das die Menschen, denen zu glauben ich mich entschieden habe, sowie meine eigenen Daten, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe.

Ich weiß auch von Professor Ashton von unseren vielen Gesprächen im Laufe der Jahre, dass es richtig ist, zu sagen, dass jeder heilt. Sie las, überprüfte und billigte mein Buch „Recovery and Renewal" (Genesung und Erneuerung) von der ersten Ausgabe an, als es noch „Benzo-Wise“ hieß, und sie stimmte mir vollkommen zu, dass die Genesung das Ergebnis des Entzugs ist. Dieses Buch wurde über 15.000 mal verkauft und basierend auf den allgemeinen Rückmeldungen, darunter auch von vielen, die wieder gesund geworden sind, ist die Heilung tatsächlich das Ergebnis. Wenn Sie dies lesen, weil bei Ihnen die Heilung noch nicht geschehen ist, bedeutet dies nicht, dass es nicht passieren wird. Lass dich nicht von Leuten erschrecken, die an ihrer eigenen Heilung zweifeln. Das ist NICHT deine Geschichte.

Als ich den Rat von Professor Ashton in Bezug auf die intensiven dystonischen Episoden suchte, die noch Jahre nach Bekanntgabe meiner Genesung anhielten, sagte sie mir, ich solle mir Zeit lassen, und alles, was der Entzug auslöse, würde abklingen. Sie hatte recht. Dies ist der Rat, den ich anderen gebe, und selbst in Fällen, in denen es scheinbar ewig scheint, habe ich normalerweise Recht.

Langfristig, langanhaltend oder permanent?
Ich bin mir bewusst, dass „Langzeitsymptome“ einen kleinen Prozentsatz der Personen betreffen, die an Entzug leiden, und einige berichten von Tinnitus, unwillkürlichen Bewegungen, Empfindlichkeiten gegenüber bestimmten Sachen und anderen isolierten Restsymptomen, die über die übliche und übliche lange Zeit hinausgehen. Es gibt jedoch keine überzeugenden Beweise für strukturelle Hirnschäden, und die funktionellen Änderungen, die die Medikamente verursachen können, werden im Laufe der Zeit behoben, oft mit allmählichen Verbesserungen. Leider werden die Begriffe „langanhaltend“ und „langfristig“ mit „permanent“ verwechselt und ausgetauscht, und dies verursacht unnötigen Stress bei den Betroffenen.

Langwieriger Entzug oder Neurotoxizität
Im Laufe der Jahre haben die Leute viele Dinge veröffentlicht, von denen ich behauptete, dass sie völlig falsch sind. Ich bin daran gewöhnt, aber ich muss das jetzt richtigstellen und Sie wissen lassen, dass ich nie gesagt habe, dass Menschen, die sehr lange oder schwer betroffen sind, Alkohol trinken, Rauchen usw. sollen. Ich würde niemals jemanden "beschuldigen", der langzeitbetroffen ist und ich war das ja selbst. Das ist einfach dumm, wer auch immer es sich ausgedacht hat.
Was ich gesagt habe, ist, dass ich von vielen Leuten weiß, die sich weigern, Änderungen vorzunehmen, und verblüfft sind, dass ihre Symptome immer noch so intensiv sind. Nikotin, Alkohol, Koffein usw. können die Heilung beeinflussen. Ich kenne auch Menschen, die andere starke Medikamente nehmen und dies nicht sagen, Menschen, die iatrophob geworden sind (Phobie/Angst vor Ärzten und Behandlungen) und nicht zu ihren Ärzten gehen, um ihre nicht mit dem Entzug zusammenhängenden Probleme behandeln zu lassen, usw. Wenn ich letztere ermutige, die notwendigen diagnostischen Tests durchführen zu lassen, finden sie heraus, dass die meisten, wenn nicht alle ihre Probleme nicht mit dem Entzug zu tun gehabt haben, und dass sich ihre Gesundheit mit der Behandlung bemerkenswert verbessert und sie in der Lage sind, ein funktionierendes Leben zu führen.

Es gibt auch Menschen, die behaupten, dauerhaft geschädigt zu sein, wenn sie über einen längeren Zeitraum reichlich Opiate und andere Medikamente als Benzodiazepine und Antidepressiva einnehmen, und andere, die bereits vorher Probleme hatten, die nach dem Ende des Entzugs natürlich nicht auf wundersame Weise verschwinden. Es gibt Menschen, die sich nicht um ihre Gesundheit kümmern und nicht verstehen, dass Nahrung Medizin ist.

Keine Schuldzuweisung
Wie oben erwähnt, möchte ich denjenigen, die langwierig betroffen sind, keine Schuld geben. Viele wissen gar nicht, wie schädlich einige ihrer Gewohnheiten sein können, und das Leiden ist so überwältigend, dass niemand seine Heilung absichtlich herauszögern würde.

