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Liebe ADFDler,

Ein verspätetes frohes neues Jahr wünschen wir euch allen und eine Neuigkeit haben wir auch:

Im Laufe der Zeit haben sich einige Mitglieder gefunden, die Interesse haben, eine lokale Selbsthilfegruppe aufzubauen. Gleichzeitig wird immer häufiger nachgefragt, ob solche Angebote bereits existieren. In unserer neuen Rubrik "Selbsthilfegruppen" wollen wir Angebot und Nachfrage zusammenführen und unser virtuelles Anliegen in Form von persönlichen Treffen und Austausch auf "lebendige Füße" stellen.


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Literaturtipps / Buchtipp

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
KarlHeinzUwe2018
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Re: Literaturtipps / Buchtipp

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Dienstag, 06.11.18, 14:18

Hallo Leute,

ich lese zur Zeit den Science Fiction Roman "Die Farben der Zeit" von Connie Willis.

Es geht um einen Typen der zuviele Zeitreisen gemacht hat und daher die "Zeitkrankheit" hat. Er ist im Grunde total neben der Spur. Und gerade dadurch gibts ne Menge Ähnlichkeiten mit meinem eigenen Zustand. Ist teilweise sogar ganz lustig, aber ich kann nicht lachen. Das allein ist schon ne super Erkenntnis, AD machen gleichgültig und man kann nicht mehr lachen. Ich freue mich auf die Zeit in der ich wieder lachen kann. Dann werde ich wie ein Bekloppter durch die Straßen tanzen und die Leute anlächeln. Nachteil: Die holen dann bestimmt die Männer in den weißen Anzügen.

mfg KHU
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Re: Literaturtipps / Buchtipp

Beitrag von inandout » Dienstag, 06.11.18, 19:38

Hallo KHU,

es klingt gar nicht schlecht, dass du immerhin aufmerksam lesen kannst, auch wenn es bestimmt schrecklich ist, nicht mehr lachen zu können.

Mache eine Patientenverfügung, dann kannst du lachend durch die Straßen tanzen - solange du weder andere noch dich gefährdest gibt es keine Rechtsgrundlage, von weißen Männern mitgenommen zu werden. Ich weiß, das ist alles etwas fern und außerdem dann auch schon lange nicht mehr so spontan, wie man es sich wünscht, aber ich finde, alle sollten ihre Rechte kennen.

VG,
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Re: Literaturtipps / Buchtipp

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Mittwoch, 07.11.18, 9:41

inandout hat geschrieben:
Dienstag, 06.11.18, 19:38
Hallo KHU,

es klingt gar nicht schlecht, dass du immerhin aufmerksam lesen kannst, auch wenn es bestimmt schrecklich ist, nicht mehr lachen zu können.

Mache eine Patientenverfügung, dann kannst du lachend durch die Straßen tanzen - solange du weder andere noch dich gefährdest gibt es keine Rechtsgrundlage, von weißen Männern mitgenommen zu werden. Ich weiß, das ist alles etwas fern und außerdem dann auch schon lange nicht mehr so spontan, wie man es sich wünscht, aber ich finde, alle sollten ihre Rechte kennen.

VG,
inandout
Ich könnte auch einfach ne Kamera aufstellen. Dann denkt jeder ich wäre einer dieser Berufsyoutuber. Problem gelöst. Die sind zwar auch verrückt, werden aber komischerweise von der Gesellschaft geduldet! ;)

mfg KHU
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Re: Literaturtipps / Buchtipp

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 07.11.18, 16:00

Hallo,

ich habe gerade das Buch "Fragen Sie weder Arzt noch Apotheker - warum Abwarten oft die beste Medizin ist" gekauft.

https://www.amazon.de/Fragen-weder-Arzt ... 3462047671

Zwar nichts zu Psyche, aber alle möglichen andere Diagnosen, die besser mit Warten heilen.

