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AD-Entzug induzierte Angst

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Lahmeschnecke
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AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Lahmeschnecke » Samstag, 24.03.18, 22:17

Ihr Lieben,

ich hoffe ich bin hier an der richtigen Stelle.

Ich hatte schon Mal in einem Thread gelesen, dass es durch den Entzug zu Angst kommen kann. Jemand schrieb, dass diese Angst ganz anders ist als die "normale" Angsterkrankung. Kann mir das jemand näher erklären?

Ich überlege ob das bei mir so ist. Ich hatte Agoraphobie mit leichten Panikattacken. (Und Erschöpfungsdepression) Mit Escitalopram ging das besser und ich hab auch gelernt damit umzugehen. So weiß ich heute, dass nichts passiert es aber halt unangenehm ist. In den letzten Wochen hab ich das Gefühl ich hab permanente indirekte Angst. Ich könnte nichts konkret benennen. Es sind auch keine Panikattacken. Aber ich hab oft plötzlich Schwäche und ich werde zittrig. Es gibt nicht wirklich etwas was hilft. Es geht dann wieder weg. Es fühlt sich manchmal an wie eine permanente innere Anspannung. Könnte das vom Entzug kommen oder ist die Angsterkrankung wieder da?

Ich bin gespannt ob das jemand kennt. Meine Psychologin meint das wäre wieder die Angsterkrankung. Aber es fühlt sich anders an. Panikattacken sind ja wie eine Welle. Das hier ist anders.

Kann man was dagegen tun außer Geduld haben?

LG Lahmeschnecke
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29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma), Kräuterblut

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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 25.03.18, 8:55

Hallo Lahmeschnecke,

Ich stecke noch mitten im Entrug und habe auch diese diffuse Angst... kann auch nicht benennen vor was ich konkret angst habe. Ich hatte das auch hier im Forums angesprochen und mir wurde gesagt das es im Enzug normal ist bzw ein Absetzsymptom ist. Viele Ärzte wissen nichts von Absetzsymptomen oder nur wenig. Daher ist es für sie meist ein Rückfall der Erkrankung.

Da du deinen Entzug ja nun schon hinter dir hast kann ich aber nicht zu 100% sagen ob es sich bei dir noch um ein Absetzsymptom handeln. So wie du es aber beschreibst halte ich es für möglich. Versuch dich so gut wie möglich mit Sachen die dir gut tun abzulenken... und auch wenn es schwer ist vermeide nichts!

Ich wünsche dir alles Gute!
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März 2017 Opipramol 100mg Abends ( für die Schlagstörungen)
Dezember 2017 (Anweisung Arzt) innerhalb 6 Tage runter auf 50mg danach auf 0
nach 3 Tage erste Symptome, frieren, schüttelfrost, starkes herzklopfen, unruhe, angst
nach 11 Tagen, wieder Opipramol eindosiert auf 50mg ( aussage meines Arztes, ich würde sehr sensible reagieren)
Feb 2018 Arztwechsel, beschwerden vibrieren linke wirbelsäule po und oberschenkel, Diagnose Arzt Psyche, von jetzt auf gleich Opipramol weg lassen und 5mg Escitalopram früh nehmen.
Mit der 1. Einahme jeweils 30min später stundenlang schüttelfrost, missempfindungen, muskelzucken, kein appetit angst, innerliches zittern/vibrieren
nach 8 tagen sollte ich escitalopram absetzen da der arzt nicht wusste ob es Nebenwirkungen sind.
Symptome blieben weitrhin bestehen.
( anderer Arzt /Ärztehaus) sagte mir dann das das die Psyche wäre und ich Mirtazipan 15mg nehmen soll. Habe ich nie genommen! Ein paar tage später sagte er es ist ein Entzug der könnte 6-8 wochen dauern wenn ich es mir zutrauen würde sollte ich es aussitzen.