Ja, ich glaube, einige Leute haben Entscheidungen getroffen, die möglicherweise zu einer längeren Intensität der Symptome beigetragen haben, aber das bedeutet nicht, dass jeder, der langzeitbetroffen ist, es aufgrund von „etwas“ ist, das er getan hat oder tut. Viele Menschen, die lange betroffen sind, haben eine ähnliche Vorgeschichte, wurden über Jahrzehnte hinweg poly-medikamentös (mehrere Medikamente) behandelt, grausam von ihren Medikamenten runtergenommen usw. Die Downregulationsverletzung wird durch ein Trauma verstärkt, und das Nervensystem wird so lange brauchen, wie es nun mal braucht, damit alles wieder richtig läuft.

Diese Anschuldigung war für mich besonders schwer zu hören… Warum? Die langwierigsten Fälle - viele davon sind nicht online - sind diejenigen, die ich im Laufe der Jahre leise unterstütze und all die Jahre unterstützt habe, niemals als Kunden, sondern genauso wie Freunde, in die ich mich tief einfühle und wo ich mein Bestes gebe, um Zeit dafür zu finden. Sie schicken mir Testergebnisse, wir finden funktionelle Ärzte, um bestimmte Dinge zu überprüfen usw., und ich halte sie zum Weitermachen an, sage ihnen, dass sie sich mehr Zeit geben sollen, und wir weinen zusammen - glückliche Tränen - wenn es vorbei ist. Gerade diese Heilungen zu erleben, ist für mich wirklich ein Privileg und eine Ehre.

Wenn Sie sehr langwierig betroffen sind
Wenn Sie langwierig betroffen sind, tut es mir zutiefst leid, dass Sie weiterhin leiden und ich bitte Sie, nicht aufzugeben oder der Stimme nachzugeben, die Ihnen sagt, dass es nicht mehr besser wird. Lassen Sie sich auch nicht durch die bestehende Panikmache gefährden. Was immer Sie mit dem Entzug in Verbindung bringen, wird verschwinden. Ich weiß, je länger es dauert, desto schwieriger ist es, dies zu glauben, aber Sie müssen auf die angeborene Intelligenz Ihres Körpers vertrauen und wissen, dass diese unerbittlichen Symptome verschwinden können, und zu ihrer Zeit werden sie das.

Vorher bestehende oder gleichzeitige Probleme
Wenn Sie vor dem Entzug Probleme hatten, die sich im Laufe der Jahre verschlechtert haben, suchen Sie am besten einen Arzt auf. Denken Sie auch daran, wenn Sie sehr lange betroffen sind, dass mit zunehmendem Alter Probleme auftreten können, und weil Entzug fast jede bestehende Krankheit imitiert, kann es oft sehr schwierig sein, sie zu unterscheiden. Deshalb ist die Diagnose so wichtig. Keine Angst vor Ärzten. Sie sind bereits Ihr eigener Experte für den Entzug. Daher ist es in Ordnung, praktisch und proaktiv zu sein und die Dinge zu überprüfen. Denken Sie auch daran, dass die Menschen Mängel entwickeln können, die mit der Zeit schwerwiegend werden können. Daher ist es auch wichtig, dass diese ausgewertet und angegangen werden!

Bitte... hör auf damit!
Ich bin der Meinung, dass jeder, der sehr langwierig betroffen ist, ernsthaft darüber nachdenken sollte, wie das, was er online postet (darüber, dass man angeblich nie heilt), sich auf diejenigen auswirkt, die reduzieren oder zu einem frühen Zeitpunkt in ihrem Entzug sind, aber auch auf diejenigen, die sich ebenfalls langwierig betroffen sind, und alle mit hohem Selbstmordrisiko. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie viel Zeit ich damit verbringe, die Leute davon zu überzeugen, dass sie durchhalten können, weil sie durch diese Art von Postings ernsthaft in Betracht ziehen, aufzugeben und sich ihr Leben zu nehmen!

Denken Sie darüber nach. Sie befinden sich immer noch innerhalb des Zeitrahmens, in dem andere, die sehr langwierig betroffen waren, geheilt sind. Trotzdem sind Sie überzeugt, dass es bei Ihnen nicht mehr besser wird, und Sie erklären dies zum Schicksal anderer. Bitte hören Sie damit auf. Ich weiß, dass die durch den Entzug hervorgerufene Angst und kognitive Beeinträchtigung das Urteilsvermögen beeinflussen können, und deshalb hielt ich es für wichtig, das hier mit Ihnen zu teilen. Sie müssen wirklich damit aufhören, vernünftig darüber nachdenken und sich fragen, warum Sie so eine verfrühte, aber wichtige Entscheidung über Ihre Gesundheit und den Rest Ihres Lebens treffen sollten.

Diese Medikamente gibt es seit den 1950er Jahren. Sie können immens schädlich und die Auswirkungen verheerend sein. Wenn die Menschen nicht heilen würden, gäbe es sicherlich eine oder mehrere Online-Gruppen für dauerhaft Geschädigte. Es würde Menschen geben, die seit 15, 20, 30 Jahren weg von den Medikamenten sind und sagen würden, dass es nie besser wurde. Nein, stattdessen haben wir Gruppen mit langwierig betroffenen Personen, die genau im Zeitrahmen sind. Sie sind so stark vorübergehend und reversibel geschädigt, dass sie viel länger brauchen als andere, um zu heilen. Aber sie sind immer noch in der Zeit, die andere vor ihnen, die sehr langwierig betroffen waren, für die Heilung brauchten.