Viele Grüße,
Claudia
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Re: Literaturtipps / Buchtipp

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 07.11.18, 16:58

Flummi hat geschrieben:
Mittwoch, 07.11.18, 16:00

Zwar nichts zu Psyche, aber alle möglichen andere Diagnosen, die besser mit Warten heilen.

Viele Grüße,
Claudia
Daher ist das englische Gesundheitssystem, was die harten Fakten, also die Sterblichkeit in Groß- Britannien betrifft, nicht das Schlechteste:, die Lebenserwartung liegt etwas über Deutschland. Die Patienten haben lange Wartezeiten. Manch einer rettet sich auf diese Weise :wink:

Gruß Arian
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Re: Literaturtipps / Buchtipp

Beitrag von Towanda1 » Dienstag, 25.12.18, 11:47

Ein sehr empfehlenswertes Buch, um die Beziehung zu den Eltern mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen:

https://www.swr.de/swr2/programm/sendun ... index.html

LG Towanda
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01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
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13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Literaturtipps / Buchtipp

Beitrag von Leni » Dienstag, 25.12.18, 13:08

Danke für den Tipp, Towanda.

Ich finde, das ist ein ganz heißes Thema.

LG Leni
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Re: Literaturtipps / Buchtipp

Beitrag von Annanas » Freitag, 11.01.19, 16:06

Ihr Lieben :group: ,
ich muß diesen Thread einfach hochholen, indem ich ein Buch nochmals empfehle, was hier anfangs u auch in verschiedenen Threads zur Sprache kam (ich glaube, Padma :) hatte mal darauf aufmerksam gemacht).

Klaus Bernhardt - Panikattacken und andere Angststörungen loswerden - wie die Hirnforschung hilft, Angst und Panik für immer zu besiegen

Warum bin ich so begeistert?
1. Ist es mMn nicht nur für Menschen, die an Ängsten u/oder Panikattacken leiden, interessant, sondern generell für alle, die mit Überforderungsgefühlen kämpfen bzw deren Leben sich nicht stimmig anfühlt.

2.Sind unsere Ängste hier zum großen Teil zwar medikamenteninduziert bzw absetzbedingt- es überrascht mich allerdings, wie sich Persönlichkeitsmerkmale durch den Entzug verstärken bzw ungelöste Probleme , teils lange Jahre Verschüttetes, an die Oberfläche drängen (bei mir ist das wirklich an dem).

3. Beschreibt der Autor sehr nachvollziehbar u leicht geschrieben, was in unserem Gehirn so vor sich geht.

Auch das Thema "unbewußter Krankheitsgewinn" hat mich sehr nachdenklich werden lassen.

ME lohnt sich dieses Buch wirklich (Voraussetzung ist absolute Ehrlichkeit sich selbst gegenüber) - auch oder vllt gerade in unserem Zustand - ich denke, daß die genannten Techniken hilfreich sein können, ggf auch gerade bei Jenen, denen autogenes Training o.Ä. nicht hilft bzw die Symptomatik eher noch verstärkt.

Ich mußte es, aufgrund der fehlenden kognitiven Leistungsfähigkeit, zwar auf ein paar Tage verteilt lesen, aber es hat sich echt gelohnt - ich habe persönlich wirklich kein besseres Buch zu diesem Thema gelesen (ich bin nicht am Honorar beteiligt :roll: ).

LG Anna
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Re: Literaturtipps / Buchtipp

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 13.01.19, 14:28

 ! Nachricht von: Ululu 69
Ich habe die folgende Diskussion abgetrennt und einen neuen Thread erstellt

LG Ute
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=8&t=16249
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Literaturtipps / Buchtipp

Beitrag von Towanda1 » Mittwoch, 16.01.19, 15:34

Liebe Leser,

heute mal ein Buch, von einem bipolaren Vater an seinen Sohn geschrieben:

Lieber Matz, Dein Papa hat ne Meise

Ich habe ein Interview mit dem Verfasser gehört und daraufhin das Buch gelesen - hat mich sehr angesprochen und ist in Teilen auch sehr witzig.

LG Towanda
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09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
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