Heute : 12 Wochen opipramol 0 , 11 Wochen ohne Escitalopram


18.4. 1. Therapie Stunde (verhaltenstherapie)
aktuell noch folgende Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen.. inneres zittern manchmal direkt nach dem wach werden oder direkt in der Nacht.
Leichter schwindel, verspannung, rückenschmerzen, grübeln... Angst

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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Lahmeschnecke » Sonntag, 25.03.18, 9:50

Hallo Lila,
naja gefühlt hab ich ihn noch nicht hinter mir. Ich bin mittendrin. Ich versuche auch nichts zu meiden. Das macht es ja nicht besser. Und so eingeschränkt will ich nicht mehr sein...
Danke für deine Antwort!
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 25.03.18, 10:00

Denk immer daran es wird vorbei gehen. Und wie gesagt bin auch mittendrin und habe auch diese Angst wie du sie beachreibst. Aber auch das wird sie wieder legen. Unser Körper braucht zeit.
Wenn dich die Situation mit der Arbeit Stress lass dich krankschreiben. Ruh dich aus.. mach was dir gut tut... Stress kann die Absetzsymptom verstärken...
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Lahmeschnecke » Sonntag, 25.03.18, 10:37

Haha wenn es so leicht wäre sich immer krank schreiben zu lassen. Ich arbeite ja erst ein halbes Jahr da und kann nicht schon ständig krank sein. Ich arbeite nämlich allein. Wenn ich die Arbeit nicht mache, dann macht es keiner. Bin aber gerade das erste Mal krank. Und es ist doof.
Aber ja, ich hab schon 8 Monate geschafft und hoffe es wird besser. Ich hab mir vorgenommen mich mehr zu bewegen. Mal sehen ob das klappt. Ich hab nämlich einen Bürojob.
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 31.03.18, 9:32

Hallo Lahmeschnecke,

Ich wollte mal nachfragen wie es dir inzwischen geht und was die Angst macht?
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Katharina » Samstag, 31.03.18, 9:46

Hallo :-)

ich erinnere eine der
escitalopram
Anti depressiva absetz
Angst,

die 'fremde' Angst
die die ich im Anschluss nie
wieder hatte

und sowieso nie !!
kannte:

Verlassenheits - Angst.

Ich kannte dies Gefühl nicht.
Nie gehabt.

unter Ad Absetzen war sie schlimm auch weil unbekannt
sie kam wie aus dem Nichts
war da wie besessen

und ist wieder verschwunden
nie
wieder gekehrt.

bleibt tapfer

habt ihr unter
neuros Emotionen gelesen?

Alles Liebe, schöne Ostertage
Katharina
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Lahmeschnecke » Samstag, 31.03.18, 17:43

Hallo Katharina, hallo Li-la
das mit den Neuroemotionen hab ich schon gelesen aber nicht verstanden. Da muss ich mich Mal auf die Suche machen.

Jetzt diese Woche ging es wieder besser. Allerdings sollte ich heute meinen Schwiegervater aus dem Krankenhaus abholen und konnte schon die Nacht vorher schlecht schlafen. Aber es ist besser als die Woche davor auf Arbeit. Da ging es auch gut obwohl ich jeweils Überstunden machen musste weil ich Urlaub habe diese Woche.

LG Lahmeschnecke
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 31.03.18, 17:56

Es freut mich zu hören das es dir besser geht. Bei mir ist es auch ein kommen und gehen mit der Angst.

Denkt immer dran sie ist unbegründet und geht wieder weg sofern es vom absetzen kommt. Ich weiß ist gar nicht so einfach...
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Katharina » Samstag, 31.03.18, 18:36

Liebe :schnecke: :hug:

Es ist sehr schwer zu verstehen

ich kann heute darüber schreiben weil ich es hinter mir habe

als ich darin steckte dachte ich, ich bin jetzt so

das macht es so schwer
gleichzeitig zu verstehen
und sich so zu erleben ist vielleicht gar nicht möglich

als ich darin steckte hat mir nur geholfen hier zu lesen
mehr nicht und geduldig zu zuwarten

als ich so aggressiv war wie ich es im Leben nicht bin
und auch nicht sein möchte
war ich der Überzeugung dass sei jetzt gut so
neuer Wesenszug, neue Persönlichkeit !?

ich habe erkannt
dahinter stand die völlige Verzweiflung unter dieser Antidepressiva- Reduktion Zustand

ich bin kein Mensch
der in die Garage geht
eine StandLuftpumpe nimmt
und die da hin wirft vor bzw durch Neuro Emotionen Wut /Agression / Verzweiflung

jetzt im Nachhinein kann ich das betrachten und deshalb voneinander trennen

selbst wenn ich noch so wütend ärgerlich wäre
würde ich doch meine Energie nicht verwenden
einen Gegenstand zu nehmen um diesen zu werfen !