Was sehen Sie als Ihre Wahrheit
Zu behaupten, dass Sie niemals heilen werden, das zu behaupten ist eine schreckliche Sache, und schlimmer noch, diejenigen zu beeinflussen, die sowieso damit kämpfen, dass sie denken, sie heilen nie, ist äußerst unverantwortlich und rücksichtslos. Ich bitte Sie daher dringend, an andere zu denken, wenn Sie solche negativen Dinge äußern. Ja, Sie leiden vielleicht zu lange, aber warum behaupten Sie, dass Sie niemals heilen werden? Tu Sie das nicht! Wie ich bereits gesagt habe, gab es immer schon Langzeitbetroffene, und ich erinnere mich an eine Yahoo Protrahierte Gruppe von vor langer Zeit. Bei ihnen allen wurde es besser. Geben Sie sich mehr Zeit und denken Sie auch darüber nach, was Ihre Aussagen in jemandem auslösen könnten, der kurz davor ist, aufzugeben.

Du WIRST heilen.
Du WIRST heilen. Bitte verlier nicht den Mut. Im Laufe der Jahre heilten auch die Leute, die mich dafür anfeindeten, dass ich sage, wir alle heilen. Einige von ihnen hassten mich, weil sie meine Ermutigung nur für Leute empfanden, die nicht lange im Entzug waren, und weil sie dachten, dass ich ihre Erfahrungen abwertete. Einige hatten sogar mehrmals wieder eindosiert, um dann zu reduzieren, andere hatten kalt entzogen, waren unter mehrere Medikamente gesetzt worden, hatten eine Elektrokrampftherapie erhalten. Einige schrieben mir übergriffige, hasserfüllte E-Mails. Einige veröffentlichten Kommentare, die dazu führten, dass die Leute in Gruppen oder Foren online ernsthaft erwogen, sich ihr Leben zu nehmen. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich jemand getan hat, aber es ist wirklich besorgniserregend zu sehen, wie sie die Schwächsten beeinflussen. Die Ironie ist, dass dieselben Menschen, die allen anderen Angst machten, dann heilten und verschwanden. Wenn dies Ihre Tendenz ist, tun Sie es nicht. Bitte.

Ja, basierend auf dem, dass ich in den vergangenen 13 Jahren mehr als 10.000 Menschen unterstützt habe, werde ich weiterhin sagen, dass wir alle heilen, und je länger ich diese Arbeit mache, desto mehr Selbstvertrauen und Überzeugung habe ich, wenn ich diese Aussage mache. Wenn die Zeit kommt, in der jemand, den ich unterstütze, nicht heilt und über den Zeitrahmen hinausgeht, in dem wir gesehen haben, dass andere heilen, werde ich aufhören. Bis dahin weiß ich, dass dies wahr ist… eine Tatsache, die durch meine erlebten Beweise gestützt wird.

Stellvertretende Not
Es ist interessant, dass die gleichen Leute, die gesagt haben, ich helfe nur denen, die mich bezahlen, so viel Leid für die Schwachen schaffen, dass ich jeden Tag Zeit dafür aufwenden musste, diesen Menschen kostenlose Unterstützung zu gewähren - denjenigen, die sich in einer Krise befinden wegen dieser "Wir heilen nicht alle" Beiträge. Mir macht diese freiwilligen Arbeit nichts aus (die ich immer gemacht habe und die ich auch weiterhin machen werde), aber ich denke, es ist falsch, die Leute auf diese Weise zu erschrecken. Das Gute ist, ich weiß, wenn sie (sowohl die Schreckenden als auch die, die erschreckt werden) durchhalten, werden sie alle heilen. Bisher hatte ich recht.

Niemand wird mich dazu bringen, mich einem Gedankengut eines dauerhaften Schadens anzuschließen oder zu glauben, dass Menschen nicht heilen. Ich glaube wirklich von ganzem Herzen, dass Sie alle rechtzeitig heilen werden, und ich möchte Sie dazu ermutigen, sich bestmöglich um sich selbst zu kümmern und Ihr bestes Leben zu leben, während Sie warten und den Prozess sich vollenden lassen. Tun Sie alles in Bezug auf Ihre Gesundheit - was Sie essen, worauf Sie sich konzentrieren, Vergebung, Loslassen, Selbstmitgefühl, sich in jeder Hinsicht nähren - und dann machen Sie weiter, bis Sie das Ziel erreicht haben. Hören Sie in der Zwischenzeit niemandem zu, der Ihnen den Unsinn erzählt, dass Sie niemals geheilt werden. Das ist Heilung in Aktion.
Auch dies geht vorbei und wenn der Zeitpunkt für Sie richtig ist, wird es sicherlich vorübergehen.

Mit freundlichen Grüßen
Baylissa Frederick
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Ein angenehmes Wochenende,
Gruss,

Katharina
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