Um Hinterher den Schaden zu haben?
Ich habe dies zuvor nie getan!
In keiner Situation !

Ich fühl' nicht so.
Niemand kennt mich so,


im Geiste o.k. da sage ich schon, :
wenn das Handy nicht gleich....., dann schmeiß ich s....


in Wirklichkeit niemals


:group: bleibt dran Geduld und alles Gute :group: :hug:

einen schönen Abend Katharina
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Lahmeschnecke » Montag, 02.04.18, 11:52

Ihr Lieben,

danke für eure Worte. Wir kenne ich leider nur zu gut. Das bin aber leider ich. Das hatte ich vorher schon. Vielleicht ist dann aber die heftige Verliebtheit (in meinen Chef, nicht gut) gerade eine Neuroemotion. Das fänd ich gut, dann würde das wieder weggehen. Das beschäftigt mich leider gerade sehr. Wenn es auch mit der Angst nur indirekt zu tun hat.
Ich wünsche euch einen schönen Ostermontag,
LG Lahmeschnecke
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Montag, 09.04.18, 21:06

Lahmeschnecke vielleicht hast du ja Lust uns mitzuteilen wie es dir geht und wie sich das mit deiner angst entwickelt hat?!

Liebe grüße
Lila
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Lahmeschnecke » Mittwoch, 11.04.18, 21:10

Hallo Li-la,
danke für die Nachfrage. Die letzten Tage ging es erstaunlich gut. Letzte Woche als ich mit meiner Tochter unterwegs war, war es Mal kurz so dass ich dachte jetzt kannst du nicht fahren, die Angst ist da. Es ging dann aber doch. Auf Arbeit war ich erstaunlich angstfrei. Ich schlafe zwar immer noch schlecht aber mir ist früh vor lauter Aufregung nicht Hundeelend. Ich bin sehr froh darüber. Vielleicht ist es auch gerade ein Fenster. Egal, Hauptsache es geht mir auch Mal gut!
LG Lahmeschnecke
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 11.04.18, 21:16

Ich freu mich zu hören das es dir gut geht.
Halte durch! Ich drücke dir die Daumen das es so bleibt und es nicht "nur " ein Fenster ist.

Alles liebe!

Lila
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Guglhupf » Donnerstag, 12.04.18, 3:07

Hallöchen :)

Ich finde es gerade sehr beruhigend zu lesen, dass es nicht nur mir so geht. Das ist eigentlich noch das einzige Symptom, das mich "quält" eine diffuse Angst, die mir quasi im Nacken sitzt aber auch nicht richtig ausbricht und dann verschwindet. Gerade so, dass man ständig dran denkt und darüber grübelt.

Geht mir immer nach Absetzschritten so. In meinen guten Wochen 5 und 6 nach dem Absetzen ist die Nagst dann komplett weg und ich bin wieder klar. Na schön, dann stehen wir das gemeinsam durch :) und danke Katharina :) es hilft zu lesen, dass es dir gleich ging du nun aber komplett davon befreit bist!

Vlg Anna
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Liebe Grüße Anna

2007 - erstmalig nach zahlreichen Panikattacken Citalopram genommen. Eingeschlichen in 5mg Schritten bis 10mg. Nach etwa 4 Monaten relativ rasch abgesetzt ohne NW
2011 - nach vermehrten Angstphasen wieder Citalopram eingeschlichen in 5mg Schritten bis 20mg
Okt. 2013 - von heute auf morgen aufgehört - Symptome: nicht enden wollende Panikattacke, ÜW in KH, nach Anraten der Ärzte Citalopram wieder eingeschlichen auf 15mg
2016 - Zustand stabil und alles super, 2. Absetzversuch wieder viel zu schnell - Folge: erneut heftige Entzugserscheinungen, wieder eingeschlichen auf 15mg
April 2017 - Reduktion auf 10mg
Mai 2017 - Reduktion auf 5mg
Juli 2017 - Reduktionsversuch auf 2,5mg - leichte Absetzerscheinungen: Verdauungsprobleme, Gedankenkreisen, innere Unruhe - Dosisanpassung auf 5mg, nach Anmeldung im Forum weiß ich nun, dass ich viel zu ungeduldig bin :whistle:
August 2017: 5mg - nach 3 Wochen NW wie Ein- und Durchschlafstörungen, sehr lebhafte Träume, vermehrte Zuckungen vor dem Einschlafen
26.8.17 - Reduktion auf 4,5mg
27.9.17 - Reduktion auf 4,1mg
6.11.17 - Reduktion auf 3,6mg
9.11.17 - hoch auf 4,1mg
18.11.17 - Reduktion auf 3,8mg
1.12.17 - Reduktion auf 3,6mg
28.1.18 - Reduktion auf 3,3mg
9.3.18 - Reduktion auf 3mg

Ergänzend seit 2016: 1/2 Pkg Magnosolv pro Tag, spürbare Entspannung bei Herz und allgemeiner Muskulatur.

Passionsblumentee zur Milderung entzugsbedingter NW.

Li-la022
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 12.04.18, 6:47

Guten morgen Anna,

Ja diese diffuse Angst ist wirklich nichts schönes. Aber es gibt hier immer wieder liebe Menschen die uns beruhigen. Und ich finde allein schon zu wissen das es noch viele andere haben und wir nicht verrückt werden beruhigt schon... obwohl das mit der Angst im Nacken so gar nicht einfach ist beruhigt zu werden.

Ich hoffe du hast es bald geschafft und kannst wieder angstfrei leben.
Alles Gute!

Lila
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Schlafstörung leichter hang zu Angst / Panik vor allem vor Krankheiten
März 2017 Opipramol 100mg Abends ( für die Schlagstörungen)
Dezember 2017 (Anweisung Arzt) innerhalb 6 Tage runter auf 50mg danach auf 0
nach 3 Tage erste Symptome, frieren, schüttelfrost, starkes herzklopfen, unruhe, angst
nach 11 Tagen, wieder Opipramol eindosiert auf 50mg ( aussage meines Arztes, ich würde sehr sensible reagieren)
Feb 2018 Arztwechsel, beschwerden vibrieren linke wirbelsäule po und oberschenkel, Diagnose Arzt Psyche, von jetzt auf gleich Opipramol weg lassen und 5mg Escitalopram früh nehmen.
Mit der 1. Einahme jeweils 30min später stundenlang schüttelfrost, missempfindungen, muskelzucken, kein appetit angst, innerliches zittern/vibrieren
nach 8 tagen sollte ich escitalopram absetzen da der arzt nicht wusste ob es Nebenwirkungen sind.
Symptome blieben weitrhin bestehen.
( anderer Arzt /Ärztehaus) sagte mir dann das das die Psyche wäre und ich Mirtazipan 15mg nehmen soll. Habe ich nie genommen! Ein paar tage später sagte er es ist ein Entzug der könnte 6-8 wochen dauern wenn ich es mir zutrauen würde sollte ich es aussitzen.

Heute : 12 Wochen opipramol 0 , 11 Wochen ohne Escitalopram


18.4. 1. Therapie Stunde (verhaltenstherapie)
aktuell noch folgende Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen.. inneres zittern manchmal direkt nach dem wach werden oder direkt in der Nacht.
Leichter schwindel, verspannung, rückenschmerzen, grübeln... Angst

Guglhupf
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Guglhupf » Donnerstag, 12.04.18, 8:30

Hallo Lila :)

ich hab es zum Glück nur temporär nach Absetzschritten. Wenn sich der Angstnebel dann lichtet, weiß ich immer dass ich die Reduktion "verarbeitet" habe.

Aber angenehm ist es natürlich nie.

VlG Anna
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2007 - erstmalig nach zahlreichen Panikattacken Citalopram genommen. Eingeschlichen in 5mg Schritten bis 10mg. Nach etwa 4 Monaten relativ rasch abgesetzt ohne NW
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Okt. 2013 - von heute auf morgen aufgehört - Symptome: nicht enden wollende Panikattacke, ÜW in KH, nach Anraten der Ärzte Citalopram wieder eingeschlichen auf 15mg
2016 - Zustand stabil und alles super, 2. Absetzversuch wieder viel zu schnell - Folge: erneut heftige Entzugserscheinungen, wieder eingeschlichen auf 15mg
April 2017 - Reduktion auf 10mg
Mai 2017 - Reduktion auf 5mg
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6.11.17 - Reduktion auf 3,6mg
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18.11.17 - Reduktion auf 3,8mg
1.12.17 - Reduktion auf 3,6mg
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von StefanKremer377 » Mittwoch, 18.04.18, 15:06

Hallo Lahmeschnecke, Hallo Li-la!

Möchte mich hier gerne eimreihen in der Angst-Symptomatik. Ist wirklich komisch zu beschreiben. Diese Angst sitzt bei mir in jeder meiner Zellen. Irgendwie ständig da im Hintergrund...
Ich bin jetzt im 6. Monat unf kämpfe auch jede Stunde des lieben langen Tages.

Li-la. Las von deinem Neurexan. Nehme ich auch seid 4 Wochen. Zu Beginn machte moch das ruhiger. Jetzt habe ich aich dad Gefühl, das es da Gegenteil bewirkt. Wie lange hast du es genommen...

Lahmeschnecke, ging es bei dir nach ca 6 Monat auch nochmal verstärkt.los?
Lg Stefan
2008 Schilddrüse wegen kalten Knoten komplett entfernt. Danach PA ohne Ende. War per Du mit den Notärzten und Krankenhäusern. Schwindel, Herzrasen

2011 Einweisung in die Psychiatrie Schlüchtern für 4 Monate
Diagnosen: Schwere Depression/Burn Out, Hypochondrische Angststörung, angeblich Bipolar
Medikamente: Abilify, Citalopram, Seroquel, Mirtazapin, Zyprexa

2012 Tagesklinik Gelnhausen Citalopram 30 mg, Mirtazapin 15 mg zur Nacht

2014 Trennung der 15 jährigen Beziehung. Kinder leben bei Mutter. Tiefes Loch. Alkohol

Feb. 2016 Jobverlust durch massive Konzentrationsprobleme Einweisung in die Psychiatrie, Schlüchtern.
Diagnosen: wie gehabt plus ADHS im Erwachsenenalter.
Medikamente: Citalopram 30 mg, Strattera. Letzteres nicht vertragen. Selbstverletzungen

März 2016 Suizidversuch. 24 h Ingewahrsamnahme durch die Polizei in Psychiatrie Schlüchtern. 2,5 Promille

Mai 2016 Geburt meiner 3. Tochter mit neuer Partnerin

Aug 2016 Tagesklinik Gelnhausen. Citalopram 30 mg plus 20 mg Medikinet. Dadurch SD Werte im Keller. Starkes Herzstolpern, Angst, Panik, Schwindel. VierWochen Citalopram abgesetzt. Würde sich nicht mit Medikinet vertragen
Danach ständig Panik, Angst

Nov 2016 Reha in Bad Wildungen. Cita wieder rein qui 15 mg. Wirkte aber nicht mehr richtig.
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

April 2017 Beginn der beruflichen Reha (LTA)

Sept 2017 Einweisung in die Psychiatrie, Lohr
Nach vier Tagen Citalopram raus. Stattdessen Tianeptine, Duloxetin, Sertralin 50 mg Erneut Medikinet, Würde nicht auf die SD Werte gehen lt Oberarzt. Starke Herzrythmusstörungen. Langzeit EKG löste sich ständig das Kabel. Dadurch wohl verfälscht. Lt Oberarzt bräuchte ich einen Schrittmacher da 8 Sekunden Herzaussetzer.
Brach den Aufenthalt sofort ab und ging in ein normales Krankenhaus.
Vier Tage Untersuchungen. Alles in Ordnung. Keine Aussetzer. Verurteilten sogar im Abschlussbericht die Diagnose der Psychiatrie
Innerhalb 4 Tagen wurde das Sertralin 50 mg abgesetzt.

Seid Mitte November ohne AD.
Symptome:
Schwindel, Angst, Panik, Herzrasen, Zwänge.. 50 Mal Puls messen, starke Derealisation, Depersonalisation, Kopfschmerzen, starke Blähungen, Augendruck bei Bewegung der Augäpfel, Durchfall, Gereiztheit, kalte Hände und Füße, Kribbeln in den Beinen

Januar 18
Befinde mich jetzt wohl auch im Langzeit-Entzug:
Benommenheit, Gangunsicherheit, Schwäche in den Beinen, allgemein kraftlos, Schwindel... Warte auf die besagten Fenster, die ich soooo gerne weit öffnen würde
Februar 18
Seid Anfang Februar durchgehend Benommenheit, Schwindel, unregelmäßiger Herzschlag, Surren im rechten Ohr. Psychisch komischerweise recht stabil. Wutausbrüche
März 18
Extreme Krankheitsängste. Bislang aber nur eine Panikattacke. Speziell die Herz-Angst EKG o.B. Trotzallem Herzstolpern bei Anstrengung und Aufregung, Schwindelschläge, dauerhafte Benommenheit, DP/DR.
Verliere langsam den Mut das es wirklich "nur" der Entzug ist...

Li-la022
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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 18.04.18, 19:15

Hallo Stefan.
Ich habe das Neurexan 3 Tage genommen. Ich hatte so Ängste war nerviös usw... hab es dann weg gelassen uns es ging mir besser.

Wenn du auch so Probleme hast würde ich es weg lassen. Versuch mal Passionsblume gibt es auch als tropfen und tee... oder dosty logdes.

Liebe Grüße
Lila
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März 2017 Opipramol 100mg Abends ( für die Schlagstörungen)
Dezember 2017 (Anweisung Arzt) innerhalb 6 Tage runter auf 50mg danach auf 0
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Feb 2018 Arztwechsel, beschwerden vibrieren linke wirbelsäule po und oberschenkel, Diagnose Arzt Psyche, von jetzt auf gleich Opipramol weg lassen und 5mg Escitalopram früh nehmen.
Mit der 1. Einahme jeweils 30min später stundenlang schüttelfrost, missempfindungen, muskelzucken, kein appetit angst, innerliches zittern/vibrieren
nach 8 tagen sollte ich escitalopram absetzen da der arzt nicht wusste ob es Nebenwirkungen sind.
Symptome blieben weitrhin bestehen.
( anderer Arzt /Ärztehaus) sagte mir dann das das die Psyche wäre und ich Mirtazipan 15mg nehmen soll. Habe ich nie genommen! Ein paar tage später sagte er es ist ein Entzug der könnte 6-8 wochen dauern wenn ich es mir zutrauen würde sollte ich es aussitzen.

Heute : 12 Wochen opipramol 0 , 11 Wochen ohne Escitalopram


18.4. 1. Therapie Stunde (verhaltenstherapie)
aktuell noch folgende Symptome :
Inneres zittern hauptsächlich an den Beinen.. inneres zittern manchmal direkt nach dem wach werden oder direkt in der Nacht.
Leichter schwindel, verspannung, rückenschmerzen, grübeln... Angst

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Re: AD-Entzug induzierte Angst

Beitrag von Lahmeschnecke » Donnerstag, 19.04.18, 18:20

Ich bin tatsächlich schon im 10. Monat. Im Moment geht's wieder. Aber im Januar hatte ich auch einen Einbruch und im März ging Mal zwei Wochen gar nichts mehr. Im Moment tut mir meine Arbeit sehr gut. Die Angst ist immer Mal da aber ich ignoriere sie gerade. Hab da keine Lust drauf. Scheint ganz gut zu klappen. Aber heute bin ich total fertig von der Arbeit. Ich muss tatsächlich meine Kraft gut einteilen. Klappt meistens aber nicht immer. Ich wäre gern Mal wieder richtig fit.
Ich schau dass ich mich jeden Tag etwas bewege. Sport würde ich das jetzt nicht nennen aber Bewegung.
LG Lahmeschnecke
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma), Kräuterblut

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